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Creative Cloud im Überblick

Videoproduktion mit Premiere Pro

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Premiere Pro stellt die zentrale Anwendung in der Adobe Creative Cloud für die Videoproduktion dar. Das Programm arbeitet intensiv mit After Effects, Audition und SpeedGrade zusammen.
06:53

Transkript

Mit Premiere Pro können Sie Ihre Videos bearbeiten und verwalten. Wir wollen uns mal einen kurzen Videoschnittablauf anschauen. Als allererstes kann ich eine Sequenz erzeugen, in der ich Videoschnitte dann zusammenstelle. Premiere unterstützt dafür zahlreiche Kameraformate, die ich hier auswählen kann. Wenn ich also weiß, mit was für einer Kamera ich gedreht habe, wähle ich hier die entsprechende Kamera aus und das entsprechende Format und Premiere übernimmt das dann in den Einstellungen für die Sequenz. Für die Sequenz kann ich auch Spuren für Audio und Video hinzufügen. Wenn ich noch nicht so genau weiß, was das für eine Art Videoclip ist, so kann ich einfach einen Rechtsklick auf den Clip machen und kann jetzt hier die Funktion neue Sequenz aus Clip verwenden. Premiere legt diesen Clip jetzt hier in eine entsprechende Sequenz und ich kann ihn hier auch schon mal abspielen. Wenn ich jetzt dieser Sequenz weitere Clips hinzufügen möchte, so kann ich diese hier im Projekt Fenster erst mal mit einem Hover Srub sichten. Gehen wir hier zum Beispiel ganz nach links und drücken mal die Taste I, fahren ein Stück weiter und drücken die Taste O. Wir können dadurch sehen, dass Premiere jetzt hier so einen Bereich markiert. Eine In und Out Markierung nennt man das und die kann ich natürlich hier im Quellmonitor Fenster auch noch mal genauer einstellen. Wählen wir vielleicht hier einen etwas kürzeren Bereich. Diesen möchte ich jetzt in mein Projektfenster, in mein Schnittfenster übernehmen und dafür nutze ich die Funktion Überschreiben. Das heißt, der Clip, den ich jetzt hier gerade reingelegt habe, überschreibt sozusagenden den Clip an dieser Stelle. Was ich hier ebenfalls machen kann ist, den Clip auch direkt nach unten ziehen, um ihn dann auf die entsprechende Spur zu legen. Ich hätte aber vorher hier den entsprechenden Quell Patch zum Überschreiben auswählen können. Das heißt, den nächsten Clip, den ich jetzt noch mal dieser Sequenz hinzufüge, setzen wir hier wieder In und Out Markierung, der wird jetzt auf die Video Spur 1 gelegt. Nachdem man dann hier so einige Clips zusammengeschnitten hat, kann man hier das Ganze noch nach vertonen. Dafür steht eine Voice Over Aufzeichnung zur Verfügung. Hier habe ich dann die Möglichkeit, einfach während ich das Videomaterial abspiele, eine kurze Sprachaufnahme hinzuzufügen. Machen wir die Spur mal etwas größer, dann kann man diese Aufzeichnung auch gleich sehen. In dem Audioclip Mixer kann ich dann die Lautstärken der einzelnen Spuren anpassen. Gehen wir zum Beispiel hier hin, um mein Voice Over etwas lauter und die Musik etwas leiser zu machen. Natürlich kann ich meinen Clips auch Effekte hinzufügen. Die dienen zum Beispiel der Farbkorrektur und wir suchen uns da mal aus den Bereich der Video Effekte hier unter Farbkorrektur einen Effekt namens Dreiwege-Farbkorrektur aus und ziehen den auf den Clip, über dem sich aktuell mein Playhead befindet. Die Farbkorrektur kann ich jetzt in den Effekt Einstellungen anpassen. Hier kann ich jetzt hingehen und das Ganze vielleicht noch ein bisschen Grün einfärben. Gerade so in den Tiefen hätte ich gerne hier ein bisschen mehr Grünfärbung. Die Mitteltöne mache ich auch ein bisschen und ein bisschen mehr ins bläuliche hier für das Wasser. So, Effekte lassen sich natürlich auch auf einen bestimmten Bereich fokussieren. Nehmen wir dazu statt der Dreiwege-Farbkorrektur einfach mal noch die Funktion Luminanzkorrektur. Ich