Photoshop ist einfach!

Vignette

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Was das Spotlight auf der Bühne, ist die Vignette in der Bildkomposition. So lenken Sie den Blick des Betrachters!

Transkript

In Photoshop haben wir die Möglichkeit, den Blick des Betrachters zu führen, indem wir gewisse Bildbereiche abdunkeln und andere vielleicht aufhellen. Der Betrachter geht ja meist vom Unscharfen zum Scharfen, vom weniger Gesättigten zum Gesättigten und vor allen Dingen vom Dunklen zum Hellen. Das bedeutet, ich möchte jetzt in diesem Film eine Art "Vignette" hinzufügen, also eine "Randabdunklung", damit der Betrachter hier eher zum Motiv kommt. Wie geht das? Dazu erstelle ich mir zuerst einmal eine Auswahl und zwar mit dem "Auswahl-Ellipse-Werkzeug." Ich halte jetzt die "SHIFT+ALT-Taste" gedrückt, und kann dann aus der Mitte heraus hier, quasi eine Auswahl, aufziehen. Ungefähr in dieser Größe. Wenn ich in diese Auswahl klicke, kann ich die Auswahl noch ein klein wenig verschieben, und das ist jetzt der Bildbereich, der für mich wichtig ist. Das bedeutet, hier soll der Betrachter hin, und alles, was drumherum liegt, möchte ich etwas abdunkeln. Bevor ich die Auswahl jetzt umkehre, das also der Bereich Außen ausgewählt ist, werde ich zuerst dieser Auswahl eine weiche Kante zuweisen. Das mache ich über den Befehl "Auswahl verändern" "weiche Kante". Hier kommt es natürlich auf die Auflösung der Aufnahme an. Habt ihr zum Beispiel ein sehr hoch aufgelöstes Bild, dann könnt ihr hier natürlich auch einen höheren Radius wählen. Ich fotografiere meistens mit um die zehn Millionen Bildpixel, das bedeutet, eine weiche Auswahlkante ist in den meisten Fällen um die 300-400 Pixel. Ich nehme jetzt einfach mal hier 400 Pixel, da könnt ihr gerne mal etwas probieren, wenn ihr zum Beispiel kleinere Bilder habt, geben wir vielleicht nur einen Wert von 200 Pixel. Ich bestätige das Ganze, und die Auswahl hat jetzt eine weiche Kante. Das Problem ist, dass man diese nicht sehen kann, zumindest nicht in dieser Ansicht. Was wir sehen können ist eine animierte Linie, und diese animierte Linie stellt nur den Bereich dar, der zu mehr als 50% ausgewählt ist. Wenn wir jetzt mal auf den "Maskierungsmodus" klicken, dann sehen wir die Auswahl in roter Farbe, und wir sehen, dass der innere Bereich zu 100% ausgewählt ist, und hier Außen ist die Auswahl nicht ganz so stark und hier ist zum Beispiel gar nichts ausgewählt. So sieht die Auswahl eigentlich aus. Wir wechseln wieder in den "Standardmodus" und kehren jetzt die Auswahl um, über "Auswahl" "Auswahl umkehren". Wenn wir uns jetzt mal den Maskierungsmodus anschauen, sehen wir, dass der drumherumliegende Bereich ausgewählt ist, sie ist nicht ausgewählt, d.h. egal welche Veränderung wir nun anwenden, diese Veränderung wird sich nur auf die roten Bereiche auswirken. Wir wechseln wieder in den Standardmodus und jetzt wähle ich eine Einstellungsebene "Tonwertkorrektur". Die Maske wurde automatisch angelegt, der innere Bereich wird nicht verändert, an der Stelle ist die Maske schwarz, der außenliegende Bereich, der wird jetzt gleich verändert, weil an der Stelle ist die Maske weiß. Wie dunkelt man jetzt am besten auf eine natürliche Art und Weise ab? Wenn wir in einen fast dunklen Raum schauen, dann sehen wir in diesem Raum nur die hellen Stellen, D.h. das Licht wird von hellen Stellen zurückreflektiert. Das kann ein kleiner Teil einer weißen Wand sein, das können weiße Schuhe sein, die in der Ecke stehen, aber überwiegend sehen wir die hellen Dinge. Das heißt, wenn wir jetzt eine natürliche Abdunklung wollen, brauchen wir nicht das abdunkeln, was eh schon dunkel ist, also weniger mit diesem Regler, sondern wir müssen eigentlich nur die hellen Stellen im Bild abdunkeln, beziehungsweise die Stellen, die die mittleren Tonwerte beinhalten. Das bedeutet, bringt diesen "Mittelton- regler" ein klein wenig nach rechts und dann dunkelt ihr alle hellen Bildpixel ab, dass sie so ein bisschen grau werden, ja bald schon schwarz, und so erreicht ihr eine sehr natürliche Abdunklung. Das Fine-tuning könnt ihr dann über die Deckkraft regeln. Das bedeutet, ihr klickt hier auf das Wort "Deckkraft", könnt diese zum Beispiel noch ein bisschen verringern, und so habt ihr die Möglichkeit eine Randabdunklung durchzuführen, um den Betrachter mehr zum Motiv zu bringen. Das heißt, den inneren Bereich haben wir jetzt einfach hell gelassen. Wir könnten das Ganze auch umgekehrt machen, das bedeutet, ich erstelle mit dem "Auswahl-Ellipse-Werkzeug" eine Auswahl, weise dann wieder eine weiche Kante zu, über "Auswahl verändern" "weiche Kante", nehme hier wieder 400 Pixel, kann die noch ein bisschen positionieren, und wähle dann wieder eine "Tonwertkorrektur" und helle aber diesmal die Aufnahme auf, sowohl in den Lichtern, als auch in den Mitteltönen. Vielleicht nicht ganz so stark, und jetzt haben wir in diesem Bereich eine Aufhellung. Das macht man in der Regel dann, wenn das Bild eh schon dunkel ist, und man den Fokus auf einen bestimmten Bereich setzen möchte. Wenn wir uns jetzt diese beiden Ebenen zeitgleich ausblenden wollen, so klickt ihr einfach nur mit gedrückter "ALT-Taste" auf die Hintergrundebene, und dann werden alle darüberliegenden Ebenen ausgeblendet, bzw. wieder eingeblendet, wenn ihr nochmal drückt. Wir schauen uns das Ganze einmal an ich drücke die "ALT-Taste", so sah das vorher aus und so nachher. Von der Ebene können wir vielleicht noch etwas die Deckkraft reduzieren, wir schauen nochmal: vorher/nachher, vorher/nachher. Und der Unterschied ist enorm. Wir sehen jetzt, wie unser Blick hier eher beim Motiv ist, und davor, da war er vielleicht eher in den außenliegenden Bereichen, weil die einfach zu hell waren. Also hier nochmal vorher/nachher. So könnt ihr quasi den Blick des Betrachters führen durch eine "Vignette", oder durch eine Aufhellung in einem Bereich, der wichtig im Bild ist.

Photoshop ist einfach!

Lassen Sie sich von den endlosen Möglichkeiten in Photoshop überraschen und lernen Sie Funktionsprinzipien, Werkzeuge und Arbeitstechniken für ein perfektes Bildergebnis kennen.

6 Std. 5 min (67 Videos)
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