Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

Photoshop-Tipps: Jede Woche neu

Verschwommener Rahmeneffekt

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Der Name ist Programm: Mr. Photoshop alias Olaf Giermann greift tief in die Photoshop-Trickkiste und zeigt Ihnen seine liebsten Techniken und Effekte. In interessanten Lektionen und Mini-Tutorials erklärt er besondere Photoshop-Funktionen im Einsatz, zeigt spannende und außergewöhnliche Techniken und hilft Ihnen, gängige Probleme zu verstehen, zu lösen und zu vermeiden.
11:32
  Lesezeichen setzen

Transkript

Dieses Video richtet sich vor allem an Einsteiger. Nehmen wir mal an, Sie möchten hochformatige Bilder für eine Bildschirmpräsentation vorbereiten und möchten diese schwarzen Streifen links und rechts am Bildschirmrand vermeiden. Beispielsweise können Sie diese mit einer weichgezeichneten Bildversion auffüllen und dann entsprechend aus Photshop für die Bildschirmpräsentation ausgeben. Und hier zeige ich Ihnen, wie das geht. Manchmal ist es nötig, ein Bild an den Seiten etwas zu erweitern bzw. nur links und rechts oder oben und unten. Und zwar das kann verschiedene Gründe haben. Und Sie kennen das vielleicht aus den unsäglichen Videos, die im Hochformat aufgenommen worden sind. Wenn Sie die im Fernsehen sehen, dann werden auf diese Bilder, um sie ins Querformat zu bekommen, an den Randbereichen vergrößert und weichgezeichnet. Und das kann natürlich auch bei Bilder nützlich sein. Zum Beispiel als Rahmen-Effekt bei einem Querformatbild oder auch einem Hochformatbild oder bei Hochformatbildern, die Sie für eine Bildschirmpräsentation vorbereiten, bei denen Sie keine schwarzen Balken hier links und rechts haben möchten oder um beispielsweise für den Leinwanddruck einen sicheren Bereich rund um das Bild zu erzeugen, falls der Abstand des Hauptmotivs zu den Bildern zu gering ist. Also so wie hier zum Beispiel, hier oben oder an den Seiten. Wenn Sie dann das Bild nicht genau einpassen und die Leinwand um den Rahmen geschlagen wird dann sieht das natürlich komisch aus, wenn das Bild entweder zu klein ist oder zu groß ist. Und da ist schön, wenn Sie einen weichen Übergang schaffen und einen weichen Hintergrund haben. Sie könnten natürlich auch das Bild spiegeln und dann entsprechend umklappen lassen, aber das sieht in der Regel dann komisch aus, weil Sie einzelne Bereiche des Originalbildes wiederholen und wenn da ungünstige Stellen liegen an diesen Positionen, die Sie dann umklappen, dann entsteht da mitunter sehr, sehr lustige und schräge und mitunter unheimliche Wiederholungen. Also Vorsicht, da sind Sie mit einem weichgezeichneten Hintergrund auf der sicheren Seite. Gut, und wie machen Sie das? Natürlich müssen Sie sich zunächst einmal für das Format entscheiden. Und dazu wählen Sie einfach das Crop-Tool, also das Freistellungswerkzeug in Photoshop und da haben Sie hier die Möglichkeit, das Verhältnis einzugeben bzw. ein Preset auszuwählen. Und ich gehe jetzt mal davon aus, dass wir das Bild vorbereiten für eine Bildschirmpräsentation, bei der ich keine schwarzen Balken links und rechts haben möchte. Also wähle ich hier mal 16 : 9 für den Bildschirm und jetzt halte ich die Shift- und die Alt-Taste gedrückt, um hier das Bild zu erweitern und zwar so weit bis das Bild eingepasst ist. Und das müssen Sie nicht machen bis zu den Kanten. Wenn Sie merken, das reicht ja schon so eigentlich oder so, dann können Sie die hier einfach loslassen und dann haben Sie im Prinzip schon das erreicht, was sie wollen. Sie müssen nur darauf achten, ob Sie hier diese Option aktiv haben, ob die Pixeldaten außerhalb des Freistellungsrahmens beibehalten oder gelöscht werden sollen. Das macht nämlich einen Unterschied bei einer Hintergrundebene. Und das war jetzt eine Hintergrundebene. Und wenn ich diese Option jetzt aktiv hätte, dann würde der freigestellte Bereich hier einfach mit der Hintergrundfarbe gefüllt werden. Und das möchte ich ja nicht, ich möchte ja dieses Bild, das Originalbild gerne im Hintergrund weichzeichnen. Also jetzt klicke ich mal auf OK und es passiert das Erwartete, weil die Option nicht aktiv ist. Ich habe einen transparenten Hintergrund. Jetzt muss ich diese Ebene mal duplizieren. Das mache ich einfach mit gehaltener Alt-Taste ziehe ich einmal nach unten, habe jetzt hier mein Bild und das