möchte ganz gerne so eine Art Vignettierungseffekt in den äußeren Bereichen meines Videoclips hinzufügen. Da verwende ich jetzt mal die Luminanzkorrektur und ändere die Helligkeit meines Clips. Durch die Maskierungsfunktion kann ich jetzt eine neue Maske hinzufügen und hier entsprechend einstellen. Wir sehen, aktuell ändert sich dadurch nur die Helligkeit im inneren Bereich der Maske. Natürlich kann ich die Maske einfach umkehren und ihr jetzt auch eine weiche Maskenkante geben. Auf die Art und Weise beschränkt sich jetzt mein Effekt auf einen ganz bestimmten Bereich des Clips. Masken lassen sich ebenfalls durch ein Bézier Tool zeichnen, das heißt, ich kann eigene Masken auch hinzufügen, um bestimmte Elemente dann freizustellen. Möchte ich so etwas machen, so kann ich hier beispielsweise den Clip über einen anderen Clip ziehen, kann jetzt mit dem Masken Tool in der Deckkraft arbeiten und kann jetzt hier entsprechend eine Maskierung für meinen Clip hinzufügen. Zeichnen wir die Maske noch sehr weich, um hier den Effekt einer weichen Maskenkante hinzuzufügen. Man sieht also, Premiere Pro kann schon einiges mehr als nur Videoschnitt. Ich kann hier richtig ein bisschen Compositing machen, Ebenen übereinander setzen und Ähnliches. Wenn Sie möchten, so können Sie in den Voreinstellung hier unter automatisch speichern ein Backups der Projekte in der Creative Cloud speichern. Damit haben Sie Ihre Projekte nicht nur verfügbar auf verschiedenen Computern, Sie haben automatisch auch noch eine Sicherung der Projektdateien. Die Medien werden dadurch natürlich nicht mit gesichert. Die kann man aber einzeln über den Projektmanager sichern. Möchte ich das machen, dass ich hier ein zugeschnittenes Projekt erzeuge, dann gehe ich hier auf den Menüpunkt Datei und wähle hier unten den Projektmanager aus. Hierüber kann ich jetzt meine Sequenz anwählen und sagen, dass ich zum Beispiel alle Clips, die ich verwendet habe in dieser Sequenz, in ein bestimmtes Format umwandeln möchte. Nehmen wir zum Beispiel hier so ein MXF Format. Auf die Art und Weise kann ich mein Projekt am Ende sehr elegant reduzieren und habe nur noch das Material, was ich tatsächlich verwendet habe. Möchte ich mein Projekt als Film speichern, so gehe ich hier auf die Funktion Datei, Exportieren, Medien. In den Export Einstellung stehen mir wieder verschiedene Video oder Audioformate zur Verfügung. Wir nehmen mal hier H.264 und suchen mal aus den Vorgaben eine Vorgabe aus, mit der ich meinen Videoclip dann gut auf YouTube präsentieren könnte. Die sind leider ganz unten in der Liste dieser verfügbaren Vorgaben. Wir nehmen mal hier YouTube 1080p HD. Natürlich kann man die Video und Audio Einstellungen hier auch noch mal entsprechend anpassen. Am Ende stehen mir zwei Optionen zur Verfügung. Ich kann das Ganze zum Adobe Media Encoder geben oder direkt aus Premiere exportieren. Machen wir das mal über den Direktexport. Wir wählen hier jetzt noch den Ausgabenamen an, ich speichere das Ganze mal auf den Desktop und klicke jetzt auf Exportieren Premiere exportiert jetzt hier kurz unseren Clip und wir können uns das fertige Ergebnis dann anschauen. Wenn man sich natürlich ein bisschen mehr Zeit lässt, dann lassen sich hier auch die Übergänge noch sehr elegant trimmen, noch bearbeiten und ich kann natürlich von so einem Rohschnitt sehr, sehr viel Feinschnittarbeiten am Ende noch hinzufügen. Aber wir haben jetzt gesehen, wie man mit Premiere Sequenzen anlegt, Clips schneiden kann, das Ganze ausgeben kann und eventuell mit Effekten versehen kann.

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7 Std. 24 min (55 Videos)
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Mit dem Creative Cloud Update vom Oktober 2014 wurde Adobe Kuler umbenannt in Adobe Color.

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