After Effects CC Grundkurs

Verkrümmungsstabilisierung VFX auf Ziel anwenden

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Diesmal geht es um die Option "auf Ziel anwenden" - eine wichtige Funktion, um freigestelltes Videomaterial hinsichtlich der Kamerabewegungen aufeinander abzustimmen.

Transkript

Der Verkrümmungsstabilisierungs-VFX Effekt hat nicht nur die Möglichkeit, Videomaterial zu stabilisieren, sondern auch die Stabilisierung auf eine andere Video-Ebene anzuwenden. Wie das geht, möchte ich Ihnen jetzt mal zeigen. Ich habe hier eine Komposition vorbereitet, in der das Kind freigestellt wurde über den Photo Brush bzw. das Kantenverfeinerungswerkzeug. Jetzt habe ich hier eine Vordergrund- und eine Hintergrund- Video-Ebene, die von der Kameraarbeit nicht zusammenpassen. Jetzt möchte ich hier einmal diese Ebene duplizieren, eine blende ich aus, die brauche ich nicht. Und wende jetzt den Verkrümmungsstabilisierungs-VFX Effekt an. Ich gehe gleich auf Keine Bewegung und wähle auch zusätzlich die detaillierte Analyse aus. Obwohl es nur 18 Frames sind, die After Effects zu berechnen hat, dauert es jetzt eine ganze Weile, achten Sie darauf, wenn Sie wenig Prozessor Power zu Hause haben, dass Sie hier die Ebene kurz halten und dass Sie dahinter liegendes Material auf jeden Fall abschneiden. Damit After Effects nicht den ganzen Clip auch außerhalb des Arbeitsbereiches berechnen muss. Schau ich mir erst mal diese Stabilisierung an, die hier passiert ist. Gut. Dann wähle ich die Hintergrund-Ebene dazu bzw. ich brauche sie gar nicht. Denn ich muss jetzt im nächsten Schritt mehr die Track-Punkte anzeigen lassen. After Effects zeigt jetzt alle Punkte, die innerhalb des Rohmaterials gefunden worden. Ich kann jetzt noch einmal das kurz zeigen, wie das aussieht. Das Rohmaterial sieht so aus. Und After Effects zeigt dann sozusagen hier gleich, welche Tracking-Punkte innerhalb des Rohmaterials gefunden worden sind. Und für diese Tracking-Punkte gibt es Punkte im Zeitverlauf automatisch Löschen. Denn alles, was nicht mit der Kamerabewegung zu tun hat, alles hier auf dem Kind, werde ich jetzt von Hand löschen. Denn ich möchte ja die Kamerabewegung analysieren und nicht die Bewegung des Kindes oder der freigestellten Personen, je nachdem was für Material Sie in Ihrem Beispiel verwenden. Wenn ich diese Auswahl mit dem Tracking- Punkt Im Zeitverlauf Automatisch Löschen nicht ausgewählt hätte, dann müsste ich noch viel mehr Tracking-Punkte hier löschen, da After Effects da schon eine Vorauswahl löscht. Jetzt sieht man auch, dass der rote Pinsel nicht so optimal angewendet ist, das ist jetzt alles nicht so wichtig. Schauen wir mal, okey, das kommt ungefähr. Jetzt sieht man die Tracking-Punkte außerhalb des freigestellten Bereiches, denn diese Drehung darf nicht in die Kameraanalyse fallen. Jetzt wähle ich diese Tracking-Punkte anzeigen wieder aus und kann hier das Ziel bearbeiten. Ich kann natürlich die Kamera stabilisieren, Umgekehrt Stabilisieren, Stabilisieren Umkehr anwenden, je nachdem welche ich brauche. Oder die Bewegung Auf Ein Ziel anwenden. Und das mache ich nämlich jetzt. Jetzt wird das rot, es gibt eine Fehlermeldung, ganz klar. Ich muss als erstes ein Ziel definieren. Und das Ziel wäre die Ebene Drei, Background. Jetzt wird von After Effects automatisch der Background an die richtige Stelle geladen. Und dann wollte ich die Kanten verbessern. Die Ebene, die ich hier ausgewählt habe, sehe ich trotzdem im Background, weil oft diese Zielebene mein Verkrümmungsstabilisierungs- Effekt angewendet wurde. Deswegen hab ich mir vorhin noch mal die Ebene dupliziert und kann mir die beiden Ebenen jetzt zueinander ausrechnen. Schauen wir mal, dass das hier innerhalb des Kompositionsfensters in einen akzeptablen Bereich kommt. Ich habe mal die Kompositionsgröße, vielleicht noch mal ein bisschen runter stellen, damit ich hier mehr Fotomaterial habe. Wenn ich mir das jetzt anschaue, vielleicht noch mal Position hier verändern. Und wenn ich mir das jetzt anschaue, dann kann ich sehen, dass die beiden unabhängig voneinander gefilmten Position über den Verkrümmungsstabilisierungs-VFX miteinander synchronisiert wurden. Auch braucht After Effects extrem lange um Vorschau zu rennen. Ich habe hier mal gerade sieben Frames. Ich renne mal noch mal weiter und schau jetzt mal rein. Und man sieht hier auch in dieser kurzen Sequenz, dass die Kamerabewegungen auf jeden Fall zusammenpassen, und dass die Bewegung des Kindes hier aus den Tracking-Punkten entfernt wurde. Mache jetzt mal die Komposition wieder etwas größer. Und das kann man schauen, dass wirklich die Ebenen zueinander verschoben werden, damit die Kameraposition gleich bleibt, das Tor bleibt immer auf Höhe des Kopfes zueinander, damit es perspektivisch annähernd richtig ist, und hier unten wird alles aufgefüllt. Schauen Sie mal, die Positionen zueinander von Trackhall und Sand verhalten sich unterschiedlich, damit es im Endeffekt ein realistisches Ergebnis gibt. Schauen wir mal kurz, was passiert wäre, wenn ich hier den Effekt nicht auf ein Ziel anwende, sondern eine Bewegung über Original auf Ziel Wenden ausgewählt hätte. Dann hätte ich hier nämlich direkt mein Original im Hintergrund liegen und davor das Ziel drauf geblendet. Das heißt, beide Ebenen liegen übereinander. Das bringt mich in diesem Fall nicht weiter, deswegen habe ich auch Bewegung auf Ziel Anwenden ausgewählt. Und dann diese Ebene noch mal dupliziert. Das ist eine wunderbare Funktion, gerade wenn es darum geht, im Bereich Compositing zwei verschiedene Situationen miteinander zu vereinen und beide Kamerabewegung so zu stabilisieren, das sie zueinander passen. Noch mal kurz zusammengefasst, was wir gemacht haben. Wir haben eine freigestellte Ebene mit einer Hintergrund-Ebene zusammen gefühlt, in dem wir die vordere Ebene über den Verkrümmungsstabilisierungs-VFX analysiert haben und sie auf das Ziel angewendet haben. Dadurch wurden beide Kamerabewegungen synchronisiert. Was da noch ganz wichtig dabei war, dass wir in dem Vordergrundmaterial die Vordergrund-Bewegung, also die Track-Punkte auf der Person gelöscht haben, damit die Kameraanalyse sich nur auf den Hintergrund beziehen könnte.

After Effects CC Grundkurs

Lernen Sie das Funktionsprinzip und die Werkzeuge von After Effects CC von der Pike auf kennen, um anschließend eigene professionell anmutende Videoprojekte realisieren zu können.

10 Std. 7 min (115 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.06.2013

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