Photoshop CC für Profis

Verbesserungen im Verflüssigen-Filter

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Der Verflüssigen-Filter hat mit diesem Update viel Aufmerksamkeit von Adobe bekommen. All die Detailverbesserungen aufzuzählen, sprengt den Rahmen dieser Beschreibung.

Transkript

Ein Filter hat offensichtlich in Photoshop CC von Adobe besonders viel Liebe empfangen und das ist der "Verflüssigen-Filter". Den können Sie jetzt zum Einen direkt anwenden als "Smart-Filter". Ich habe hier ein "Smart-Objekt". Wenn ich dann "Verflüssigen" aufrufe über das "Filter-Menü", dann kann ich hier mit dem "Mitziehen-Werkzeug" bspw. eine schnelle Bildoptimierung vorführen wie diese, und auf "Ok" klicken. Ich brauche mir keinen Kopf zu machen, ob ich etwas falsch gemacht habe oder nicht, sondern kann nachkorrigieren. Wenn ich jetzt feststelle: das war doch nicht das, was ich mit dem Bild anstellen wollte, dann kann ich einen Doppelklick machen und wieder in den Filter zurückkehren und das Ganze zurücksetzen. Hier gibt es einige neue Optionen, und zwar: Zurücksetzen können Sie mit gehaltener Alt-Taste, dann ändert sich hier, wie in allen Filtern, der Knopf in "Zurücksetzen". Dann klicke ich da drauf und dann wird das, was Sie nach dem Aufrufen des Filters geändert haben - wenn ich jetzt noch etwas ändere - wird dann wieder auf das Original zurückgesetzt. Wenn ich das mache, Alt-Taste halten, auf "Zurücksetzen" klicken, habe ich wieder das Ergebnis. Wenn ich das alles loswerden möchte, was ich gemacht habe, dann muss ich dazu die "Command"- bzw. "Steuerungs-Taste" drücken. Dann ändert sich der Knopf oben nicht auf "Zurücksetzen", sondern auf "Standard". Also "Steuerungs-Taste" bzw. "Command-Taste" und auf "Standard" klicken. Dann ändert sich alles im Filter, und zwar sieht der Filter hinterher so aus wie direkt nach einer frischen Installation von Photoshop. Der erweiterte Modus ist zugeklappt, die Pinselgrößen wieder auf Standard und das Bild ist wieder auf Standard. Das sind die zwei neuen Möglichkeiten und als erstes würde ich Ihnen empfehlen, immer den Modus erst einmal zu erweitern, da kommen dann noch einige praktische Werkzeuge hinzu, die Sie natürlich für Ihren Gewinn benutzen können. Sie können auch verschiedene Anzeigeoptionen wählen, z.B. können Sie das "Gitter" einblenden. Ich zoome mal auf 100 Prozent, damit Sie das sehen, das "Gitter". Die "Smart-Filter", die funktionieren nun so, dass dieses "Gitter", das Sie verformen können mit den einzelnen Werkzeugen, in komprimierter Form im "Smart-Objekt" gespeichert wird. Auch wenn es komprimiert ist, die Dateigröße wächst dadurch sehr schnell an, also Vorsicht bei großen Dateien. Wenn Sie sicher sind, dass Sie mit "Verflüssigen" erreicht haben, wie Sie es möchten, sollten Sie den "Smart-Filter" rastern, um Platz zu sparen. Wenn Platz keine Rolle spielt, macht das nichts. Dann können Sie natürlich den "Verflüssigen-Filter" jederzeit als "Smart-Filter" aktiv lassen. Außerdem wurde an der Performance und an der Darstellung gearbeitet. Wenn Sie den Filter aufrufen, werden Sie feststellen, das geht schneller als früher. Das Bild lädt schneller. Wenn Sie den Filter mit "OK" bestätigen, geht auch schneller. Was dabei passiert, ist Folgendes: Dass diese Transformationen, die Sie hier auf das "Gitter" angewendet haben, auf die Pixel übertragen werden. Wenn Sie "OK" klicken, muss das passieren und das geht deutlich und spürbar schneller im Gegensatz zu früher. Außerdem sind die Cursor jetzt augenfreundlich. Wenn ich also mit gehaltener Control- und Alt-Taste auf dem Mac und der linken Maustaste hier ins Bild klicke und ziehe, seitlich, dann kann ich die Pinselgröße entsprechend größer und kleiner gestalten. Ich habe hier diese rote Überlagerung, wie