Kanban – Grundlagen

Verschwendung vermeiden

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Optimalerweise dient die Befolgung des Kaizen-Konzepts dazu, sämtliche menschlichen Aktivitäten, welche Ressourcen verbrauchen und keinen Wert erzeugen, zu vermeiden.

Transkript

Nun wollen wie zum zweiten Kaizen Prinzip gehen: Verschwendun vermeiden. Muda ist das japanische Wort für sinnlose Tätigkeit, sinnlose Verschwendung oder Nichtvorhandensein von Sinn und Nutzen. Daher muss ich schauen, dass ich genau diese identifizieren und vermeiden kann. Grundsätzlich wird Muda definiert als "jede menschliche Aktivität, die zwar Ressourcen verbraucht, aber keinen Wert erzeugt." Dies ist letztlich zurückzuführen auf das TPS, das Toyota Production System. Gundsätzlich werden laut der Theorie damit damit 7 verschiedene Arten von Verschwendung definiert: Beispielsweise Materialbewegungen, also Transportation, Bestände (Inventory), Bewegungen (Motion), Wartezeiten (Waiting), Verarbeitung (Over-Processing), Überproduktion (Over-Production) und Korrekturen und Fehler (Defects). Um aber nun herauszufinden, ob eine Tätigkeit eine Verschwendung ist, sollte man sich folgende Kontrollfragen stellen: "Verbraucht diese Aufgabe eventuell Ressourcen, bringt aber keinen zusätzlichen Wert?" und "Wenn diese Tätigkeit wirklich wertschöpfend ist, würden wir dann mehr davon tun?" Zwei Verschwendungsarten sind im Kanban sehr wichtig. Beispielsweise die Transaktionskosten. Wir haben oft vor- und nachbereitende Arbeiten, wir haben Setup, Projektplanung, Ressourcenplanung, Risikoplanung, Schätzung, Training und so weiter. All diese Sachen versucht man, zu vermeiden, sofern es denn geht. Beispielsweise verzichtet man auf eine Schätzung, wenn ich denn nicht ein Festpreisangebot abgegeben habe. Auch die Ressourcenplanung wird komplett eingespart, da Kanban die Ressourcenplanung direkt übernimmt. Und genauso wird die Projektplanung weitestgehend eingespart, da das Kanban Board sich selbst verwaltet. Zeitgleich gibt es die sogenannten Koordinationskosten Beispielsweise Meetings und Kommunikation. Diese werden bestmöglich reduziert. Allerdings sind einige wenige Meetings dringend notwendig, um zu kommunizieren. Beispielsweise das Daily Stand-up, das Operations Review und die Retrospektive sind Meetings, die ich nicht einsparen kann. Aber trotzdem sollte ich versuchen, möglichst wenige Leute in Meetings einzusperren und deren kostbare Zeit zu stehlen.

Kanban – Grundlagen

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2 Std. 16 min (34 Videos)
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Erscheinungsdatum:18.02.2015

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