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SharePoint 2016-Administration Grundkurs

Verwaltete Pfade für Website-Sammlungen

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Mit verwalteten Pfaden können Website-Sammlungen unter Adressen veröffentlicht werden, die sich ein Benutzer leichter merken kann.

Transkript

SharePoint-Webanwendungen setzen auf Site-Definitionen, die im Internet Information Server definiert werden. Dort gibt es seit jeher die Möglichkeit, sogenannte virtuelle Verzeichnisse abzubilden. Das bedeutet, grundsätzlich teilt man in einer Site-Definition in den Grundeinstellungen dem Internet Information Server einen physikalischen Pfad mit, in dem er Dateien finden kann, die per HTTP angefordert werden. Es besteht dann die Möglichkeit, sogenannte virtuelle Verzeichnisse anzulegen, also zum Beispiel ein Verzeichnis _layouts, das eigentlich aber tatsächlich sich im Pfad C:\Program Files\Common Files\ Microsoft Shared\Web Server Extensions\ 14\template\layouts befindet. Beide Pfade sind physikalisch auf jeden Fall vorhanden. Wenn nun aber in SharePoint eine Websitesammlung zum Beispiel unter dem Pfad projects abgebildet werden soll, ist es nicht möglich, hier hinzugehen und zu sagen, es soll ein neues virtuelles Verzeichnis hinzugefügt werden, denn dieses projects existiert ja nirgendwo. Es gibt keine Datei, es gibt kein Verzeichnis, sondern hinter projects steckt ein von SharePoint verwalteter Pfad, der auf Websitesammlungen zeigt, die allein in Datenbanken definiert sind und sich im Dateisystem nicht wiederfinden. Um das zu ermöglichen, muss man in der Zentraladministration die Webanwendung, die gewünscht ist, markieren und im Menüband Webanwendungen im Abschnitt Verwalten den Befehl Verwaltete Pfade auswählen. Hier kann man sehen, welche Pfadnamen bereits definiert wurden, für die sich der SharePoint zuständig fühlt. Unterhalb von websites, websites ist eine Platzhalterinklusion, das bedeutet, unterhalb von websites sind alle Unterpfade, alle Unterordner von SharePoint verwaltet. Das Wurzel-Verzeichnis, in dem Fall also der Root-Pfad, nämlich sharepoint.spdemo.local, ist auch verwaltet, aber nur mit einer ausdrücklichen Inklusion. Das bedeutet, hier dürfen nebenbei noch virtuelle Ordner existieren. Im websites-Verzeichnis kann es keine weiteren virtuellen Ordner mehr geben. Wenn nun ein verwalteter Pfad hinzugefügt werden soll, unter dem dann Websitesammlungen erstellt werden. Beispielsweise sollen Projektwebsites abgebildet werden. Jedes Projekt bekommt eine eigene Websitesammlung zugewiesen. Alle Websitesammlungen sollen gemeinsam unter dem Pfad projects verwaltet werden, dann müsste eigentlich hier eine Pfaddefinition projects erstellt werden. Man weiß aber nicht, wohin die dann zeigen soll. Daher gibt es hier die Möglichkeit, einen Pfad projects als verwalteten Pfad für SharePoint zu definieren und über den Typ Platzhalterinklusion festzulegen, dass alles, was sich unterhalb von projects befindet, von SharePoint verwaltet wird. Mit URL überprüfen besteht die Möglichkeit, sicherheitshalber noch zu gucken, ob sich hinter diesem Pfad nicht schon etwas anderes verbirgt. Aber es gibt hier einen HTTP 404. Das heißt, dieser Pfad existiert nicht. Mit Pfad hinzufügen kann nun der Webanwendung mitgeteilt werden, dass es künftig einen Pfad projects gibt, unterhalb von dem Websitesammlungen angelegt werden. Es ist durchaus Gang und Gebe, verschiedene Pfade zu definieren, weil es die Übersicht etwas erhöht. Aber hinter diesem Pfadangaben steckt tatsächlich keine Struktur, kein Ordner irgendwo im Dateisystem, sondern es ist eine reine nominelle Pfadangabe, die in der SharePoint-Verwaltungsdatenbank gespeichert wird.

SharePoint 2016-Administration Grundkurs

Lernen Sie, worauf es bei der Planung, Einrichtung und Administration einer SharePoint-Farm auf Basis von SharePoint Server 2016 ankommt.

8 Std. 21 min (66 Videos)
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Erscheinungsdatum:24.10.2016

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