Porträt- und Beautyretusche

Verflüssigen

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Die Bearbeitung mit dem Verflüssigen-Filter ist destruktiv. Aus diesem Grund fassen Sie zuerst die bestehenden Ebenen zusammen, und dann geht's los!

Transkript

Diesen Film möchte ich jetzt mit einem Shortcut beginnen, der es wirklich in sich hat. Und zwar mit dem Shortcut "Shift+Alt+Cmd+E". oder "shift+Alt+Strg+E" auf dem PC. Ja, aber warum das Ganze? Warum fügen wir jetzt die ganzen Ebenen zusammen? Ich möchte jetzt die Dame etwas korrigieren. Das bedeutet, ich möchte vielleicht ihre Ohren ein wenig anlegen, die Frisur ein bisschen korrigieren, vielleicht die Schulter, Wangenpartie, Mund, Nase, was auch immer und das geht am besten mit dem "Verflüssigen-Filter". Doch der "Verflüssigen-Filter" arbeitet leider destruktiv. Der braucht Pixel und aus diesem Grund müssen wir das Bild zusammenfassen. Dadurch nehmen wir uns natürlich die Möglichkeit, jetzt diese RAW-Datei noch zu ändern beziehungsweise wir können sie ändern, wir sehen aber die Veränderungen nicht, da die komplette Ebene, hier die zusammengefasste Ebene, ganz oben im Ebenenstapel liegt. Im übrigen, wenn ihr diesen Shortcut nicht nutzen wollt, gibt es auch eine Funktion in Photoshop über das Menü. Und zwar über "Auswahl", "Alles auswählen", danach dann "Bearbeiten", "Auf eine Ebene reduziert kopieren" und danach "Bearbeiten", "Einfügen". Aber diese vier Dialoge kann man sich wirklich sparen, indem man sich den Shortcut "Shift+Alt+Cmd/Strg+E" merkt. Und diese Zusammenfassung, nenne ich jetzt einfach mal "Form", denn hier geht es wirklich um die Form, und was ich jetzt bedenken muss, ist, für wen ich die Aufnahme bearbeite. Bearbeite ich die Aufnahme für das Modell, dann gehe ich da etwas dezenter an die Sache. Bearbeite ich die Aufnahme für eine Werbung oder für mein eigenes Portfolio, dann kann ich mir hier das Gesicht oder den Körper schaffen, den ich gerne hätte. Wenn ich mir die Dame so anschaue, Dann fällt mir da aber nicht viel ein, das sieht alles schon hervorragend aus und was wir hier jetzt durchführen werden, ist wirklich nur ein klein wenig Feintuning. Dazu wechsle ich jetzt in den "Verflüssigen-Filter" und werde mich zuallererst einmal um den Bereich der Ohren kümmern. Dazu schalte ich hier in den "Erweiterten Modus". Mein Lieblingswerkzeug im "Verflüssigen"-Dialog ist das "Nach-links-schieben-Werkzeug". Mit dem "Nach-links-schieben-Werkzeug" haben viele am Anfang noch etwas Probleme. Das heißt, man kann noch durchaus das "Mitziehen-Werkzeug" nutzen. Von der technischen Seite her das absolut Gleiche. Es ist eine Sache der Herangehensweise. Ich selbst bin, wie erwähnt, ein Fan vom "Nach-links-schieben-Werkzeug". und das möchte ich jetzt mal anhand von dem Ohr ein bisschen näher erklären. Dazu wähle ich die Pinselgröße, etwas hier vergrößern. Die Pinseldichte setze ich stets auf 50 und den Pinseldruck, den setze ich mir ganz trief ein, damit die Veränderung wirklich nur sehr langsam durchgeführt wird und ich dann auch definitiv mehr Gefühl habe. Bei einigen Werkzeugen ist es der Pinseldruck, bei anderen die Pinselgeschwindigkeit. So, die Größe müssen wir jetzt noch ein bisschen reduzieren, die war dann doch etwas zu groß, und jetzt möchte ich das Ohr anlegen. Und beim "Nach-links-schieben-Werkzeug" sieht es so aus, dass wenn ich etwas nach unten ziehe, wenn ich jetzt also klicke und ziehe, dann schiebt sich alles nach rechts. Und wenn ich klicke und nach oben ziehe, schiebt sich alles nach links. Wenn ich nach links ziehe nach unten, und nach rechts nach oben. Aber warum ist das so? Man muss sich das vorstellen, wie so ein Schneepflug, der