InDesign CC Grundkurs

Verknüpfungen

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In InDesign werden Grafiken nicht importiert, sondern platziert. Mit Hilfe des Verknüpfungs-Bedienfelds sehen Sie, wie InDesign mit verknüpften Dokumenten umgeht. Im Bedienfeld werden Ihnen diverse Informationen angezeigt, hier sehen Sie welche.

Transkript

Ein ausgesprochen wichtiges Bedienfeld innerhalb von InDesign ist das Bedienfeld "Verknüpfungen". Wenn ich dies hier einmal aufrufe, dann sehe ich hier die Grafiken, die in meinem Dokument verwendet werden. Fangen wir einfach mal hier unten an. Hier habe ich jetzt diese Grafik, und da sieht man, aha, in Klammern steht eine Zwei. Das heißt nichts anderes, als dass diese Grafik in meinem Dokument zweimal verwendet wird. Hier links habe ich dieses Dreieck, welches ein Auf- beziehungsweise Zugeklappt symbolisieren soll. Hier diesen oberen Bereich habe ich bereits aufgeklappt. Da sehen Sie, aha, diese Grafik wird einmal auf Seite 3 verwendet, und diese Grafik wird einmal auf Seite 4 verwendet. Wenn man mit dem Mauszeiger auf die Seitenzahlen geht, dann sehen Sie, das sieht so ähnlich aus wie ein Hyperlink auf einer Internetseite, und genauso funktioniert es auch. Wenn ich hier auf die Vier drauf klicke, dann hüpfe ich genau zu dieser Grafik, und diese Grafik ist dann auch schon markiert. Das Bedienfeld "Verknüpfungen" ist unter anderem deshalb so wichtig, weil man hier Probleme beheben kann, die möglicherweise auftauchen. Ein Problem könnte beispielsweise sein, dass sich der Ort, an dem die Grafik gespeichert ist, verändert hat. Oder Sie bekommen ein InDesign-Dokument; man hat aber vergessen, Ihnen die Grafik mitzuliefern. Denken Sie immer daran: Die Grafik wird ja platziert und nicht importiert. Um Ihnen dieses Problem einmal zu verdeutlichen, wechsle ich einmal in den Finder hinein, und Sie sehen, wir haben jetzt hier unsere Grafiken. Um das Ganze mal zu symbolisieren, was denn passiert, wenn eine Grafik nicht mehr vorhanden ist, werde ich hier diese Grafik einfach umbenennen, dann findet InDesign sie ebenfalls nicht. Ich benenne sie jetzt einfach um, indem ich die Ergänzung "test" hinten dran setze, und nun wechsle ich wieder zurück in mein InDesign. Sie sehen, was passiert ist: Hier ist nun ein Fragezeichen, und dieses Fragezeichen heißt nichts anderes als: Da ist eine Grafik, aber ich weiß nicht, wo ich sie auf der Festplatte finden soll. Vielleicht wundern Sie sich jetzt, dass wir trotzdem hier ein Vorschaubild von der Grafik bekommen. Wo ich doch die ganze Zeit erkläre, dass die Grafiken platziert, aber nicht importiert werden. Ja, aber das stimmt bis auf ein kleines Detail. Innerhalb von InDesign wird immer ein Vorschaubild der Grafik importiert, und das bleibt dann auch in dem InDesign. Also auch, wenn die Grafik selber mal nicht mehr verfügbar ist, dann haben Sie wenigstens noch dieses Vorschaubild. Aber Achtung: Dieses Vorschaubild ist nicht ausreichend in der Qualität, um das beispielsweise auf einer Offset-Maschine auszudrucken. Druckt man das Dokument auf einem Bürodrucker aus, dann kann man in der Regel erahnen, um was für ein Bild es sich handelt, aber selbst dafür ist die Auflösung in der Regel nicht gut genug. Nun gut, wieder zurück: Hier habe ich dieses Bild verknüpft, und er findet diese Datei nicht mehr. Wie kann ich dieses Problem nun beheben? Naja, hier unten haben wir diese Kette, und das heißt nichts anderes als: "Neu verknüpfen". Nun gehe ich in den dazugehörigen Ordner, und werde die Grafik nun hier mit 0913_test.jpg erneut verknüpfen. Dann kann ich das Bild auch ganz gut erkennen, klicke auf "Öffnen", und nun ist das Ganze wieder korrekt zugewiesen, so dass das Ganze in Zukunft wieder korrekt angezeigt wird. Das ist eine sehr wichtige Funktion innerhalb des Verknüpfungs-Bedienfelds. Was kann man denn noch mit dem Verknüpfungs-Bedienfeld machen? Naja, ich greife mir jetzt hier einmal eine Grafik heraus und dann sehen Sie hier unten, man kann das Verknüpfungs-Bedienfeld noch öffnen, und dann wird es auch noch nach unten geöffnet. Und nun sehe ich alle Informationen hier zu dieser gerade ausgewählten Grafik. Ich sehe zum Beispiel, dass es sich dabei um JPEG handelt, ich sehe, dass das im Farbraum RGB ist, ich sehe das ICC-Profil, und ich sehe die Original-Auflösung in PPI, das heißt "points per inch". Des weiteren sehe ich hier unten "PPI effektiv: 2275". Das Bild ist ja verkleinert, skaliert worden, und nun hat es eine Auflösung von 2275 