sie Sie aus Photoshop kennen. Außerdem springt die Pinselspitze dabei nicht mehr wie früher hin und her, sondern das Ganze funktioniert wie in Photoshop. Auf dem Windows-System müsste das Ganze funktionieren mit gehaltener Shift-Taste und rechter Maustaste. Dann klicken Sie und können ebenfalls horizontal ziehen. Außerdem wurde dann hinzugefügt, dass Sie auch vertikal ziehen können. Damit ändern Sie - achten Sie mal rechts auf den Pinseldruck - den ändern Sie durch vertikales Ziehen. Eine sehr schnelle Möglichkeit, zu arbeiten. Mit geringem Pinseldruck oder mit hohem Pinseldruck können Sie entsprechend den Pinsel sehr schnell optimieren, sowohl in der Größe als auch im Pinseldruck. Außerdem wurde das "Aliasing" optimiert. Wenn ich z.B. - ich schalte das "Gitter" aus - sehr feine, kleine Änderungen vornehme und Pixel zusammenschiebe, sah das früher sehr schnell sehr grobschlächtig aus, was nachher bei der Anwendung des Filters wieder wegfiel. Die Vorschau war ziemlich ungenau. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Sie haben eine saubere Darstellung bei jeder Zoomstufe. Das funktioniert ganz toll. Eine weitere Neuerung ist, dass sich die Werkzeuge hier in "Verflüssigen" jetzt ihre individuellen Einstellungen merken. Wenn ich also z.B. in den "Rekonstruktions-Pinsel" gehe und dort den Pinseldruck auf 30 setze und dann wieder zurückkehre zum "Mitziehen-Werkzeug", dann hat sich das "Mitziehen-Werkzeug" seinen Pinseldruck gemerkt und das "Rekonstruktions-Werkzeug" hat seinen eigenen. Das ist sehr praktisch, finde ich, weil z.B. ein Pinsel wie dieser hier, also das "Strudel-Werkzeug", ganz andere Einstellungen als das "Mitziehen-Werkzeug" braucht. Oder das "Nach-Links-Verschieben-Werkzeug": Wenn hier der Pinseldruck zu hoch ist habe ich gleich extreme Änderungen. D.h., hier kann ich die Pinseldichte anpassen, den Pinseldruck geringer gestalten und dann kann ich viel genauer damit arbeiten, z.B. auch um den Bauch nach innen zu bringen. Wenn ich dann das "Mitziehen-Werkzeug" nehme, möchte ich ja ganz andere Einstellungen haben. Deshalb ist das eine wirklich sehr praktische, alltagstaugliche Verbesserung, die man ständig benötigt. Außerdem wurde die Bedienung in verschiedenen Teilen verbessert, z.B. der Regler für die Pinselgröße. Ich persönlich nutze den nie, das ist dieser hier. Aber viele Leute schwören darauf und klicken hier wirklich diesen kleinen Pfeil an und dann auf diesen Regler. Das war früher wirklich sehr schwierig, hier zwischen z.B. einem Radius von drei und einem Radius von, sagen wir, 15 Pixeln zu wechseln. Jetzt funktioniert dieser Regler nicht linear. Das heißt, er funktioniert sehr fein bei kleinen Radien und wird dann immer gröber. D.h., je weiter nach rechts, umso größere Sprünge kann ich machen bis ich letztendlich bei einer Pinselgröße bin von 15.000 Pixeln, was für die meisten Anwendungen sicherlich völlig bzw. mehr als ausreichend ist. Also ein nicht linearer "Slider", auf den können Sie aber verzichten, wenn Sie das einmal im Blut haben mit der interaktiven Pinselvergrößerung hier im Bild, oder wenn Sie hier auf den Namen klicken und die Größe damit einstellen. Damit geht es dann viel genauer. Mit gehaltener Shift-Taste können Sie dann ebenfalls die Geschwindigkeit variieren, oder mit der "Command-Taste" das Ganze etwas genauer machen. Neu ist auch ein Werkzeug hier in diesem Dialog. Das finden wir hier und das nennt sich das "Glätten-Werkzeug". Damit Sie sehen, was das macht, möchte ich Ihnen zunächst das zeigen anhand dieser Gitterverformung, die ich ganz am Anfang vorgenommen habe, die hier ein grausames Ergebnis erzeugt hat und ein Gitter, das wild durcheinander gewürfelt ist. Ich zeige jetzt, was Sie mit dem "Rekonstruktions-Werkzeug" dabei erreichen