in eine Richtung fährt und den ganzen Schnee immer in Fahrtrichtung nach links wegschiebt, und dann versteht man dieses Werkzeug eigentlich ganz gut. So, ich möchte jetzt quasi das Ohr etwas heranschieben und fahre jetzt einmal diese Bewegung. Also ich klicke hier jetzt ins Bild und fahre dann so entlang in diese Richtung. Und das wars eigentlich schon. Das Gleiche kann ich jetzt noch mit den Haaren machen, um das Ganze hier oben noch etwas runder zu machen, Dazu verkleinere ich den Pinsel etwas, fahre in diese Richtung. Ich werde hier oben das Ganze ein bisschen korrigieren. und hier noch ein bisschen ranziehen und dann kann man die Pinselspitze auch extrem verkleinern. Man sieht jetzt, wie wunderbar man die Haare jetzt hier etwas runder machen kann. Man muss natürlich bedenken, dass daruch die Pixel etwas verschwommen werden, aber in dem Fall macht das nicht viel aus, da das wirklich nur die Haarkontur ist. Und jetzt gehen wir hier noch ein bisschen ran. Jetzt können wir mal schauen bei den Augen, auch ein Bereich, den ich sehr gerne verändere, ist ein bisschen hier die Augenbrauen, die können wir so ein bisschen hochziehen. Hier vielleicht noch ein bisschen runter. Die Augen, die passen soweit. Die Nase würde ich auch nicht verändern, den Mund ebenfalls nicht Gerne verändere ich noch ein bisschen diese Wangenpartie, dazu mache ich meinen Pinsel wieder etwas größer. Hier noch ein bisschen nach unten ziehen. Und ganz wichtig ist auch die Dichte. Die Dichte besagt, wieviel in diesem inneren Kreis verändert wird. Bei 50 wird etwa 50 Prozent des Kreises verändert, bei 100 würde ich alles im Kreis verschieben, was in diesem Cursor liegt und bei 10 wahrscheinlich nur den Bereich des Fadenkreuzes. Und das sind erstmal die wichtigsten Dinge im "Verflüssigen-Filter", die anderen Werkzeuge benutze ich eigentlich nie. Was ich gerne noch mache, ist, mir den Hintergrund einzublenden, um den Vorher-Nachher-Vergleich zu sehen, allerdings mache ich das lieber in Photoshop, denn dazu gibt es auch noch ein kleines Prinzip, das ich gleich erklären möchte. Dazu bestätige ich jetzt erstmal mit "OK". Und mir geht es jetzt darum, dass ihr die Aufnahme jetzt beurteilt. Ihr schaut die Aufnahme jetzt an ohne euch den Vorher-Nachher-Vergleich einzublenden. Ihr geht vielleicht sogar ganz weg von dem Computer und schaut euch die Aufnahme wieder an. Und dann trefft ihr eine Entscheidung, ob das, was ihr seht, gut ist ist oder vielleicht doch nicht so gut aussieht. Und erst dann klickt ihr auf den Vorher-Nachher-Vergleich. Genau das mache ich jetzt, mir gefällt das Ganze, was ich jetzt gemacht habe, ich klicke voher-nachher und sehe jetzt die Unterschiede Und oft ist es dann so, dass einem das Ganze etwas zu extrem vorkommt, wenn man den Vorher-Nachher-Vergleich sieht. Aber der Endkunde oder wer auch immer eure Bilder sieht, die sehen den Vorher-Nachher-Vergleich nicht. Und das ist ganz wichtig in der Beurteilung, gerade dann, beim "Verflüssigen-Filter". Der "Verflüssigen-Filter" neigt sehr schnell dazu, dass man nicht das passende Gefühl dafür entwickelt, und ich denke mit diesem Prinzip, mit diesem Tipp, dass ihr euch das nachher anschaut und nicht vorher-nachher klickt, sollte das ganz gut funktionieren. In dem Fall bin ich zufrieden, Schulter und so weiter möchte ich nicht korrigieren. Mir war wichtig,die Ohren etwas anzulegen, die Frisur hier oben noch ein bisschen zu korrigieren und dann passt das eigentlich und wir können dann an den nächsten Schritt gehen.

Porträt- und Beautyretusche

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6 Std. 20 min (66 Videos)
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