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Videoclips mit Prelude importieren

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Prelude importiert Videoclips von einer Kameraspeicherkarte und versieht diese mit entsprechenden Marken. Dies beschleunigt anschließend das Finden der entsprechenden Szene im Videoschnitt.
08:17

Transkript

Bei einer Videoproduktion hat man es oft mit sehr sehr viel Videomaterial zu tun. Je nachdem, was man alles gedreht hat. Dieses Material möchte man jetzt entsprechend in den Computer importieren, meistens von Kamerakarten, und ich möchte es dann erst mal sichten und mir vielleicht einige Notizen dazu machen, und später entsprechend besser vorbereitet in den Schnitt gehen kann. Und genau diese Idee, also den Ingest, das Importieren von Videomaterial auf den Computer und das Loggen, also das Hinzufügen von Marken, das kann man mit Prelude machen. Wir erzeugen dafür mal ein neues Projekt. Vielleicht überschreiben wir mal hier so ein bestehendes. Und als Erstes kann ich hier auf die Erfassen Schaltfläche klicken. Hier habe ich jetzt die Möglichkeit, von meinen angeschlossenen Laufwerken und Kamera Speicherkarten Videoclips zu importieren. Alles, was ich angeschlossen habe, sehe ich hier auf der linken Seite. Ich habe eine Liste meiner zuletzt verwendeten Verzeichnisse und hier habe ich jetzt zum Beispiel ein solches Kameraverzeichnis, von dem ich Daten importieren möchte. Die kann ich hier in der Listen oder Icon Ansicht erst mal auswählen. Gehen wir mal hier in so ein Verzeichnis rein. Und wenn wir uns dieses Verzeichnis mal ansehen, dann sehen wir, es ist hier als XDCAM-EX verzeichnet. Das heißt, genau wie Premiere unterstützt auch Prelude die verschiedenen Verzeichnisstrukturen, die Kameraspeicherkarten so anlegen und ich kann jetzt hier diesen Clip anwählen und sagen, dass ich ihn erfassen und also in Prelude importieren möchte. Dabei gibt es hier auf der rechten Seite drei verschiedene Funktionen. Durch die Übertragungsfunktion kann ich den Clip von der Kamerkarte auf den Computer übertragen oder von einem Laufwerk auf ein anderes. Ich kann dabei Metadaten hinzufügen und kann nach bestimmten Regeln die Dateien umbenennen. Oft haben Videodaten nicht sonderlich sinnvolle Namen. Wir sagen jetzt hier mal, dass wir die Clips an einen Zielspeicherort übertragen wollen, und legen uns dafür auf dem Desktop mal einen neuen Ordner an, Beispielsweise für mein Premiere Verzeichnis nehme ich hier einen Ordner Clips, und klicke auf Ordner auswählen. Einen Unterordner möchte ich in dem Fall nicht hinzufügen, ich kann aber den Clip, wenn ich möchte, hier entsprechend noch transcodieren, in ein anderes Format umwandeln. Beispielsweise haben wir hier ja ein XDCAM-EX Format das kann nicht jeder abspielen und wenn ich möchte, dass man das an einem iPad sich anschauen kann, nehme ich zum Beispiel immer dieses h264 und könnte hier so eine Android Telefoneinstellung benutzen. Das Spannende ist, es lassen sich mehrere Ziele hinzufügen. Das heißt, ich kann nicht nur an diesen einen Speicherort übertragen sondern zum Beispiel gleich an ein Backup System. Hier kann man jetzt Templates hinzufügen, um Metadaten anzulegen und das Gleiche, um Daten umzubenennen. Klicken wir einmal auf Erfassen, wird dieser Clip jetzt über den Adobe Media Encoder im Hintergrund umgewandelt und er steht mir dann zur Verfügung. Den Status des Imports, also der Umwandlung, sehe ich dann hier unten in der Statusleiste. Wir wollen währenddessen noch weitere Clips importieren. Ich klicke das noch mal an, gehe hier auf einige Clips, und hier kann ich jetzt sehr bequem anwählen, was ich haben möchte. Einzelne Clips lassen sich über die JKL Steuerung auch schon ansehen, J spielt rückwärts ab, K stoppt und L spielt vorwärts ab. Und so kann ich dann hier entsprechend weitere Clips, die ich importieren möchte, erst mal auswählen. Sie sehen, im Hintergrund ist jetzt der eine Clip auch schon fertig gerechnet. Diese Clips möchte ich an ihrem Speicherort lassen, deswegen schalte ich die Übertragung erst mal aus, nehmen wir jetzt hier noch den etwas längeren und klicken jetzt ebenfalls auf Erfassen. Dieser Vorgang geht natürlich sehr schnell, da die Clips sich schon auf meinem Computer befinden. Jetzt kann ich einen solchen Clip jetzt hier entsprechend öffnen und kann mir jetzt hier den Clip in Prelude erst mal ansehen. Dafür hat man ein kleines Monitorfenster mit sehr einfachen Basisfunktionen wie Bild vor, Bild