kann ich jetzt in die Breite transformieren mit Command+T. Also Bearbeiten Frei transformieren. Da ist es auch schon. Und dann können wir das entweder jetzt so skalieren wie eben das Crop-Tool, also das Freistellungswerkzeug mit Shift und Alt einen Eckanfasser anpacken und dann hier einfach so groß ziehen dass das gesamte Bild gefüllt ist. Das sieht dann so aus, aber das sieht nicht immer so richtig passend aus. Ich würde eher empfehlen, das Ganze so zu machen und dann hier lieber stärker weichzuzeichnen. Oder Sie machen es folgendermaßen, dass Sie sich hier einfach einen Bildbereich später auswählen, und den in die Breite transformieren. Und ich denke mal, das hier haben Sie jetzt verstanden. Sie bräuchten das im Prinzip nur weichzeichnen. Ich mache das mal so, wie ich es gerade erwähnt habe. Und zwar breche ich hier mal ab und wähle jezt mit dem Rechteck-Auswahl-Werkzeug hier diesen Bereich nur aus. So, und jetzt drücke ich Command+T noch mal und transformiere das einfach hier nach außen. So, die kleinen Härchen, die hier sehr groß werden, die sollen uns mal nicht interessieren. Auf jeden Fall passen hier die Farben dann deutlich besser. Genau das Gleiche mache ich hier auf dieser Seite. So, und das sollte nicht zu weit überlappen so wie hier jetzt, das heißt, diesen Bereich ziehe ich mal ab, sondern nur wirklich innerhalb des Bildbereiches sein. So, Command+T und nach außen transformiert und dann haben wir es auch schon erreicht. So, und das müssen wir jetzt weichzeichnen. Da können Sie verschiedene Weichzeichner ausprobieren. Die wirken sich mitunter etwas unterschiedlich aus. Der am häufigsten verwendete Weichzeichner ist mit Sicherheit der gauß'sche Weichzeichner. So richtig schick finde ich den in der Regel nicht. Und Sie sehen, hier oben passiert auch irgendwas. Da werden nämlich die Bildbereiche ebenfalls weichgezeichnet. Und das wollen wir natürlich auf gar keinen Fall. Dagegen müssten Sie zunächst einmal diese Ebene in eine Hintergrundebene verwandeln. Bei Ebene Neu Hintergrund aus Ebene. So, voilà! Und jetzt könnten wir auch den gauß'schen Weichzeichner dennoch wieder anwenden. Und dann sollte das hier oben nicht passieren. Wenn ich einen hohen Radius nehme, ja, genau dann passiert das nämlich nicht. Oder ich nehme einen anderen Weichzeichnungsfilter, und zwar würde ich Ihnen da empfehlen, hier mal mit der Weichzeichnergalerie zu spielen, denn damit können Sie sehr schöne Bouquet-Effekte erzielen. Und da nehmen Sie jetzt Feld-Weichzeichnung, weil die bei nur einem gesetzten Pin zunächst das gesamte Bild weichzeichnet. Und dann können Sie hier mal die Weichzeichnung erhöhen. Und das sieht schon deutlich cremiger aus. Und hier können Sie jetzt natürlich auch die Bouquetlichter erhöhen. Das sieht so jetzt nicht so schön aus, aber wenn Sier hier mal mit dem Helligkeitsbereich spielen, dann können Sie hier so schöne kleine Bouquetlichter erzeugen. Die werden ein bisschen größer, wenn Sie den Radius vergrößern. Ja, und wenn Sie das mögen, dann würde ich Ihnen empfehlen, nehmen Sie diesen Filter, wenn nicht, dann würde ich Ihnen empfehlen, hier die Bouquetlichter runter zu nehmen und einfach ein bisschen mehr Struktur hier drin zu lassen. Ungefähr so. Ja, und das können Sie jetzt so für verschiedene Bilder machen. Und damit das Ganze jetzt für verschiedene Bilder einfacher wird und Sie nicht diese ganzen Schritte jeweils neu machen müssen, können Sie entweder diese einzelnen Schritte aufzeichnen per Aktion, oder Sie bereiten das Ganze nicht destruktiv vor. Und das gestaltet sich dann folgendermaßen: Ich werde hier mal alles rückgängig machen bis zum Ausgangsfoto, so. Und jetzt müssen Sie zuächst einmal die Ebene in ein Smartobjekt konvertieren. Das haben wir erledigt. Jetzt machen Sie genau die gleichen Schritte wie eben nur eben alles mit einem Smartobjekt. Zunächst einmal die Ebene duplizieren, dann hier das Ganze freistellen und wir machen jetzt mal einen gleichmäßigen Rahmen. Also ich setze das hier mal zurück, so. Und mit gehaltener Shift- und Alt-Taste ziehe ich hier mal einen Rahmen auf, mache den hier vielleicht noch bisschen breiter, ok. Dann kommt hier ein Weichzeichner dran. Der hängt hier oben noch. Weichzeichnergalerie, voilà! Aber natürlich, nachdem wir das Bild vergrößert haben. Dann transformieren Sie dieses Bild mit Command+T, also die