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Composing mit Photoshop: Lady in Black

Verfeinern der Maskenkante

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Die Maskenkante sieht zwar auf den ersten Blick sehr gut aus, doch vor dunklerem Hintergrund erkennt man deutlich die weißen Säume unterschiedlicher Stärke. Durch Bearbeiten der Maskenkante kann man diese Säume wegretuschieren.
06:27

Transkript

Wie gut eine Freistellung ist, sieht man normalerweise nicht, wenn man einen transparenten Hintergrund hat, wie das, was wir hier gerade haben, sondern erst dann, wenn man sie vor einem neutralen oder noch besser vor dem späteren Hintergrund beurteilt. Im Moment sieht das ganz wunderbar aus, erst wenn wir richtig dicht heranfahren, würde ich sagen, diese Freistellung sieht wirklich klasse aus. So, wunderschön. Aber ob da jetzt noch helle Pixel drin sind oder nicht, ob wir unschöne Kanten haben oder nicht, das lässt sich hier wirklich tatsächlich nicht beurteilen. Deswegen müssen wir jetzt mal schauen, wie es eigentlich aussieht, wenn wir das Ganze vor unseren Hintergrund setzen. Und da wiederum muss es nur vor dem Himmel sein, weil es sich ja vor dem Himmel abbilden muss. Wenn wir also hier den Himmel anklicken, dann sind wir eigentlich schon ganz richtig. Jetzt zurück zum Dom. "Verschieben-Werkzeug", ich ziehe die ganze Sache hier auf den Reiter "Finalversion", dann hier ins Bild und da haben wir das Ding, so sieht es aus. Es hat sich jetzt trotzdem zwischen die Brücke geschummelt. Da möchte ich es nicht haben, sondern ich möchte es an dieser Stelle haben, also so, dass es unter der Brücke ist. Die Brücke bildet quasi eine Grenze für sich, weil sie ein bisschen gebogen ist. Erst dahinter geht es wieder herunter und deswegen verdeckt die Brücke komplett den unteren Teil, den wir dann natürlich auch gar nicht bearbeiten müssen. Wohin wir das Ganze setzen, das werden wir uns gleich noch anschauen, aber zunächst einmal möchte ich diese Freistellung beenden, fertigstellen, und das natürlich nur durch einen schonungslosen Blick auf die Freistellkante. Und dann sieht man schon hier, so ganz toll ist die gar nicht. Wir haben hier also schon noch ein paar weiße Pixel drin. Daran müssen wir etwas ändern. Auch hier, da habe ich mich wirklich komplett vermalt, hier oben. Ganz irre, wie das aussieht, das wollen wir gleich mal reparieren, indem ich hier einen Pinsel nehme. schwarze Farbe und hier gleich mal versuche, mit ein paar Shift-Klicks die Sache in Ordnung zu bringen. Also ich halte dabei die Shift-Taste gedrückt und fahre hier an dieser Linie entlang. Jetzt machen wir das Ganze ein bisschen größer, damit ich die hier etwas schneller wegbekomme und damit kann ich erst einmal ganz gut leben, weiter geht es. Hier oben sieht die Kante gut aus. Diesen leicht gezackten Rand, den wir hier sehen, das ist tatsächlich so, so sieht dieser Dom aus. Wir haben genau eines dieser großen nietenartigen Objekten hier an der Außenkante, also diese Zacken sind in Ordnung. Hier drüben werden die Kanten stärker, das ist nicht schön, da müssen wir dran arbeiten. Genauso wie hier, da haben wir nicht nur diese Kanten drin, sondern auch noch eine offenbar relativ starke chromatische Aberration. Das bedeutet, ein Linsenfehler, der sich da ein bisschen abbildet. Aber all das kriegen wir sicher in den Griff, wenn wir uns etwas anstrengen. Wir strengt man sich an? Man versucht natürlich erst einmal, diese Maskenkante anzuklicken und mit den entsprechenden Werkzeugen hier im "Eigenschaften"-Bedienfeld auf die Schliche zu kommen. Hier haben wir die Maskenkante und die wird uns jetzt wieder auf Weiß angezeigt. Das hilft uns nicht wirklich weiter. Denn wenn wir das auf Weiß sehen, dann sehen wir die hellen Kanten nicht, also klicken wir hier bei der Anzeige zuerst entweder "Auf Schwarz", oder Sie klicken hier "Auf Ebenen", dann sieht man