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MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 3) – Implementieren von Hyper-V

Virtuelle Computer mit Windows PowerShell Direct konfigurieren

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Mit der neuen Funktion Windows PowerShell Direct haben Sie die Möglichkeit, Cmdlets direkt vom Host aus in der virtuellen Maschine auszuführen. Wie das funktioniert, erklärt Ihnen dieses Video.
06:28

Transkript

"Windows PowerShell Direct" bietet die Möglichkeit Cmdlets direkt vom Host in der virtuellen Maschine auszuführen. Wie das funktioniert, erfahren Sie gleich jetzt. Dazu habe ich einige Cmdlets vorbereitet. Aber was ist "PowerShell Direct"? Ich befinde mich auf dem Host "hvsrv01". Von diesem Host aus kann ich direkt Cmdlets an eine virtuelle Maschine senden, ohne dass ich vorher in der virtuellen Maschine, zum Beispiel "Windows Firewall"-Einstellungen angepasst habe. Und genau darin liegt der Vorteil von "PowerShell Direct". Egal ob die Systeme, also der Host und die virtuellen Systeme, in einer Domäne sind, oder in einer Workgroup, spielt keine Rolle. Wenn ich das Cmdlet "Enter PSSession" dann verwende, werde ich nach Login-Informationen abgefragt, anschließend kann ich direkt die Cmdlets einsetzen. Die ersten beiden Kommandos sind keine Cmdlets, sondern bieten einfach die Option, dass Sie diesen Platz hier aufräumen können. Das nächste ist ein Abruf der aktuellen virtuellen Maschinen mit "Get-VM". Ich möchte einmal wissen, welche Systeme sind denn auf diesem Host verfügbar. Es ist der Server "nanosrv01" und ein Server "vmsrv01". "Nanosrv01" ist am Laufen, ist online, und "vmssrv01" ist off, ist ausgeschaltet. Ich verwende nun also "Enter-PSSession" mit "-VMName" und vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor, dass Sie an dieser Stelle meistens "-CompuerName" und dann anschließend den Namen des Computers hinsetzen. Hier ist es eben "-VMName" und das zeigt dann, dass es sich um "PowerShell Direct" handelt. Der Cursor blinkt am richtigen Ort. Ich führe das Cmdlet aus. Nun werde ich nach Login-Informationen abgefragt. Ich setze hier den Domänenadministrator ein, also "corp\administrator", dann das Passwort zu diesem Konto. Und nun bin ich direkt mit dem Server verbunden. Sie erkennen dies daran, dass der Servername hier in den eckigen Klammern angezeigt wird. Und jetzt habe ich die Möglichkeit die Cmdlets direkt aufzurufen. Zuerst einmal etwas Platz schaffen in diesem blauen Fenster mit diesen beiden Kommandos aus der Eingabeaufforderung. Der Platz ist nun da und jetzt habe ich die Möglichkeit, direkt den Aufruf zu starten über die laufenden Prozesse mit "Get-Process". Ich erhalte eine Liste mit den aktuellen Prozessen, die auf diesem System am Laufen sind. Nun habe ich die Möglichkeit auch mit "Invoke-Command" zu arbeiten. "Invoke-Command", dann wieder "-VMName" und nicht "-ComputerName". Dann mit Angabe des Servers "nanosrv01", dann "ScriptBlock" und"get-process". Ich brauche "Invoke-Command" und "-VMName" nicht anzugeben, weil ich habe eine direkte Sitzung aufgebaut mit dem Server. Aber es würde ebenfalls funktionieren. Also wenn ich diese Sitzung wieder abbaue; "exit PSSession", um diese Verbindung abzubauen, dann kann ich mit dem folgenden Cmdlet arbeiten, mit "Invoke-Command". Ich habe die Sitzung abgebaut, ich verwende "Invoke-Command -VMName nanosrv01 -ScriptBlock" und "get-process". Führen wir das Cmdlet aus. Ich werde wieder nach den Login-Informationen abgefragt. Hier setze ich wieder den Domänenadministrator ein und ich erhalte wiederum direkt die Liste mit diesen verschiedenen Prozessen, welche gestartet sind auf "nanosrv01". Jetzt möchte ich eine weitere Konfiguration durchführen. Ich möchte eine Datei wegkopieren, welche auf "nanosrv01" vorhanden ist. Schauen wir uns einmal diese Datei an. Dazu navigiere ich zum Start, mit Rechtsklick öffne ich "Ausführen" und ich navigiere einmal zu diesem Server "nanosrv01". Füge da den Namen ein. Zuerst "\\", dann "nanosrv01\c$". Schauen wir uns einmal an, jawohl, diese Datei "nanosrv01", diese Textdatei ist auf dem Server vorhanden. Nun gut, ich erstelle zuerst eine Variable. In dieser Variable lege ich eine Sitzung an. Also die Variable hat heißt "$session", dann "New PSSession", wiederum mit "-VMName", also nicht "ComputerName -VMName nanosrv01". Mit "Credentials" möchte ich die Anmeldeinformationen ebenfalls mitgeben, damit das alles zusammen in dieser Variablen abgelegt wird. Erstellen wir einmal zuerst diese Variable. Ich werde hier wieder nach den Login-Informationen abgefragt. Wiederum setze ich hier den Domänenadministrator ein. Diese Variable wird nun erstellt. Jetzt habe ich die Möglichkeit diese Datei auf mein System zu kopieren. Also von der virtuellen Maschine auf den physischen Host zu kopieren. Mit "Copy-Item", dann "-FromSession" und die Session haben wir eben erstellt, dann der Pfad auf dem Remotesystem. Das ist "C:\nanosrv01.txt" und die Destination ist das lokale C-Laufwerk. Ich setze den Cursor auf diese Linie, führe das Cmdlet aus. Die Datei wird kopiert. Das prüfen wir im "Windows Explorer". Starte den "Windows Explorer", navigiere zum C-Laufwerk und in der Tat, die Datei "nanosrv01" ist nun auf meinem physischen Host vorhanden. Sie haben also gesehen, "PowerShell Direct" bietet die Möglichkeit sehr schnell und einfach, unkompliziert ihr virtuelles System zu verwalten.

MCSA: Windows Server 2016 – 70-740 (Teil 3) – Implementieren von Hyper-V

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3 Std. 44 min (45 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.06.2017

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