ppi. Technisch gesehen ist PPI und DPI nicht das Gleiche, aber manchmal verschwimmen diese Begrifflichkeiten ein bisschen im Alltags-Sprachgebrauch. Wenn Ihnen die Druckerei sagt, Sie müssen das Bild wenigstens mit einer Auflösung von 240 dpi anliefern, dann können Sie getrost in Gedanken PPI mit DPI gleichsetzen. Wie gesagt, ganz streng technisch ist es nicht das Gleiche, aber wir wollen uns das Leben hier nicht komplizierter machen, als es ist. Diese Information "PPI effektiv" ist im Alltag ganz wichtig. Weil man nämlich hier dran erkennen kann, ob das Bild, bezogen auf die Auflösung, vielleicht zu niedrig aufgelöst ist. Dann ist es nämlich für die Druckvorstufe nicht mehr geeignet. Und so als Hausnummer für den normalen Offsetdruck sollten die Bilder wirklich nicht kleiner als 240 ppi sein. Deshalb ist das hier eine sehr wichtige Information. Aber jetzt muss ich sie immer wieder öffnen, und wieder schließen, und dann kann ich mir das hier jeweils für die dazugehörigen Bilder anschauen. Das ist, wie ich persönlich finde, sehr lästig. Deshalb gibt es einen kleinen Trick, wie man das Ganze besser machen kann. Und zwar, wenn man hier oben das Menü öffnet, dann gibt es hier die Bedienfeldoptionen. Wenn ich diese Bedienfeldoptionen öffne, kann man hier festlegen, was oben angezeigt werden soll, und hier kann man festlegen, was unten angezeigt werden soll. Das, was mich hier interessiert, ist der Punkt "PPI effektiv". Der soll nicht nur unten angezeigt werden, sondern der soll auch oben angezeigt werden. Jetzt kann ich das hier schließen und kann diesen Bereich hier öffnen, und dann sehen Sie hier hinten, da steht nun 2275 ppi, und damit bin ich auf der sicheren Seite. Ich kann das hier noch so ein bisschen auseinanderziehen, dann sieht man das hier in der Spalte deutlich besser. Diese Funktion hat noch einen weiteren Vorteil. Wenn man das nämlich hier macht, wenn man hier eine Grafik mal anfasst, und diese Grafik händisch vielleicht aus Versehen skaliert. Ich mache das jetzt absichtlich deutlich stärker, als man das im Alltag macht. Jetzt ist die Grafik nicht proportional vergrößert. Ich ziehe das Ganze noch ein bisschen auseinander. Und dann steht hier auf einmal: 1037 mal 1382. Immer wenn hier ein X ist, immer wenn hier ein Mal-Zeichen ist, dann bedeutet das, dass die Auflösung horizontal eine andere ist als vertikal. Wenn die Auflösungen horizontal und vertikal sich unterscheiden, dann haben Sie das Bild IMMER nicht proportional verzerrt. Das kann ja durchaus auch mal gewollt sein. Meistens ist es das jedoch nicht. Hier an dieser Stelle kann man das dann wirklich sehr gut erkennen. Wie gesagt, meistens möchte man das Ganze eher nicht haben. So, was bietet uns dieses Verknüpfungs-Bedienfeld denn noch so an Nettigkeiten für den Alltag? Wenn ich in diesen Bereich hinein klicke, dann kann ich jetzt hier sagen: "Original bearbeiten", dann wird das Bild geöffnet, und zwar mit der Standard-Anwendung. Oder ich kann hier auch sagen: "Bearbeiten mit". Dann, sehen Sie, bekomme ich hier die Applikationen angezeigt, die jetzt hier drauf sind, von denen das Betriebssystem glaubt, dass es mit ihnen umgehen kann. Dann kann ich zum Beispiel eine Datei direkt in Photoshop öffnen, und sie dort bearbeiten. Was kann man jetzt hier noch machen? Wenn ich das Ganze hier ausgewählt habe, dann kann ich hier auch noch sagen: "Im Finder anzeigen", "In Bridge anzeigen" beziehungsweise "In Mini Bridge anzeigen". Dann lande ich direkt in dem dazugehörigen Dokument. und muss mir das Ganze dann nicht mühselig über den Explorer oder den Finder öffnen. Des weiteren gibt es hier noch die Funktion: "Alle Instanzen von ... einbetten". Das ist eine Funktion, die ich Ihnen für den Alltag eher nicht empfehle. Hiermit sorgen Sie dann dafür, dass die Grafik nicht mehr verknüpft ist. Dadurch wird die Grafik Bestandteil Ihres InDesign-Dokumentes. Das hat aber einen ganz, ganz großen Nachteil. Ihre InDesign-Dokumente werden riesig, und einer der Vorteile geht dann leider verloren, nämlich dass man das InDesign-Dokument und die Grafiken voneinander getrennt hat. Das soll's hier mal gewesen sein zu den wichtigsten Funktionen hier um dieses Verknüpfungs-Bedienfeld. Wie Sie gesehen haben, ist das Verknüpfungs-Bedienfeld sehr, sehr wichtig. Und damit kann man eine ganze Menge machen, um InDesign komfortabel zu benutzen.

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12 Std. 58 min (102 Videos)
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