Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Verwaltung in der PowerShell

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Hyper-V kann ebenfalls über die Windows PowerShell verwaltet werden. Dieses Video bietet einen Überblick über die wichtigsten Befehle.
04:02

Transkript

Neben der Möglichkeit, virtuelle Server und Hyper-V selbst in der Hyper-V Manageroberfläche zu verwalten - auch über das Netzwerk - können Sie natürlich Server auch in der PowerShell verwalten. Ich zeige Ihnen in diesem Video einige interessante und wichtige Befehle, mit denen Sie Hyper-V in der PowerShell verwalten können. Alle Befehle sehen Sie relativ schnell, wenn Sie den bekannten Befehl "Get-Command" eingeben und sich einfach alle Befehle anzeigen lassen, die VM enthalten. Sie sehen, hier gibt es eine ganze Reihe von Befehlen und Möglichkeiten, die teilweise auch selbsterklärend sind. Sehr interessant ist der Befehl "Get-VM" - hier erhalten Sie eine Liste der virtuellen Server, deren aktuellen Zustand, deren CPU-Verwaltung, wieviel Arbeitsspeicher zugewiesen ist, wie lange sie gestartet sind und wie der aktuelle Status ist. D.h. so sehen Sie recht schnell, wie es um eine VM aktuell bestellt ist. Wie für alle Get-Commandlets können Sie mit dem Pipe "fl", also für formatierte Liste, ausführlichere Informationen anzeigen. Das ist jetzt im Falle von "Get-VM" nicht so interessant wie für andere Get-Befehle, aber Sie können hier sich die Anzeige anders formatieren lassen. Eine Liste mit dem angebundenen Hyper-V-Host zeigen Sie mit "Get-VMHost" an. Hier sehen Sie den Namen des Hyper-V-Hosts, Sie sehen, wieviele Prozessoren oder Prozessorkerne er aktuell nutzt, wieviel Arbeitsspeicher zur Verfügung steht und ob die Migration, also die Replikation, aktuell aktiviert. Wenn Sie jetzt z.B. einen virtuellen Server ausschalten wollen, wählen Sie das Commandlet "Stop-VM" und geben den Namen des virtuellen Servers ein. Ich wähle jetzt hier einfach mal den Namen "W2K12R2", "stop-VM", gebe den Namen ein - und der virtuelle Server wird jetzt ausgeschaltet. Gebe ich jetzt nochmal "Get-VM" an, wird mir der Status als "off" angezeigt. Auf dem gleichen Weg kann ich virtuelle Server natürlich auch starten. Ich lasse jetzt den virtuellen Server wieder starten mit "Start-VM". Auch hier erhalte ich einen kurzen Status: Der Server wird gestartet und ich kann mir mit "Get-VM" wieder den Status anzeigen lassen. Wenn ich einen virtuellen Server reseten will, verwende ich "Restart-VM". Hier lege ich dann einfach fest, ja, ich möchte den Server neu starten, dann wird der Server ausgeschaltet und gleich neu gestartet. Anhalten kann ich einen Server mit "Suspend-VM", ich zeige Ihnen auch diesen Befehl. Zunächst muss der Server wieder gestartet sein - das überprüfe ich mit "Get-VM". Der Server ist jetzt gestartet, ich sage, ich möchte diesen Server jetzt anhalten - "Suspend-VM 'W2K12R2'". Mit "Get-VM" kann ich mir den Status anzeigen lassen. Möchte ich den Server fortfahren, wähle ich einfach "Resume-VM", lass mir das auch wieder mit "Get-VM" anzeigen, indem ich die Pfeiltaste nach oben betätige und sehe - der Server startet wieder. Sie können in der PowerShell aber virtuelle Server nicht nur steuern, sondern auch Prüfpunkte, oder Snapshots genannt, erstellen. Das geht sogar relativ einfach: Sie rufen einfach nur das Commandlet "Checkpoint-VM" auf. Danach geben Sie den Namen des virtuellen Servers ein, für den Sie einen Snapshot erstellen wollen. Sie können an dieser Stelle auch eine Liste eingeben mit mehreren Servern, für die Sie Snapshots erstellen wollen. Wenn Sie keinen Namen eingeben, erstellt der Server für den von Ihnen eingegebenen virtuellen Server einen Prüfpunkt und bindet diesen auch im Hyper-V-Manager ein. D.h. Sie können sich diesen Snapshot im Hyper-V-Manager auch ansehen.

Windows Server 2012 R2: Hyper-V

Lernen Sie, wie Sie in Hyper-V ganz praktisch mit virtuellen Servern, virtuellen Festplatten, virtuellen Switches, virtuellen Domänencontrollern usw. in der Praxis umgehen.

5 Std. 52 min (55 Videos)
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