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HTML-Tipps für Webentwickler: Jede Woche neu

Veraltete Elemente

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Unabhängig davon, ob es sich bei Ihrem Projekt um eine "große" Website handelt oder eine "kleine", Sie einen Webshop aufsetzen wollen oder einen privaten Blog betreuen – eines haben alle Webseiten gemeinsam: die Basis ist HTML. Profitieren Sie in dieser praktischen Tipps&Tricks-Sammlung von der jahrelangen Erfahrung der Trainerin Florence Maurice, die Ihnen unbekannte Features nahe bringt, zur Übersicht über die einzelnen Versionen verhilft oder oftmals nur mit kleinen, pfiffigen Hinweisen Ihren Alltag als Webdesigner und -programmierer erleichtert.
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Transkript

Manche Elemente finden sich häufig auf Webseiten, obwohl sie eigentlich veraltet oder obsolete sind, beispielsweise das border-Attribut bei Bildern oder "name" für interne Verlinkungen. Das border-Attribut hat man bei Bildern verwendet, und zwar in dem Fall, wenn ein Bild innerhalb eines Links angegeben ist. Dann erschien nämlich in älteren Browsern ein Rahmen um das Bild, und um diesen Rahmen abzuschalten, hat man "border=0" verwendet. Zwei Dinge gibt es, dazu zu sagen: Erst einmal "border=0" ist veraltet. Das sollte man heute nicht mehr einsetzen. Wenn man wirklich diese Formatierung braucht, dann ist das mit "css" besser erledigt. Die andere Sache ist aber, dass heute die modernen Browser sowieso gar keinen Rahmen um Bilder anzeigen, so dass auch das gar nicht notwendig ist. Was sich ebenfalls relativ hartnäckig hält, ist das name-Attribut bei Links, um beispielsweise das Ziel einer internen Verlinkung zu kennzeichnen, also ich habe folgenden Fall. Ich habe unten einen Link, und damit möchte ich dem Benutzer anbieten, dass er nach oben springen kann. Das habe ich hier angegeben. Und den Namen, den ich angebe, muss ich oben auch vergeben. Und dafür hat man früher das name-Attribut verwendet. Das ist heute auch nicht mehr zeitgemäß, sondern "id" ist besser. Andererseits brauchen Sie dann auch gar nicht ein eigenes Element dafür, ein "a"-Element, sondern Sie können die entsprechende ID einfach beim anderen Element hinschreiben, und das Hochspringen klappt. Ebenfalls veraltet und trotzdem noch aufzusehen ist das language-Attibut beim script-Element. Das brauchen Sie einfach nicht. Bei Bedarf könnte man schreiben "type=text javascript", aber auch das ist nicht notwendig. Im [unverständlich] des W3Cs sind diese gerade vorgestellten Features zwar obsolete, aber sie werden noch akzeptiert. Außerdem gibt es eine Reihe von Features, die nicht korrekt sind und die man nicht verwenden soll. Dazu zählt beispielsweise das acronym-Element. Das ist schon ganz nett, dass man Editor, das ist schon sofort, so kennzeichnet. Früher gab es einmal eine Unterscheidung zwischen "acronym" und "abrr", je nachdem, was für eine Art von Abkürzungen es ist. Das hat niemand so recht verstanden, und die Beispiele beim W3C haben selber nicht ganz gestimmt. Heute sollten Sie statt "acronym" einfach "abrr" verwenden, und Sie können bei Bedarf, was natürlich sinnvoll ist, bei "title" die Abkürzung auflösen. Es wird dann so dargestellt im Browser. Und wenn ich über das Element fahre, erscheint das title-Attribut, und ich bekomme die Auflösung meiner Abkürzungen. Das hgroup-Element wurde ursprünglich in HTML 5 neu angeführt, und es sollte dazu dienen, Überschriften und Unterüberschriften zu gruppieren, zusammenzufassen. Das ist heute auch nicht mehr erwünscht. Stattdessen können Sie, zum Beispiel, ein "header" nehmen und die Unterüberschrift innerhalb eines P-Elements, je nachdem, was passt, könnte man eventuell hier auch einfach nur eine "dif" nehmen. Was ebenfalls obsolete und nicht mehr erwünscht ist, ist das strike-Element. Wenn Sie kennzeichnen wollen, dass etwas durchgestrichen ist, also gelöscht wurde, dann sollten Sie stattdessen das del-Element nutzen. Wenn wir uns das ansehen, dann ist das durchgestrichen, und das ist bei "strike" ebenfalls so gewesen, aber "del" ist das jetzt im folgenden Element für solche Kennzeichnungen. Ebenfalls veraltet und nicht mehr erwünscht ist das big-Element. Wenn Sie irgendeine Art von Hervorhebung brauchen, dann können Sie natürlich auf "strong" etwa zurückgreifen oder "em", je nach Kontext, und das kann man natürlich dann auch per "css" in größerer Schrift anzeigen lassen. Was ein bisschen verwirrend ist, ist, dass das big-Element nicht mehr erlaubt ist, aber hingegen das small-Element durchaus. Sehen wir uns das kurz an. Hier das ist durch "small" gekennzeichnet. "small" kann man verwenden für Copywrite-Informationen, Disclaimer und ähnliche zusätzliche Informationen, die üblicherweise im Druck auch etwas kleiner dargestellt werden. Nicht mehr verwenden sollten Sie also das name-Attribut bei internen Links. Ebenfalls nicht mehr erwünscht ist das border-Attribut bei Bildern. Und language-Angaben bei "script" sind auch nicht sinnvoll. Weitere Fälle für obsolete Elemente sind das acronym-Element, "hgroup", "strike" oder "big", hingegen durchaus noch gängig und zu verwenden ist das small-Element.