Media Encoder CC Grundkurs

Video kodieren

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Der Media Encoder kann unterschiedliche Videoformate importieren und diese anschließend für verschiedene Geräte kodieren. Dabei steht eine große Anzahl an Formaten und Vorgaben zur Auswahl.
04:58

Transkript

Wir werden jetzt einmal mit dem Media Encoder das erste Video kodieren. Als allererstes klicke ich innerhalb der Warteschlange auf das Pluszeichen, um ein neues Quellmedium hinzuzufügen. Nehmen wir hier so ein QuickTime. Tatsächlich ist der Media Encoder aber auch in der Lage, viele verschiedene andere Formate zu importieren, Videodateien in den unterschiedlichsten Formaten, Standbilddateien. Ich habe auch die Möglichkeit, Sounddateien zu importieren. In meinem Fall habe ich jetzt hier so eine QuickTime-Datei. Ich klicke auf Öffnen und füge diese nun der Warteschlange hinzu. Wir können uns jetzt aus den Systemvorgaben aussuchen, für was wir diesen Clip kodieren wollen. Momentan wird das Ganze im Format "H.264" für ein Apple IPad exportiert. Ich möchte das Ganze vielleicht auch noch für ein Android-Telefon exportieren. Ich gebe hier den Namen "Android" ein und finde jetzt verschiedene Profile, hier in meiner Liste. Nehmen wir am besten mal so eins, was auf einem Android-Telefon mit 360p und 25 Bildern die Sekunde angespielt wird. Ich ziehe diese Vorgabe einfach auf den QuickTime-Film in der Liste und füge sie jetzt entsprechend hinzu. Die erste Vorgabe gefällt mir auch nicht so gut. Wir gehen jetzt hier mal in die Liste für die Formate, und ich möchte jetzt hier sagen, dass ich das Ganze als "P2"-Film exportieren möchte. Ich könnte diesen "P2"-Film zum Beispiel fürs Archiv benutzen, oder in ein Videoschnittprogramm importieren. Hier stehen mir jetzt verschiedene Vorgaben zur Verfügung und der Media Encoder sucht hier jetzt automatisch nach einer passenden. Wenn mir diese Vorgabe nicht gefällt, nehme ich einfach eine andere. Ich könnte jetzt hier zum Beispiel sagen, ich möchte "DVCPOR HD" mit 50 Bildern progressiv. Hier rechts finden wir noch den Ausgabepfad. Hier kann ich draufklicken und sagen, dass ich die Clips zum Desktop exportieren möchte. Klicken wir einmal beide an. Ich wähle jetzt hier den Desktop und klicke auf Speichern. Wenn ich fertig bin mit meinen Einstellungen, so kann ich hier auf die "Warteschlange starten"-Schaltfläche klicken. Wir können jetzt hier unten sehen, dass der Media Encoder beide Clips parallel kodiert. Je nach Einstellung ist mal der eine oder andere mal etwas schneller. Und wir können hier auch sehen, dass ich vielleicht noch schwarze Balken bekomme. (Klingeln) Hat der Media Encoder die Warteschlange abgearbeitet, hören wir hier ein Signalton. Wenn ich möchte kann ich mir das Ergebnis natürlich danach sofort anschauen. Mein P2-Film wurde hier in ein "CONTENTS"-Ordner gelegt so wie es auch auf einer P2-Karte vorkommen würde. Mein MP4-Film kann ich direkt im Media Encoder abspielen. Wenn mir jetzt hier die Qualität nicht gefällt, weil zum Beispiel die Einstellung zu schlecht war, die Datenrate zu niedrig, dann kann ich das Ganze nochmal kodieren. Ich gehe dafür zurück zu dem Media Encoder wähle den Film an und sage hier unter Bearbeiten Status zurücksetzen. Den P2-Film brauche ich nicht nochmal zu kodieren. Also wähle ich diese Vorgabe aus und klicke hier auf Minus. Wollen wir die Einstellung änden, so klicken wir auf den Link mit den Einstellungen und wir können jetzt hier sehen, dass ich in den Videoeinstellungen weiter unten eine höhere Qualität dadurch erreiche, dass ich hier die Zielbitrate und die maximale Bitrate etwas weiter nach oben setze. Ich bestätige das Ganze mit OK und kann jetzt die Warteschlange erneut starten. (Klingeln) Wenn er nur ein einzelnes Video zu kodieren hat, sehen wir, geht das Ganze deutlich schneller. Und wir können uns jetzt das Ergebnis hier anschauen. Im Gegensatz zum ersten Clip können wir sehen, dass die Qualität natürlich schon viel besser ist. allerdings geht das auch zu Kosten der Datenrate. Wenn ich mal in die Eigenschaften gehe, so kann ich sehen, dass dieser neue Clip jetzt knapp viereinhalb Megabyte groß ist. und in dem zweiten Clip sehe ich, dass der nur anderthalb Megabyte groß war. Wir haben auch hiermit eine der wichtigen Eigenschaften in der Videokodierung kennengelernt. Denn je besser die Qualität in einem Video sein soll, umso größer ist in der Regel auch die Datei. Und da kann bei Video schon einiges zusammenkommen. Wir haben jetzt gesehen, wie einfach es ist, mit dem Media Encoder Videos zu kodieren, dass es aber sicherlich einiges an Kenntnissen erfordert, um Video in einer optimalen Qualität, das heißt in einer optimalen Mischung aus Größe und Bildqualität zu erreichen.

Media Encoder CC Grundkurs

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Fülle an Möglichkeiten, um mit dem Adobe Media Encoder CC Ihre Videoclips in nahezu jedes Format zu konvertieren und zu exportieren.

3 Std. 59 min (39 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
Hersteller:
Software:
Media Encoder Media Encoder CC
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:04.11.2013
Aktualisiert am:11.11.2016

Dieses Video-Training wurde mit Adobe Media Encoder CC in der Version vom Juni 2013 erstellt und mit Updates zur Version Media Encoder CC 2015 ergänzt

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!