Hintergrundebene, auf die richtige Bildgröße, so. Und jetzt zeichnen Sie dieses Bild weich mit dem Weichzeichnungsfilter, der hier oben noch hängt, Weichzeichnergalerie, also mit der Feld-Weichzeichnung. Dann klicke ich auf OK und diese Datei, die kann ich jetzt speichern. Zum Beispiel auf dem Schreibtisch. Und nenne das mal WeicherRand-Mockup. Und jetzt kann ich mir ein anderes Bild suchen und das einfach hier einfügen. So, ich klicke auf OK, die Datei wird größer, Ja. Und dann habe ich das gespeichert. Und jetzt nehme ich hier mal ein anderes Bild. Nehmen wir doch mal ja, nehmen wir mal dieses hier. Ich öffne das mal. So, und das kopiere ich mir jetzt einfach mal in die Zwischenablage, also Command+A, und dann Bearbeiten Kopieren Spezial Auf eine Ebene reduziert kopieren. Dann gehe ich hier rein und brauche jetzt nur noch hier das Smartobjekt einmal doppelklicken. Welches davon ist egal, denn beide Inhalte sind identisch. Das heißt, wenn ich dieses ändere, wird auch das andere Smartobjekt geändert. Ich mache also einen Doppelklick hier drauf, füge hier mein Bild ein... Oh, das hat nicht geklappt. Also noch mal Kommando zurück. Hier noch mal wieder rein, Command+A, Command+Shift+C ist dieser Befehl. Also Kopieren Spezial Und dann gehe ich noch mal in diese Ebene rein, Command+V. Ach so, das ist sehr groß das Bild. Das ist nämich das Problem. Deswegen haben wir hier nur Grau. Und das müssen Sie dann nur noch klein transformieren mit Command+T , so. Ok Enter. Und dann kann ich entweder das Bild hier drin lassen, also als Ebene oder ich kann es auf die Hintergrundebene zusammenfassen. Das spielt eigentlich keine Rolle. Ich muss die Datei dann nur schließen, also das Smartobjekt. Das wird dann gespeichert und dann gehe ich hier in meine Orginaldatei zurück und Sie sehen, automatisch wurde das gleiche Bild vergrößert und weichgezeichnet. Also so können Sie dann sehr schnell verschiedene Bilder entsprechend vorbereiten, entweder mit so einem weichen Rahmen oder aber mit einer Erweiterung nach links und rechts. Und wenn der Übergang Ihnen hier noch zu hart ist, wenn Sie sowas also nicht möchten, so ein Bild von dem anderen Bild oder wenn Sie hier einen Ebenenstil hinzufügen möchten, ja, dann können Sie das einfach machen. Also zum Beispiel könnten Sie hier mal den Rahmen laden. Also die Pixel dieses Bildes mit einem Command bzw. Strg-Klick auf das Thumbnail. Und dann gehen Sie auf Auswahl Auswahl verändern Rand, wählen dann hier eine geeignete Pixelgröße, ich nehme mal 14 Pixel, ja, es ist vielleicht ein bisschen klein. Machen wir noch mal Auswahl Auswahl verändern Rand. Dann nehmen wir jetzt einfach mal 50 Pixel, damit Sie auch sehen, was hier passiert, genau. Und jetzt wenden wir den gauß'schen Weichzeichner an, um diese Ränder weichzuzeichnen. Also Filter Weichzeichnungsfilter und gauß'scher Weichzeichner. Das wird hier ja dann automatisch eine Maske. Und ich schaue mir hier das mal am Rand an, ob das dann funktioniert. Und ich muss mich natürlich auch auf der richtigen Ebene befinden. Also Sie sehen, es reicht nicht, einfach bestimmte Schritte durchzuführen, Sie müssen auch darauf achten, welche Ebene Sie gerade aktiviert haben. Deswegen sehe ich hier nur eine unscharfe Vorschau, weil ich auf der falschen Ebene bin, also auf der Hintergrundebene. Also wechsle ich nach oben und mache genau das Gleiche. Ich rufe den gauß'schen Weichzeichner auf und jetzt sollte das so aussehen, genau, dass wenn ich hier am Rand bin, dass ich jetzt diese Aufweichung hier auch sehe. So, und dann nehme ich mal einen... Weichzeichnungsradius, der kleiner ist als die Umrandung, die hier gewählt habe, sage ich mal so, O. K. Das wird dann automatisch hier als Maske hinzugefügt und so habe ich jetzt hier diesen Rahmen-Effekt. Also so können Sie eine Art Photoshop Mockup-Datei erstellen. Alles, was jetzt machen müssen für andere Bilder, um das gleiche Resultat zu bekommen, ist hier einen Doppelklick auf die Ebene zu machen und zum Beispiel hier mal die Ebene wieder auszublenden, ein anderes Bild einzufügen usw. Es gehen auch Kombinationen von Bildern. Wenn Sie dann das Smartobjekt hier wieder schließen und speichern, kommen Sie in die Originaldatei zurück und alles wurde aktualisiert inklusive dieser Weichzeichnung entlang der Ränder. Also so geht das mit Smartobjekten in Photoshop.