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InDesign CC Grundkurs

Verankerte Objekte in einem Dokument

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Mit der Hilfe von verankerten Objekten können Sie eine Grafik so platzieren, dass sie im Text mitfließt, wenn sich der Text verschiebt.

Transkript

Die Funktion, die ich Ihnen im Folgenden vorstellen möchte, die werden Sie, wenn Sie mit InDesign lediglich sowas wie Visitenkarten, 2, 4, 6 oder 8 Seiten erstellen, mit hoher Wahrscheinlichkeit nie benötigen. Aber wenn sie in der Buchproduktion arbeiten oder auch in der Magazinproduktion, dann ist die Funktion, die ich Ihnen nun zeige, wirklich sehr sehr wichtig und sehr sehr spannend. Aber zuerst wollen wir uns mal das Problem anschauen, warum es diese Funktion überhaupt gibt. Und dazu platzier' ich hier eine Grafik, gehe hier in meinen Ordner und öffne hier einmal eine recht einfach gestaltete Grafik. Und Sie sehen, diese Grafik ist nun hier hin platziert worden. Wollen wir die mal hier rausnehmen. Und positionieren Sie einfach hier, indem wir sie jetzt hier auf unser Blatt bringen, und dann sehen Sie, haben wir jetzt hier diese Grafik. Nehmen wir die Grafik und positionieren sie mal auf einer anderen Seite. Hier. Und das ist ein gutes Beispiel. Da kann man sich das Ganze gut vorstellen. Die Grafik ist nun platziert. Soweit so gut. Und vielleicht gehört sie thematisch auch hier zu dieser Überschrift. Machen wir die Grafik noch ein bisschen kleiner. Und dann ist das jetzt hier so. Sie sehen, die Grafik liegt im Moment über dem Text. Das kann man recht schnell beheben. Und zwar, indem man den Punkt: Textumfluss wählt. Und man sagt in diesem Fall, diese Variante hier mit vielleicht 3 Millimeter Abstand. Et voila: alles sieht gut aus, alles ist perfekt. So kann es in den Druck gehen. Jetzt wäre die Welt in Ordnung, sofern wir an unserem Text, an unseren Dokumenten keine Änderungen mehr vornehmen. Aber das passiert natürlich im Alltag ständig. Nun wird dieser Text hier oben vielleicht erweitert oder auch in seinem Umfang reduziert. Wollen wir ihn erst einmal erweitern, dann geh' ich hier hinein, und gebe nur noch ein bisschen mehr Text ein. Und Sie sehen, was passiert. Der Text wurde ganz normal verschoben, die Grafik bleibt aber exakt da, wo sie im Moment steht. Wie gesagt, das gibt natürlich viele Fälle, wo das völlig in Ordnung ist, die Grafik jetzt einfach wieder dahinzuschieben, wo man sie jetzt haben will, gut ist. Aber bei großen, umfangreichen Dokumenten wird man da nicht mehr fertig. Und deswegen mach ich das jetzt hier erst einmal rückgängig. Und nun möchte ich Ihnen zeigen, wie man dafür sorgen kann, dass diese Grafik, wie man das nennt, im Text verankert ist. Dazu will ich diese Grafik hier erst einmal ausschneiden. Das mach ich über die Tastenkombination Command + X Steuerung X. Und nun leg' ich fest, wo diese Grafik im Text eingefügt werden soll. Genaugenommen, wo sie im Text verankert werden soll. Ich stehe also jetzt mit meinem Cursor im Text und ich füge dort eine Grafik ein. Und dann gehe ich einfach hier oben ins Menü und klicke hier nun auf Einfügen. Sie sehen, was nun passiert. Die Grafik ist jetzt hier im Text drin. Zugegebenermaßen das ist jetzt hier nicht besonders attraktiv, aber schauen wir uns erstmal die Grundfunktion an. Die Grundfunktion, nämlich, dass ich nun, wenn hier ich Text nehme, und den hier einfüge, dass sich meine Grafik mitbewegt. Diese Grundfunktion ist erst mal erreicht. Jetzt müssen wir letztendlich nur noch dafür sorgen,. dass das auch so funktioniert, wie wir das gerne haben wollen Und dafür klick' ich hier auf diese Grafik mit der rechten Maustaste und dann gibt es dort den Punkt: verankertes Objekt. Alternativ kann ich natürlich auch hier oben über das Menü gehen: Objekt, verankertes Objekt. Und dann findet man dort die Option. Und in diese Option