Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Verortung und Datenschutz

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Die fertigen Panoramen aus der Ricoh Theta sind nach der Retusche bereit für den Import in Pano2VR. Dort kommen sie bereits fertig verortet, eingenordet und mit ausgerichtetem Horizont an. Ergänzend gibt dieses Video einige Hinweise zum Datenschutz bei Google Street View. So müssen etwa Personen unkenntlich gemacht werden.

Transkript

Schauen wir uns nun den weiteren Weg, der vorhin vorgestellten Daten, also der aufgenommenen Panoramen in Pano2VR an und die Vorbereitung, beziehungsweise ein paar Anmerkungen zu Voraussetzungen und speziellen Eigenschaften, die die Panoramen haben müssen, wenn man die bei Google Street View veröffentlichen möchte. Und das eine sind mal die geografischen Voraussetzungen. Hier hat die Kamera natürlich alle Geodaten mit und was hier auch noch angenehmerweise der Fall ist, wenn ich die Panoramen betrachte. Der Kompass hat auch dafür gesorgt, dass die einfach sauber eingenordet sind. Das können wir auch überprüfen. Ich geh mal hier in mein Layout, wo ich nur die Google Map auf der Seite habe. Und wenn ich mir das jetzt angucke die einzelnen Panoramen, so und das zeigt alles sauber nach Norden. Und das ist also wirklich ganz ordentlich, wenn die Kamera zum Beispiel wie hier im freien Gelände genug von den GPS-Satelliten sehen kann, dann ist das Einnorden und die Positionierung meistens sehr genau und innerstädtisch zwischen Häusern schaut das dann meistens nicht mehr so toll aus. Also wenn man jetzt hier da ein bisschen reinguckt, ich mache mal die 45 Grad-Perspektive wieder weg und hier ist jetzt nichts bearbeitet. Man sieht, dass die Punkte von den Panoramen also wirklich auf Meter genau auf den Wegen sitzen. Das ist also Outdoor meistens relativ gut machbar. Und der Kompass in der Kamera ist zusammen mit diesen GPS-Daten doch genau genug, dass die Panoramen alle auch sehr sauber eingenordet sind und man dort wirklich auch in die richtige Richtung guckt. Also hier dann, das ist so im rechtwinkliges Raster hier auf dem Friedhof. Das funktioniert eigentlich ziemlich gut. Das ist das eine, also die Panoramen sollten verortet sein korrekt, sie sollten korrekt eingenordet sein und sie sollten auch noch korrekten Horizont haben. Der Lagesensor in der Ricoh Teta ist relativ gut. Man sieht jetzt hier bei den einzelnen Panoramen, wenn ich da durchklicke und in den Eigenschaften hier unten mal auf Ausrichten gehe, da sieht man, dass das alles auf 0 steht und da ist eigentlich nichts schief. Die sitzen also wirklich alle sauber und die werden, auch wenn die schief aufgenommen sind, werden die dann gerade gestitcht. Diese Bildkugel, das macht ja die Ricoh in der Kamera, die Bildkugel wird dann automatisch ausgerichtet, beziehungsweise sie bekommt eventuell Korrekturdaten in den Metadaten mit und Pano2VR kann das dann interpretieren und die Sachen kommen hier gerade an. Das ist also sehr ordentlich. Also die Verortung, die Einnordung und die Ausrichtung, das sind so mal die geometrisch- geografischen Voraussetzungen, die die Panoramen erfüllen sollten, vor allen Dingen, wenn ich mehrere habe. Wenn ich das alles jetzt mit der Hand nachkorrigieren müsste, werde ich hier alt und das andere ist noch, man sollte ein paar Dinge beachten, die mit Datenschutz zu tun haben und auch einfach mit den Anforderungen, die Google an die Veröffentlichungen knüpft. Und da gehts drum, dass man zum Beispiel, ich habe hier vorne irgendwo ein Panorama ganz am Anfang, ich mache mal kurz die Karte an, da kann ich da gerade mal zeigen. Ich jetzt hier die Karte, ich mache das mal so, die Karte nehme und da ist das zweite Panorama, hier das müsste die Nummer "B" sein. Da sitzt hier ein Mensch auf der Bank. Der ist zwar weit genug, dass ich ihn nicht erkennen kann, aber sagen wir mal, der soll weg. Und da kann ich jetzt nämlich sehr schön in Pano2VR das unkenntlich machen. Weil das ist nämlich Pflicht, Personen sollten unkenntlich gemacht werden, Autonummern, sprich Nummerntafeln und ähnliche sensitive Informationen. Weil Sachen, wo das zu sehen ist, die akzeptiert Google nicht. Die fliegen raus. Die haben Bilderkennungsalgorithmen, die das relativ schnell finden und dann ist es eben so, dass die Panoramen dann abgelehnt werden. So, ich gehe mal hier und dafür gibt es eben dieses Patch-Tool, und da gibts eben noch die Möglichkeit, wenn ich jetzt hier einfach mal einen Doppelklick auf diesen Herren mache und ich mache das mal kleiner, ich will das jetzt nur so groß haben, wie hier, dann kann ich statt Bild sagen, unscharfes Quadrat. So, und dann wird dieser Bereich unkenntlich gemacht. Man sieht jetzt hier, das ist weichgezeichnet und damit ist den Anforderungen Genüge getan. Da sollte man die Panoramen kurz durchgucken und das alles machen. Das ist eben jetzt auch ganz neu im Zuge gerade dieser Anforderungen für Google Street View in Pano2VR eingefügt worden, dass man eben auch einfach so Patches reinbauen kann, die einfach zum unkenntlich machen von sensitiven Inhalten oder datenschutzrechtlichen Dingen dienen. Was man natürlich auch noch beachten sollte, das sind so rechtliche Dinge, wie die Panoramafreiheit. Befinde ich mich auf Privatgrund brauche ich eine Genehmigung und so weiter. Ich meine das ist hier städtisches Gelände, das ist kein Thema. Das heißt, diese Sachen sollte man ein bisschen beachten, bevor man das dann veröffentlicht. Aber wie gesagt, diese unkenntlich Machung von Nummerntafeln und Personen zuordnenbaren Daten, das sind Gesichter und Kennzeichnen und ähnliche Dinge mehr, sind einzuhalten. Und dafür hat eben Pano2VR die richtigen Sachen an Bord. So viel mal zu den Anforderungen an die Panoramen und einen ersten Check, wie das Datenmaterial jetzt hier bei uns in Pano2VR aussieht.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Pano2VR

Lernen Sie, wie Sie mit Pano2VR mehrere Panoramen zu einer interaktiven, begehbaren Besichtigungstour zusammenstellen und für das Web ausgeben.

9 Std. 51 min (103 Videos)
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