Photoshop ist einfach!

Verflüssigen in der Praxis

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Der Verflüssigen-Filter lässt sich nicht nur für überzogene, comic-ähnliche Effekte einsetzen, sondern auch für professionelle Arbeit.

Transkript

Nun geht es in die Praxis des "Verflüssigen-Filters". Ich möchte euch jetzt in diesem Film so ein paar Gedanken schildern, was ich denn so beachte beim Verflüssigen, was mir wichtig ist, und natürlich gebe ich euch auch ein paar Tipps, dass ihr zu guten Ergebnissen kommt. Ich habe jetzt hier mal ein Bild geöffnet und das erste, was ich immer mache ist, ich überlege mir, für wen arbeite ich? Für wen bearbeite ich das Bild? Bearbeite ich dieses Bild für die Person, die zu sehen ist auf dem Motiv, dann, naja, gehe ich ein bisschen vorsichtiger ans Verflüssigen ran, denn ich möchte ja die Persönlichkeit, den Menschen, nicht allzu stark verändern. Arbeite ich jetzt z.B. für die Werbung, dann ist einem Betrachter eigentlich völlig egal, ob da eine Kerstin steht, eine Yvonne oder sonst wer, dann will man einfach nur ein schönes Bild haben und dann kann ich natürlich Verflüssigen, wie ich möchte. Ich werde mir jetzt mal die Ebene duplizieren und gehe dann mal in den "Verflüssigen-Filter" und werde jetzt einfach mal beginnen, hier ein paar Korrekturen durchzuführen. Was will ich jetzt hier überhaupt machen? Ich erstelle mir einen Plan. Ich möchte also die Schulter ein bisschen korrigieren, also hier vielleicht ein bisschen hoch, einfach vielleicht ein bisschen mehr Symmetrie reinbringen, ich möchte das Ohr hier ein klein wenig anlegen und vielleicht fällt mir ja noch etwas ein. Aber das sind erstmal die zwei Hauptaufgaben, die ich hier durchführen möchte und da gehe ich jetzt wie folgt vor. Ich arbeite jetzt mal auf diesem Grundlagentraining nicht im "Erweiterten Modus" hier oben, den brauchen wir hier gar nicht. Später mal könnt ihr da gerne reingehen, doch am Anfang lasst euch da nicht verwirren. Ich werde auch nicht den "Stiftandruck" aktivieren, ich werde mit diesem Pinseldruck arbeiten. Doch diese Bezeichnung "Pinseldruck" ist meiner Meinung nach auch etwas verwirrend. Ihr könnt mit der Maus oder mit dem Stift arbeiten, völlig egal. Eigentlich müsste diese Bezeichnung "Schnelligkeit" heißen, denn dieser Wert bestimmt wie schnell die Veränderung des Werkzeuges im Bild statt findet. Das heißt, habe ich jetzt ein Mitziehen-Werkzeug, hab diesen Pinseldruck sehr hoch, dann wirkt sich dieses Werkzeug sehr schnell aus. Und wenn der Pinseldruck sehr niedrig ist, dann wirkt sich das Ganze sehr langsam aus. Ich habe jetzt einen niedrigen Wert, das bedeutet, ich habe etwas mehr Kontrolle, etwas mehr Gefühl. Die "Pinselgröße", die muss man so ein bisschen anpassen, ich fange mal hier an mit knapp 500 Pixel und werde jetzt einfach mal hier im Bild klicken und den Bereich hier ein bisschen nach oben ziehen, um die Schulter ein bisschen zu korrigieren. Sollte mir das nicht gefallen, klicke ich einfach auf "Alles wiederherstellen" und mach es nochmal. Und ganz ehrlich, das passiert mir ständig. Ich brauch manchmal mehrere Versuche und das ist okay so. So, jetzt machen wir die Schulter hier noch etwas runder, dann gehen wir hier mal an diese Schulter, da klick ich auch mal und ziehe so ein bisschen nach oben, so in etwa, und jetzt kommt der