gehe ich nun einmal hinein. Das Dialogfeld schiebe ich ein bißchen zur Seite. Und dann schauen wir uns das Ganze mal an. Damit man das besser sieht, aktivier' ich hier einmal die Vorschau. Zuerst einmal hier oben gibt es Position, Doppelpunkt. Wenn ich in dieses Drop-Down-Menü gehe, dann gibt es dort zwei Varianten: Eingebunden oder über Zeile und Benutzerdefiniert. Bleiben wir erst mal bei Eingebunden oder über Zeile. Bei Eingebunden oder über Zeile muss ich mich hier nun für diese zwei Varianten entscheiden. Nämlich: eingebunden oder über Zeile. Bei Eingebunden verhält sich diese Grafik genau wie ein Buchstabe. Nur dass dieser Buchstabe eben quasi viel zu groß ist oder sehr sehr groß ist. Das braucht man manchmal, wenn man vielleicht kleine Piktogramme, die man nur als Grafik auf der Festplatte hat, und nicht als Schriftzeichen, wenn man die wirklich in die Zeile hineinbringen möchte. Die andere Variante, die man ebenfalls sehr häufig hat, ist diese hier Über Zeile. Dann sehen Sie - haben Sie hier dieses Symbol - das ist unser Anker. Und bezogen auf diesen Anker ist nun diese Grafik über der Zeile. Wie es hier schon heißt. Und jetzt kann ich sagen: links, zentriert, rechts, am Bund, nicht am Bund. Dann kann ich noch sagen: Abstand davor. Und das ist der Abstand, der da oberhalb dann von der Grafik ist. Oder: Anstand danach. Und dadurch erhöht sich hier dieser Bereich. Ich kann jetzt hier noch diese Funktion: Manuelle Positionierung verhindern. Es ist nämlich so, wenn ich dieses Dialogfeld herausgehe, kann ich diese Grafik anfassen und mit der Maus bewegen. Okay, das ist die Variante Eingebunden oder über Zeile. Das ist schon mal sehr praktisch, aber häufig bekommt man im Alltag das, was man gerne möchte, damit nicht hin. Was man im Alltag häufig braucht ist die Funktion: Benutzerdefiniert. Und bei Benutzerdefiniert, da hat man am Anfang manchmal so ein bisschen Probleme, sich zurechtzufinden, weil es hier sehr sehr viel einzustellen gibt. Und auch die Symbole manchmal ein bisschen vertrackt sind. Zuerst einmal kann ich hier das verankerte Objekt einem Bezugspunkt zuweisen. Weil alle Information bezüglich "X" "Y", die beziehen sich ja hier auf dieses Bild. Aber wo auf diesem Bild? Und da kann ich jetzt hier diesen Bezugspunkt angehen. Manchmal ist es einfacher, wenn man das unten rechts macht, oben links macht, ober rechts macht, zentriert macht und so weiter und sofort. Da muss man denn individuell schauen. Sie sehen, nur weil ich den Bezugspunkt ändere, ändert sich die Position meiner Grafik. Das liegt einfach daran, dass hier diese Zahlen nicht verändert worden sind. Sie sehen, wenn ich das jetzt hier hin klicke, dass sich die Positionszahlen hier nicht verändern, also die X-Y-Koordinaten. Dadurch, dass ich aber jetzt hier einen anderen Bezugspunkt habe, muss ich natürlich die Grafik verändern. Gut. Dann können wir jetzt hier sagen: wo wollen wir denn diese Grafik hier auf der Seite positionieren? Und dann kann man jetzt hier sagen: relativ zum Textrahmen, relativ zur Ankermarke, relativ zum Spaltenrand, relativ zum Seitenrand und relativ zur Seitenkante. Da muss man jetzt immer ein bisschen individuell, was ma für diesen Fall denn jetzt gut gebrauchen kann. Und in meinem Fall ist hier Textrahmen eigentlich schon ganz gut geeignet. Weil ich möchte, dass diese Grafik rechts zum Textrahmen positioniert wird. Und als Bezugspunkt des Textrahmens nehm' ich aber nun nicht hier die linke Seite, weil der Textrahmen hat ja auch eine gewisse Ausdehnung, sondern da nehm ich jetzt hier diesen Punkt hier. Beziehungsweise diesen Punkt hier, und wenn ich das möchte, dass die Grafik quasi immer innen liegt, dann kann ich jetzt hier oben noch sagen: Relativ zum Bund Weil dann sehen Sie, was passiert. Dann ist das hier entweder immer innen, und wenn ich das Häkchen entferne bei Relativ zum Bund, dann ist es hier