zurück, Abspielen und Stoppen. Interessant wird es dann, wenn man jetzt hier Marken hinzufügen möchte. Man sieht ja hier in diesem Clip sind schon einige Marken angelegt. Die schon da sind lösche ich jetzt hier einfach mal, um einfach neue Marken hinzuzufügen. Prelude kommt hier mit verschiedenen Marken wie Clipkopien, Kommentarmarken und dann noch ein paar Sondermarken, wie Cue Points, Verknüpfungen Kapitel- oder Sprachmarken. Wir können jetzt hier den Clip abspielen und während de Clip läuft, hier jetzt einfach sagen, dass ich hier eine Clipkopie haben möchte. Beispielsweise gefällt mir diese Aussage sehr gut. Könnten wir sagen, das ist dann Interview aus Szene 01 Ich kann wieder die Tabulatortaste hinzufügen, um jetzt eine Beschreibung hinzuzufügen. Hier könnte ich jetzt sagen Hier geht es um Folgendes Thema. OK. Und mit Return schließe ich den Markendialog ab und kann jetzt die Marke beenden, #indem ich die O Taste drücke. Also I und O setzen hier In und Out Punkte für Marken. Da das ja hier eine Clipkopie ist, sehe ich jetzt hier: hier taucht die Clipkopie auch gleich im Projektfenster auf. Des weiteren fügen wir jetzt noch ein paar Kommentarmarken hinzu. Zum Beispiel hier direkt an der Stelle der Clipkopie sagen wir mal Kommentar einfügen und da sage ich dann hier: Gute Aussage! Return. Das soll ungefähr bis da gehen. Kurze Aussage. Drücken wir die Taste O, um die Marke jetzt hier zu beenden. Auch weiter hinten kann ich hier noch weitere Marken setzten. Da wo so ein Sprung auftaucht, Ich gehe mal hier auf Abspielen. Könnte jetzt Kommentarmarken hinzu drücken. Ich drücke Taste 2. Nennen wir das jetzt hier einfach Sprung. Setze ein Out. Vorne war das nicht so ganz richtig. Wenn ich jetzt mehrfach J drücke, fahre ich wieder zurück, um jetzt hier die Marke noch mal mit der I Taste zu verschieben. Jetzt können wir hier schnellen Vorlauf machen. Warten wir bis der nächste Sprung kommt. Und mit der Taste 2 auf der Tastatur kann ich hier weitere Marken dann wieder hinzufügen. Warten wir hier also noch bis der nächste Sprung kommt. Da ist es gleich soweit. Drücken wir die taste 2, geben hier wieder den Kommentar Sprung ein und drücken die Taste O, um die Marke zu beenden. Auf die Art und Weise lassen sich also jetzt hier sehr schnell verschiedene Marken hinzufügen. Diese Marken sind mir sicherlich hilfreich, wenn ich das Ganze dann an Premiere sende. Neben diesen Markierungen kann ich in Prelude auch einen Rohschnitt erzeugen. Gehen wir dazu auf neuen Rohschnitt, nennen den jetzt mal Reiten Video, speichern das. Und in den Rohschnitt kann ich hier verschiedene Clips hinzufügen. Sie lassen sich hier nicht viel schneiden. Ich kann die Clips etwas kürzen oder verlängern wieder. Das heißt, ich hab jetzt hier nicht so ausgefeilte Werkzeuge wie in Premiere, irgendwelche Blenden oder Ähnliches. Es geht einfach nur darum, die Clips in eine bestimmte Reihenfolge zu bringen damit der Cutter es nachher einfacher hat die richtigen Parts wiederzufinden. Und das kann man dann direkt an Premiere senden. Das heißt, ich kann sagen: Datei Exportieren, Projekt und kann das Projekt jetzt hier beispielsweise als ein Premiere Pro Projekt oder Final Cut Projekt auf die Festplatte speichern und wenn ich Premiere sowieso schon offen habe, dann kann ich direkt zum Beispiel den Rohschnitt und meine Szene hier auswählen. Nehmen wir mal das, das und diesen Clip und dann kann ich sagen: Datei an Premiere Pro senden und das wird jetzt sozusagen direkt in das Projektfenster von Premiere kopiert. Sehen wir uns das mal an. Hier wartet jetzt schon alles auf mich. Das heißt, hier habe ich meine Sequenz mit den Clips, kann sie in Premiere jetzt entsprechend weiter bearbeiten und wenn ich mir jetzt hier mal einen Subclip anschaue, dann hat man jetzt hier eben nur diese kurze Szene, die ich dort markiert habe mit der entsprechenden Kommentarmarke. Nehme ich den gesamten Film hier rein, kann ich mir in Premiere dann auch die Marken anzeigen lassen. Sagen wir mal Clipmarke anzeigen, zoomen hier ein bisschen raus, und da sieht man dann auch schon die entsprechenden Markierungen, die ich in Prelude angelegt habe, so dass ich nachher sehr schnell eine bestimmte Stelle wiederfinde. Das ist sozusagen die Idee von Prelude, Material zu importieren, zu sichten, zu verwalten, damit ich es nachher im Schnitt etwas einfacher habe wenn ich mit sehr, sehr viel Material konfrontiert werde.

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