könnten. Wenn ich jetzt mit dem "Rekonstruktions-Werkzeug" male, dann werden diese Linien wieder an die Ausgangsposition zurück gefahren, denn das "Rekonstruktions-Werkzeug" versucht, diese Quadrate wiederherzustellen. Dabei entsteht jetzt bei diesem Linien-Wirrwarr folgendes: Ich zoome noch weiter rein. Da sehen Sie, ist eine kleine Blase entstanden. Das kommt dadurch, dass dieses "Rekonstruktions-Werkzeug" sich nicht kümmert, wie diese Linien laufen, sondern nur Schritt für Schritt wieder diesen Zustand in Richtung der Quadrate verschiebt. Ganz anders funktioniert das "Glätten-Werkzeug". Schauen Sie sich mal diese Linie an, die innerhalb des Kreises liegt. Das Teil dort, das ist auch ein geschlossener Kreis, der ergibt so natürlich keinen Sinn. Beim "Glätten-Werkzeug" passiert das nicht. Sie können so ein verzerrtes Gitter, wie der Name schon sagt, glätten und damit die Linienverläufe harmonischer gestalten. Also wenn ich jetzt drüber male und ich nehme eine geringere Pinseldichte und einen geringeren Pinseldruck und eine geringere Pinselgeschwindigkeit, dann sehen Sie es ein bisschen deutlicher - machen wir mal ganz gering - wie ich nach und nach hier durch drüberfahren diese Linien glätte, als wenn ich die Enden dieser Linien anfasse und wie Schnüre auseinander ziehe. So können Sie eine zunächst sehr grobe Verflüssigung dann so gestalten, dass die geglättet daherkommt und dass wir einen harmonischen Linienverlauf haben. Das Ganze wird dann wirklich geschwungen in einer normalen Wellenform, das würden Sie früher so nicht hinbekommen. Mit keinem anderen Werkzeug könnten Sie das glätten. Früher war die Methode in solchen Fällen immer, zunächst den Filter zurückzusetzen oder mit dem "Rekonstruktions-Werkzeug" ganz knallhart drüber zu fahren, bis wir wieder diese Quadrate haben an den einzelnen Stellen und dann noch mal alles zu machen. Aber Sie sehen, wie die Linien dabei komplett zerhauen werden und so unschöne Dellen machen. Mit dem "Glätten-Werkzeug" fahren Sie da drüber und haben eine wunderbare, schöne Körperkontur. Allein deshalb ist dieses Werkzeug schon eine Betrachtung wert. Damit haben wir ein neues Lieblingswerkzeug hier im "Verflüssigen-Filter". Also zumindest meins ist das "Glätten-Werkzeug", neben dem "Mitziehen-Werkzeug" und dem "Nach-Links-Verschieben-Werkzeug". Mit diesen drei Werkzeugen können Sie wirklich ganz gut arbeiten. Mit dem "Mitziehen-Werkzeug" verschieben Sie große Bereiche, mit dem "Nach-Links-Verschieben-Werkzeug" verschieben Sie Kanten, so dass diese etwas gefälliger verlaufen. Wenn Sie dabei etwas schief machen, also ein bisschen zu weit treiben, dann können Sie mit dem "Glätten-Werkzeug" das wieder etwas zurück fahren. Und damit kann man wirklich wunderbar bestimmte Konturen erzeugen. Also in diesem Fall würde ich jetzt auch das Ganze wieder glätten, dann mit dem "Mitziehen-Werkzeug" diese Dellen reinschieben und dann mit dem "Glätten-Werkzeug" drüber fahren, sodass wir einen ordentlichen Schwung in die Sache bekommen. Das sind also die Neuerungen im "Verflüssigen-Filter". Das sind auf den ersten Blick nur Kleinigkeiten, aber wenn Sie tagtäglich damit arbeiten, werden Sie merken, wie praktisch diese Verbesserungen sind. Angefangen von der besseren Anzeige, sowohl der Pinselspitze als auch des Bildes selbst, dann die "Render-Geschwindigkeit", dann natürlich noch die "Nicht-destruktive Anwendung" und das neue Werkzeug - alles in allem ein wunderschönes Paket beim "Verflüssigen-Filter".

Photoshop CC für Profis

Erleben Sie live, wie Sie die aktuellen Möglichkeiten der Bildbearbeitung und Optimierung in Photoshop CC nutzen und mit gewitzten Techniken eine bessere Bildqualität erreichen.

7 Std. 40 min (73 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!