innen, und dann wird es hier aus. Gut. Relativ zum Bund genau das ist das, was ich jetzt hier haben möchte. Und jetzt kann ich das hier nicht so gut erkennen. Zoomen wir uns hier mal ein bisschen raus. Jetzt ist unsere Grafik bezüglich dieser Position schon mal so, wie wir es haben wollen. Jetzt wollen wir uns der Sache noch ein bisschen weiter nähern. Was uns jetzt natürlich noch fehlt, ist hier dieser Y-Versatz. Also, wie hoch das Ganze sein soll? Und dort können wir jetzt ebenfalls wieder sagen: bezogen auf die Grundlinie, bezogen auf den Spaltenrand und so weiter und sofort. In diesem Fall ist diese Y-Grundlinie aber schon sehr sinnvoll. Deswegen, wenn wir das hier jetzt einfach mal erhöhen, und Sie gesehen, ich gehe hier in die falsche Richtung. Also machen wir das genau umgekehrt. Und dann kommt das Bild nun hier unten hin. Naja, sagen wir mal so: wäre jetzt für unseren Fall in Ordnung. Und wenn ich das jetzt hier auf Okay klicke, dann sieht das jetzt hier schon fast gut aus. Die Betonung liegt auf das. Es gibt hier eine Funktion innerhalb von InDesign. Ehrlich gesagt, mich treibt sie manchmal in die Weißglut, aber so ist es nun mal. Und zwar, wenn ich das hier in dieser Zeile hier verankere, auch wenn wir hier eine Initiale haben, dann ist das hier trotzdem die erste Zeile. Dann ist das so, dass dieses Objekt den Text verdrängt, allerdings nicht den Text der ersten Zeile. Und damit wir das jetzt so aufgelöst bekommen, wie wir das gerne hätten, müssen wir dafür sorgen, dass die Verankerung hier oben ist. Und dass dann hier in diesem Absatz das Ganze verdrängt wird. Gut. Sie sehen, wie haben hier dieses Zeichen, dieses, naja was so ein bisschen an ein Y erinnert, das ist nichts anderes als unser Anker. Und diesen Anker können wir wie einen Buchstaben markieren. Dann mit Hilfe von Bearbeiten ausschneiden, in die Zwischenablage hineinlegen, und dann auch wieder an einer anderen Position einfügen. Das soll einmal geschehen. Und nun sehen Sie, haben wir das ja eingefügt. Was mir jetzt noch nicht gefällt ist die Y-Positionierung. Das kann ich jetzt auch mit der Maus machen, es sei denn ich hab hier bei den Optionen gesagt, dass das mit der Maus nicht verschoben werden darf. Und schauen Sie, was nun passiert. Wenn ich nun hier hingehe und hier Text einfüge - machen wir das einmal so - dann sehen Sie, dass die Grafik jetzt noch nicht auf die nächste Seite wandert, weil das Ganze hier an dieser Überschrift hängt. Sinnvollerweise würde ich jetzt noch sagen, dass diese Überschrift nicht vom Text getrennt werden darf. Aber sobald die Überschrift ebenfalls auf die nächste Seite geht, wandert die Grafik auch auf die nächste Seite. Und weil ich das in diesem Fall so festgelegt habe, dass die Grafik immer am Seiteninnenrand ist, also zum Bund ausgerichtet ist, ist es nun so, dass die Grafik jetzt hier innenliegend ist. Diese Option, die wir jetzt hier zu den verankerten Objekten haben, die können wir auch - und das macht das Ganze dann noch ein Stückchen leistungsfähiger - diese Information können wir den Objektformaten zuweisen. Wenn ich hier einmal ein neues Objektformat erstelle und hier hineingehe, dann haben wir hier auf der linken Seite die Optionen für verankerte Objekte. Und alles, was ich Ihnen gerade erklärt habe, das kann man nun einem Objektformat zuweisen, sodass man in Zukunft das Ganze sehr schnell automatisiert zugewiesen bekommt Der einzige Schritt, den Sie immer machen müssen ist, die Grafik erst platzieren, die Grafik in die Zwischenablage kopieren, in den Text hineingehen, und dann dort den Text einfügen. Und dann können Sie das Objektformat zuweisen. Und dann ist Ihre Grafik genauso im Text positioniert, wie Sie das gerne haben wollen.

InDesign CC Grundkurs

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12 Std. 58 min (102 Videos)
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