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Klassendiagramme mit UML

Verschiedene Diagrammtypen

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UML kennt verschiedene Diagrammtypen, die sich im Wesentlichen in vier Kategorien einteilen lassen.
07:05

Transkript

UML stellt über verschiedene Diagrammtypen unterschiedliche Perspektiven auf ein bestimmtes Problem zur Verfügung. Es gibt zum Beispiel Anwendungsfall-Diagramme, wie wir hier sehen, oder Klassendiagramme, oder Verteilungsdiagramme, Aktivitätsdiagramme, Zustandsdiagramme oder Sequenzdiagramme. Wir werden uns in diesem Video in kompakter Form mit den unterschiedlichen Arten von Diagrammen beschäftigen, die sich im Groben in vier verschiedene Diagrammtypen einteilen lassen. Das Anwendungsfall-Diagramm ist ein Typ. Klassendiagramm stellt auch einen Typ dar. Dann gibt es Verhaltensdiagramme, da zählen das Zustandsdiagramm, das Aktivitätsdiagramm oder auch das Sequenzdiagramm dazu. Dazu gibt es noch hier in diesem Bereich bei den Sequenzdiagrammen Kollaborationsdiagramme, die ich hier nicht explizit aufführe. Und dann gibt es Implementierungsdiagramme und hier sehen Sie ein Verteilungsdiagramm als Beispiel. Darüber hinaus gibt es noch Komponentendiagramme. Auch ein solches habe ich hier nicht explizit aufgeführt. Ich möchte das nicht zu ausführlich machen. Wichtig in UML ist, dass wir mit Symbolen arbeiten. Es kann auch viel mit Text gearbeitet werden. Sehr oft ist eine Mischform zwischen beiden Varianten gewünscht. Aber diese Symbole, die hier verwendet werden, sind standardisiert. Man redet hier oft von Stereotypen, wie zum Beispiel hier ein sogenannter Akteur. Das ist jemand, der eine bestimmte Aktion auslöst. Wir haben hier ein Beispiel, ein Anwendungsfall-Diagramm, und ein Akteur, ein Gast, meldet sich im Hotel an, das ist eine Anwendung, Und ein anderer Akteur, ein Portier, reagiert, indem er darauf ein Zimmer reserviert. Das kann man sich gut vorstellen. Aber das Wesentliche an UML ist, es ist standardisiert. Diese Symbole versteht jeder, der UML kann, der die Anwendungsfall-Diagramme versteht. Auch hier der Vorgang der Anwendung Hotel-Buchung, die ja im Fokus von diesem Ding steht. Auch das ist nicht zufällig mit diesem Rechteck gemacht. Das wird einfach so gemacht. Oben steht dann, worum es genau geht. Das kann man auch fett darstellen. Aber im Groben ist das eine vernünftige Beschreibung für so einen Anwendungsfall mit standardisierten Symbolen. Ein Klassendiagramm hingegen beschreibt alle wichtigen Informationen über eine Klasse. Das möchte ich so kompakt jetzt erstmal lassen, weil das Klassendiagramm im Fokus des gesamten Trainings steht. Ein Sequenzdiagramm, was hier wirklich nur ganz, ganz einfach vorgestellt wird, veranschaulicht normalerweise Interaktionen zwischen bestimmten Instanzen in einem Zeitverlauf. Man hat hier also noch Symbole, um eine zeitliche Folge von Interaktionen darzustellen. Wichtig hier ist auch, dass im Wesentlichen zwischen diesen Instanzen, zum Beispiel einem Akteur und einem Objekt, Nachrichten ausgetauscht werden. Das ist ganz entscheidend. Der Begriff der Nachricht. Eine Botschaft, kennen Sie vermutlich aus der objektorientierten Programmierung, zwischen Objekten, in diesem Fall zwischen einem Akteur, der eine Sache auslöst, und einem Objekt. Und eine Zeitschiene, die ich hier nicht eingefügt habe, um das nicht zu komplex werden zu lassen. Ein Zustandsdiagramm zeigt, wie sich Zustände von Instanzen, von Objekten, ändern. Stellen Sie sich zum Beispiel ein Zustandsdiagramm einer Tür vor. Es gibt einen Zustand offen und einen Zustand geschlossen. Wenn man das mit bestimmten Bedingungen koppelt, können Sie sich vorstellen, was das bedeutet. Das hier, dieses Symbol, dieser Strich, ist ein sogenannter Übergang. Das heißt, man arbeitet bei Zustandsdiagrammen sehr oft, oder fast ausschließlich, mit Übergangsbeschreibungen von einem Zustand in einen anderen. Verwandt damit sind die Aktivitätsdiagramme. Auch die scheinen so etwas wie Zustände zu ändern. Tun sie im Grunde auch. Aber eigentlich steht die Aktivität im Vordergrund. Das heißt, wenn man sich den Zustand unwissend überlegt, man macht die Aktivität fragen und man bekommt eine Antwort. Dann ändert sich der Zustand unwissend in wissend. Eine Änderung des Zustands ist auch hier beschrieben, aber in Bezug auf die Aktivität. Es ist auch etwas schwierig, diese beiden Diagrammtypen auseinanderzuhalten. Schauen Sie mal hier. Hier haben wir ein Rechteck mit abgerundeten Ecken. Und hier haben wir so einen Vollkreis, also einen Halbkreis hier hinten. Das ist nicht das Gleiche. Bei handschriftlich erstellten Diagrammen kann man es in der Regel nicht unterscheiden. Das macht es sehr schwierig zu verstehen, was an der Stelle gewünscht wird. Aber wenn man so ein Tool hat, das dieses Diagramm zeichnet, dann kann man diese Unterschiede zumindest einigermaßen erkennen. Beim Aktivitätsdiagramm ist es auch möglich, dass man Entscheidungen trifft. Wenn ich hier als Aktivität nach dem Alter frage, und ich bekomme die Antwort zurück, Ja, ich bin 16. Dann kommt die Entscheidung: Nö, du darfst hier nicht rein. Und wenn jemand sagt, Ich bin 21, dann darf er rein. Also hier ist der Zugang verboten und hier ist er erlaubt. Sie sehen da oben die Bedingungen, die da beschrieben werden. Das ist analog wie in der Programmierung. Werfen wir noch einen kurzen Blick auf die Implementierungsdiagramme und hier ganz konkret auf ein Verteilungsdiagramm. Ein Verteilungsdiagramm gibt Auskunft über eine Verteilung von Hard- und Software, zum Beispiel. Unser Beispiel ist ganz einfach. Wir haben einen Application Server. Der hat im Hintergrund einen Datenbank- Server und einen Web-Server laufen. Wenn die Anfragen hier reinkommen, werden sie entsprechend verteilt, je nachdem, was genau zu tun ist. Was Sie in diesem Video erfahren haben, ist, dass es verschiedene Diagrammtypen und Perspektiven im UML gibt, die möglicherweise alle, oder mehrere, auf ein Problem anzuwenden sind, aber eben eine bestimmte Sichtweise und Art der Beschreibung erlauben, und damit ein Problem in der einen oder anderen Weise fassen. Wobei das Problem an sich immer das gleiche sein kann.

Klassendiagramme mit UML

Verstehen Sie das Prinzip von OOP und erstellen Sie Klassendiagramme mit der Modellierungssprache UML.

2 Std. 1 min (32 Videos)
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