erste wichtige Tipp: Wenn ihr zufrieden seid, dann klickt ihr jetzt auf "OK", ohne dass ihr an das Ohr geht, also ihr habt nur die Schultern gemacht, und klickt auf "OK". Und jetzt geht ihr erneut in den "Verflüssigen-Filter" und korrigiert jetzt das Ohr. Warum also kurz davor bestätigen? Ganz einfach, wenn ihr hier irgendwas schlecht macht jetzt, dann könnt ihr auf "Alles wiederherstellen" klicken und die Schulter wird nicht verändert, da zuvor bestätigt wurde. Es wird nur das verändert, was jetzt in dieser, ich nenne sie jetzt mal "Session", gerade stattfindet. Ja, und jetzt lege ich hier mal so ein klein wenig das Ohr an, so in etwa, das gefällt mir ganz gut, und dann klicke ich auf "OK". Jetzt geht es wieder in den "Verflüssigungs-Filter" und ich kann die nächste Korrektur vornehmen, z.B., ich zoome jetzt mal etwas näher heran werde jetzt mal die Augenbrauen noch ein bisschen verändern, nicht weil es nötig ist, das sieht eigentlich alles ganz gut aus, aber einfach nur mal, um euch das so ein klein wenig zu zeigen. Hier hinten gehen wir noch ein bisschen hoch, da noch ein bisschen runter, so in etwa, und wieder klicke ich auf "OK". Und jetzt beurteile ich das Bild und lege dann fest, ob alles ok ist, oder ob ich übertrieben habe. Und erst, wenn ich das jetzt festgelegt habe, klicke ich "Vorher/Nachher". Und dann hat man oft das Gefühl, oh, ich hab zuviel gemacht. Das täuscht aber, denn denkt daran, andere kennen nicht den Vorher/Nachher-Vergleich, daher solltet ihr das Bild immer so beurteilen, wie ihr es jetzt seht. Und wenn ihr dann zum Beispiel feststellt, dass dieses Ohr etwas kleiner wirkt als dieses, dann könnt ihr jederzeit wieder reingehen in den Verflüssigen-Filter und könnt das dann wieder so ein klein wenig korrigieren. Und dann klickt ihr wieder auf "OK". Das ist der wohl einfachste Workflow, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Ich lösche mal diese Ebene und zeige jetzt noch mal einen etwas fortgeschritteneren Tipp, wenn ihr dann schon etwas weiter seid. Ich dupliziere mir die Ebene, denn was ihr auch machen könnt, zumindest in der letzten aktuellsten Photoshop-Version, ihr könnt diese Ebene in ein "Smart-Objekt" umwandeln, über "Filter""Für Smart-Filter konvertieren" und dann könnt ihr auch verflüssigen. Und das Tolle ist wirklich, dass ihr jetzt eben verflüssigen könnt, ich mache jetzt mal hier eine Korrektur, so z.B., und wenn sie euch nicht gefällt, dann könnt ihr einfach nochmal doppelklicken auf den Verflüssigen-Filter und könnt die Korrektur zurücknehmen, ohne dass ein Qualitätsverlust entsteht. Also, das Ganze etwas mehr "nicht- destruktiv", ich muss ganz ehrlich sagen, ich ziehe eigentlich den Tipp vor, immer wieder dazwischen zu bestätigen, denn ich liebe diesen Befehl "Alles wiederherstellen". Und wenn man hier jetzt eben "Alles wiederherstellen" klickt, dann geht eben auch alles wieder zurück. Probiert es einfach mal selbst aus, wie ihr euch am wohlsten fühlt. Nun habt ihr ein bisschen gesehen wie ich das in der Praxis mache, und ich hoffe, es hat euch geholfen.

Photoshop ist einfach!

Lassen Sie sich von den endlosen Möglichkeiten in Photoshop überraschen und lernen Sie Funktionsprinzipien, Werkzeuge und Arbeitstechniken für ein perfektes Bildergebnis kennen.

6 Std. 5 min (67 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!