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DaVinci Resolve Grundkurs

Video Scope

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Das Video Scope verfügt über vier unterschiedliche Tools, welche der Anzeige der Helligkeitsverteilung sowie der Verteilung der Farbkanäle und -bereiche dienen. Damit besteht die Möglichkeit, ein Bild detailliert zu analysieren.
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Transkript

Um jetzt mit meiner ersten Farbkorrektur, also mit unserem ersten Beispiel anzufangen, lösche ich zunächst einmal alle aktiven Nodes in meinem Nodefenster, einfach indem ich diese mit einem Doppelklick aktiviere, und anschließend die Backspace Taste drücke. Gehe an den Anfang meiner Timeline und lege hier für meinen ersten Clip einen ersten Node fest. Und zwar über das Tastenkürzel Command+S. Wie Sie ja wissen, können wir Nodes entsprechend umbenennen. Ich würde das in dem Fall wahrscheinlich in der Praxis nicht zwangsläufig tun, weil ich ja genau weiß, dass ich hier gar nicht so viel korrigieren muss. Dementsprechend würde ich hier wahr- scheinlich sogar mit einem Node auskommen. Aber als gutes Beispiel für Sie benenne ich es mal um und zwar in Primär. Weil es meine primäre Farbkorrektur wird. Und jetzt schaue ich mir dieses Bild einmal genauer an, und zwar indem ich es etwas größer mache. Bevor Sie mit der Farbkorrektur anfangen, also bevor Sie anfangen an irgendwelchen Rädchen zu drehen oder irgendwelche Regler zu bewegen, ist es natürlich sinnvoll, dass Sie Ihr Bild zunächst analysieren. In diesem Beispiel, was von einer Aria Lexa Kamera kommt, also von einer sehr hochwertigen Kamera, ist gut zu erkennen, dass das Bild sehr flach ist und einen ganz ganz kleinen Rotstich hat. Das heißt, ich muss zunächst einmal den Kontrast an diesem Bild erhöhen und etwas gegen den Rotstich tun. Noch eine genauere Information als ich hier mit dem bloßen Auge sehe, bekomme ich, wenn ich mir das so genannte Videoskop zusätzlich einblende. Jeder, der in seinem Leben schon mal Farbkorrektur gemacht hat, sieht, dass dieses Bild sehr flach ist. Aber, um auch wirklich sicher zu gehen, wo sich die einzelnen Farb- und Helligkeitsräume gerade befinden, macht es auf jeden Fall Sinn, sich das Videoskop einzublenden. Das ist ein Werkzeug, das finden Sie unter View Video Scope On/Off. Dieses Videoskop sieht folgendermaßen aus. Und zwar haben wir hier gerade das so genannte Paradefenster, Es stehen aber auch andere Fenster zur Verfügung, nämlich das Vektorscope das Histogramm und die Waveform Darstellung oder entweder zwei Fenster unter 2 Up oder vier Fenster unter 4 Up. Schauen wir uns diese vier Fenster noch einmal genauer an. Im Waveform Fenster sehen Sie die Helligkeitsverteilung. Und zwar innerhalb einer Skala von 0 bis 1023 Wenn 0 die 1 ist quasi in 1024 Einzelschritten. Jede Farbe und jeder Helligkeit, also jeder Kanal zusätzlich zu der Luminanz wird hier als Wellenform dargestellt. Auf der rechten Seite finden Sie das Histogramm. Das kennen Sie vielleicht aus Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop. Das Histogramm zeigt Ihnen die Verteilung der drei Farbkanäle R, G und B auf einer Skala von 0 bis 100 an, also auf einer Prozentskala. Hier können Sie sehen, dass die dunkelsten Bereiche bei ungefähr 16% Helligkeit liegen und die hellsten Bereiche bei ungefähr 73%. Insgesamt befindet sich das gesamte Bild aber, da es sehr kontrastarm ist, nur in diesem Bereich, wobei die Farbverteilung hier sehr gut ist. Sprich: Man hat quasi die selbe Anzahl an Rot-Daten an Grün-Daten und an Blau-Daten auf einem Punkt, so dass es hier quasi keinen Farbstich gibt. Unten links finden Sie die Parade. Die Parade ist mein persönliches Lieblingswerkzeug, denn sie ist so ein bisschen eine Kombination aus dem Histogramm und dem Waveform. Hier können Sie auch wieder pro Kanal sehen, wo die Helligkeitsverteilung ist, auch wieder auf einer Skala von 0 bis 1023, und auch hier ist gut zu sehen, dass sich das gesamte Bild im Mittelbereich aufhält, das heißt, das es sehr kontrastarm ist, dafür aber die Farbverteilung mehr oder minder optimal ist. Sprich: Wir haben hier keinen Farbstich zu verzeichnen. Rechts unten finden Sie das Vektorscope. Das Vectorscope ist eine ovale Anzeige. Diese Anzeige ist aufgeteilt, in verschiedene Farbbereiche. Das heißt, wir haben hier rot, magenta blau, cyan, gelb hätte ich beinahe gesagt, aber das ist nicht gelb, das ist grün. Und Y für yellow. Sprich: Hier können Sie über diesen kleinen Zeiger, beziehungsweise über die Punkte, die hier drin enthalten sind, sehen, in welche Richtung ein Bild tatsächlich tendiert. Sollten Sie also beispielsweise einen Blaustich haben, so würden die Pixel, die sich hier in der Mitte aufhalten, Richtung blau tendieren. In unserem Fall haben wir einen leichten Rotstich, deswegen tendieren sie eher in Richtung rot. Diese Anzeige ist deswegen auch wichtig, weil sie Ihnen Sendesicherheit anzeigt. Sie können sich vorstellen, dass wir hier um dieses Oval einen Ring haben, das heißt, das sind die maximalen Farb- werte die man beim Fernsehen abgeben darf. Und sollten die Pixel sich einmal außerhalb dieses Rings aufhalten, so haben Sie sendeunsichere Farben, das heißt, es kann sein, wenn sie Ihr Grading fürs Fernsehen produzieren, dass es nicht durch die technische Abnahme kommt. Für den weiteren Fortgang unseres Workshops schalte ich einmal zurück auf 1 Up und möchte hier jetzt nicht die Waveform Darstellung sehen sondern die Parade. Wie gesagt, das ist mein Lieblingswerkzeug und einen ganz ganz großen Teil der Arbeit, die ich durchführe, mache ich eigentlich nur mit diesem Werkzeug und kaum mit den anderen Werkzeugen. Diese Parade platziere ich ein bisschen weiter rechts oben und würde jetzt quasi anfangen mit der Farbkorrektur, indem ich entweder hier auf die Color Wheels wechsele, auf die Primaries oder auf den RGB Mixer.

DaVinci Resolve Grundkurs

Lassen Sie sich bei den ersten Schritten mit DaVinci Resolve begleiten und lernen Sie die Benutzeroberfläche, Schnittfunktionen und grundlegende Farbkorrekturen kennen.

3 Std. 27 min (42 Videos)
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