Access: Hilfe zur eigenen Datenbank anzeigen

Verschiedene Hilfetypen

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Um zwischen zwei externen Hilfedateien auswählen zu können, öffnet die Tastenkombination Strg+F1 ein Dialogfeld. Von hier aus lässt sich entweder eine zentrale oder eine persönliche Hilfedatei öffnen.

Transkript

Sie können natürlich die Hilfe immer aus der Tabelle holen. Das bedeutet, dass im Endeffekt nur reine Texte mehr oder weniger möglich sind. Mit Rich-Text kann man ein bisschen tricksen, aber es sind zum Beispiel keine Bilder zwischendrin oder Absätze oder Ähnliches machbar. Da bietet es sich an, eine externe Hilfedatei zu machen. Ich bin abgekommen von diesen speziellen Hilfesystemen, die mit Quer verweisen und allem drum und dran arbeiten. Das waren früher diese HLP-Dateien, heute eher CHM (Compiled Help). Die machen einen Riesenaufwand, und im Endergebnis liest es keiner. Deswegen ist meine Lösung an der Stelle eine Word-Datei, genau gesagt zwei Word-Dateien. Die eine Word-Datei erstelle ich komplett alleine. Da steht all das drin, was ich als Entwickler informieren, schreiben, sagen möchte. Und die zweite Word-Datei kann mehr oder weniger genauso aussehen. Die ist im Wesentlichen leer. Und da kann entweder jeder Benutzer für sich oder so eine Abteilung für sich verschiedene Tipps und Tricks sammeln. Die können die selber ausfüllen, und das ist der Vorteil des Word-Formates. Wenn Sie Access installiert haben, können Sie davon ausgehen, dass auch Word da ist, und die können die sich selber pflegen. Was Access an der Stelle macht, ist nur die anzuzeigen. Und deswegen, wenn ich jetzt nicht F1, sondern Strg+F1 drücke, geht ein Dialog auf, der im Wesentlichen eigentlich nur fragt, was möchte ich gerade. Will ich versehentlich dieses Tastenkürzel wieder abbrechen oder die zentrale Datei öffnen? Da passiert noch nichts im Moment. Das ist nur eine Message Box. Oder nochmal Strg+F1 zeigt nur den Dialog, und da entscheide ich mich dann, dass ich vielleicht meine persönliche Variante der Word-Datei, nämlich die Hilfe dazu laden möchte. Das bedeutet, erstens habe ich AutoKeys erweitert. In der Entwurfsansicht sehen Sie jetzt, es gibt ein zweites Untermakro. Das hat dieses Kare-Zeichen davor. Viele sagen einfach Dach dazu. Also wenn Sie das eingeben wollen, müssten Sie hier das Kare-Zeichen und dann die Leertaste drücken, damit es kommt. Und das ist jetzt die Schreibweise für Strg+F1. Und aufgerufen wird dort eine andere Function, nämlich HilfeDialogZeigen. Das können wir wieder schließen. Und die Function HilfeDialogZeigen steht bei mir auch im Modul Hilfe, macht nichts anderes als ein Formular anzuzeigen. Der Rest der Programmierung ist im Formular, und dieses zeigt das nur an. Und wenn ich jetzt also dieses frmHilfe-Formular im Entwurf ansehe, dann habe ich da schon einiges eingestellt. Vor allem ist es ein Pop-up-Formular. Das bedeutet ganz viel von dem, was so ein normales Formular braucht, ist da gar nicht drin. Erstens es hat eine Beschriftung, damit da was Schönes drüber steht und nicht frmHilfe. Zweitens es ist Pop-up. Das bedeutet nämlich immer vorne. Auch in der Entwurfsansicht, wenn ich jetzt die Formularansicht anzeigen lasse, sehen Sie, es ist frei verschieblich, auch wenn ich dahinter andere Formulare sichtbar habe. Das ist das, was Pop-up ausmacht. Es bleibt auch immer vorne. Und vor allem das Menüband gilt nicht für dieses Formular. Das hat nämlich keins. Wenn ich wieder in die Entwurfsansicht möchte, muss ich per Rechtsklick hier zurück. Das Nächste, was in diesem Pop-up-Formular anders ist, es ist zentriert. Da gibt es hier eine Eigenschaft Automatisch zentrieren, Ja und hat keinen Datensatzmarkierer, keine Navigationsschaltflächen und auch keine Bildlaufleisten. Sonst würden Sie hier nämlich überall am Rand noch sehen Eins-von-Eins-Datensatz mit Rollbalken und Datensatzmarkierer. Das ist ja alles sinnlos bei einem reinen Dialog sozusagen. Dann habe ich dort ein einfaches Label, ein Bezeichnungsfeld abgelegt, das ist dieses hier, und drei Schaltflächen. Diese Schaltfläche heißt BottonAbbrechen, btnAbbrechen, weil das eben die Beschriftung ist. Und weil die auf die Esc-Taste reagieren soll, habe ich dort die Eigenschaft Abbrechen auf Ja gestellt. Wenn Sie also bei geöffnetem Dialog die Esc-Taste drücken, wird diese Schaltfläche angeklickt. Entsprechend hier, das soll meine Standardschaltfläche werden, deswegen ist die Standardeigenschaft auf Ja gestellt. Wenn man also nichts macht, einfach mit Return bestätigt, dann wird die ausgelöst und die ist sozusagen übrig. Alle drei Schaltflächen haben das beim Klicken-Ereignis. Und entsprechend sehen Sie, hier stehen die alle drei schön hintereinander. Die Abbrechen-Schaltfläche macht das Übliche, ein DoCmd.Close. Damit schließt sich dieses Formular und alles ist gut, und das machen die anderen beiden auch hinterher nämlich. Und vorher rufen Sie jeweils eine Prozedur auf, die noch zu füllen sein wird. Die heißt schon mal LadeHilfeZentral und LadeHilfePersönlich, macht aber noch nichts, sondern die zeigt Ihnen nur die Meldung, damit Sie sehen, es hat geklappt. Also wenn ich das mit Alt+F11 nochmal alles schließe, alles speichere, und mit Strg+F1 wird dieser Dialog, dieses Pop-up-Formular angezeigt, und hier wird es einfach so geschlossen, und das funktioniert auch mit der Esc-Taste. Und in den anderen beiden Fällen, ich kann es nochmal mit Strg+F1 starten und einfach mit Return bestätigen, Sie sehen, dass hier auch ein Fokus da ist, so eine punktierte Linie. Wenn ich hier einfach auf Return gehe, kommt die Meldung für zentrale Hilfe, und mehr passiert noch nicht.

Access: Hilfe zur eigenen Datenbank anzeigen

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Erscheinungsdatum:04.01.2018

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