nämlich die darunterliegende Ebene. Dafür würde ich mich eigentlich fast immer entscheiden, denn da kann ich am ehesten beurteilen, wie es gegen den Hintergrund aussieht, den ich mir hier ausgesucht habe. Ich klicke irgendwo in das Bild und versuche erst einmal mit einem Werkzeug, das nur diese komplette Kante verbessern kann. Wir haben ja überall ein bisschen dieses Problem, mit dieser Sache klarzukommen. Also schön dicht heranfahren, und mal schauen, wie es aussieht, wenn wir die Kante ein klein wenig nach innen verschieben. Es sieht besser aus. Aber immer dann, wenn Sie diesen Befehl verwenden, müssen Sie zwangsläufig auch eine weiche Kante verwenden, denn dann, werden wir gleich sehen, hilft diese Maßnahme hier noch sehr viel besser. Jetzt sieht man es mal sehr deutlich. Wir waren hier gerade bei "0", ungefähr bei "0", das sah so aus. Jetzt sind wir auf etwa "-30" gegangen, da sieht das so aus. Und sobald ich jetzt eine weiche Kante von ungefähr einem halben Pixel maximal einstelle, dann wird die so weich, wie eine Außenkante eben aussehen soll und ich kann sie sogar noch ein kleines bisschen weiter verschieben. Wenn wir jetzt zu weit verschieben, das würde natürlich gehen, so etwas machen, kann man natürlich tun, dann ist diese Architekturkante wunderbar, wir schauen aber mal, wie es hier mit der Vegetation aussieht, und ich vermute fast, dass die Vegetation hier ein wenig darunter gelitten hat. Die wirkt nämlich schon langsam angefressen. Keine gute Idee. Also gehen wir lieber wieder zurück auf unseren Wert von "-30" und schieben das einmal auf die Seite, und schauen uns das noch einmal an. Das wird der Vegetation noch nicht allzu viel geholfen haben. Auch hier oben haben wir noch Probleme. Jetzt kommt das Werkzeug zum Einsatz und erst jetzt. nachdem wir die Kante schon allgemein ganz gut verbessert haben. Jetzt kommt das Werkzeug zum Einsatz, das hier mit ganz besonderen Algorithmen an die Sache geht, das nämlich wirklich versucht, den Hintergrund vom Vordergrund zu trennen aufgrund der Maske, die wir angelegt haben. Dieses hier, dessen Größe sich hier oben in der Optionsleiste verändern lässt, da male ich einfach mal über das Ganze drüber, gerade da, wo es mir nicht gefällt, nämlich da, wo wir relativ starke Kanten haben, achte drauf, auch etwas von meinem Hintergrund mit in mein Gemälde hier quasi einzubeziehen, lasse los und lasse Photoshop kurz rechnen. Es sieht deutlich besser aus. Es ist immer noch ein bisschen blau, die Kante, aber schließlich ist der Himmel hier im Moment auch noch zu dunkel, der wird nachher besser aussehen, Wir schauen mal, ob uns das hier auch ein bisschen hilft. Da haben wir noch ein bisschen was von der hellen Kante stehen. Ich gehe da einfach mal drüber und hoffe, dass das auch besser wird. Wird es, diese Kante kann man tatsächlich so stehen lassen. So, jetzt bleibt noch die, die wir noch da drüben hatten, diese Vegetation, die möchte ich natürlich auch noch mal unter die Lupe nehmen. Ich mache hier genau das Gleiche. male hier auch noch einmal drüber. Wobei ich es hier nicht ganz so dramatisch finde, der Himmel wird an der Stelle später erheblich heller werden, aber ich möchte trotzdem eine saubere Freistellung. Viel besser, gefällt mir, lasse ich hier mal so. Diese Maskenkante kann man jederzeit noch nachbearbeiten, das ist ja eben eine "Maske", da kann man jederzeit ran und es ist nicht gelöscht, aber damit kann ich, glaube ich, erst einmal ganz gut leben. Das heißt, ich bestätige den Befehl und freue mich über eine sehr viel bessere und vor allem auch saubere Maske in unserem Bild.

Composing mit Photoshop: Lady in Black

Sehen Sie, wie ein Compositing entsteht - von der Fotoaufnahme des Models über das Bearbeiten der einzelnen Bilder in Photoshop bis hin zum kombinierten Ergbnis mit Texteffekt.

2 Std. 42 min (31 Videos)
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