VMware vSphere 5.5 Grundkurs

vCenter Server installieren

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Nach der erfolgreichen Herstellung der ODBC-Verbindung zur SQL-Server-Datenbank besteht anschließend die Möglichkeit, die Installation des vCenter Server durchzuführen.
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Transkript

Nachdem die ODBC-Verbindung zur SQL-Server Datenbank hergestellt worden ist, können wir uns endlich um die Installation des vCenters kümmern. Auf dem ESXE-Server, welcher die Virtuelle Maschine für das vCenter hostet, gehen wir in die Einstellungen dieser virtuellen Maschine und verbinden mit dem virtuellen DVD-Laufwerk das Installations-ISO-Image für das vCenter. Auch hier wieder nicht vergessen die Haken zu setzen. Nachdem das erfolgt ist, wechseln wir in den Server und starten dort den Fall Explorer. Hier erkennen Sie das eingelegte Installations-ISO-Image. Durch Doppelklick wird der Installationsassistent des vCenter Servers gestartet. Jetzt haben Sie hier verschiedene Möglichkeiten, das vCenter in Betrieb zu nehmen. Einmal die einfache Installation. Diese einfache Installation vereint auf einer virtuellen Maschine vCenters Single Sign on, den Web Client, Inventory Service und natürlich den vServer selbst. Sie können hier aber zur benutzer-definierten Installation wechseln und Single Sign on, Web Client, Inventory Service und vSystem Server separat installieren, und zwar auch auf unterschiedlichen virtuellen Maschinen. In unserem Szenario wählen wir die einfache Installation. Auch hier gilt wieder als Voraussetzung: .net 3.5 wird automatisch installiert, benötigt jedoch ein aktive Internet-Verbindung. Durch Klicken auf Installieren beginnen wir den Vorgang der Installation. Wir bestätigen den End User Licence Agreement und lesen hier die Hinweise zu vCenters Single Sign on. Wir haben die Möglichkeit per IP V4 oder per IP V6. Da wir IP V4 eingerichtet haben, wählen wir diese Möglichkeit. Zur Installation gibt es noch mal eine Voraussetzungsprüfung: die Ausnahme FQDN, die beteiligte IP-Adresse. Wir haben kein eingerichtetes Active Directory. Und vom Benutzer ist die ausgewählte IP-Adresse des vCenter Servers 10.66.239.2 Weiter. Wir sehen hier die Einrichtung des Administrators für Single Sign on und werden aufgefordert, ein Kennwort einzugeben. Weiter. Der Site Name Default First Site bleibt unverändert. Und der harte TPS-Port 7444 wird auch unverändert beibehalten. Als Zielordner wählen wir unsere 2.Festplatte aus und installieren mit der vorgegebenen Einstellung Single Sign on. Es kann vorkommen, dass diese Warnung erscheint, welche wir mit dem Klick auf NO weg klicken. Nach viel Geduld und Warten geht es in diesem Fenster weiter, und die Komponente vSphere Web Client wird installiert. Sie sehen hier, dass ein SSL SHA1 Fingerabdruck angezeigt wird. Diesen nehmen wir an. Und die Installation kann fortgesetzt werden. Im nächsten Schritt kommt der Inventory Service dran. Auch dieser wird bei vCenter Single Sign on registriert. Nach vCenter Inventory Service startet der Installationsassistent zur Installation des vCenter Service. Nach der Einrichtung von .net Framework werden wir aufgefordert, Lizenz-Schlüssel einzugeben. Diesen Eintrag können wir aber auch später nachholen. Ich klicke auf Weiter. Gelangen wir nun zu der Datenbank Aktion. Hier müssen wir die ODPC-Datenquelle auswählen, die wir zuvor eingerichtet haben. Durch Auswählen von „eine vorhandene unterstützte Datenbank verwenden“ müssen wir jetzt die entsprechende Datenquelle wählen, und das ist unsere vCenter MS SQL. In diesem Fall nehmen wir unseren Systemadministrator der SQL-Server Datenbank, weil während der Installation das vCenter erweiterte Rechte benötigt. Später können Sie die Rechte entweder wegnehmen oder einen dedizierten User für die Verbindung zu SQL-Server Datenbank verwenden. Nachdem wir das Kennwort eingeben, müssen wir natürlich noch den SQL-Server-Agenten aktivieren. Wir wechseln auf den SQL-Server und überprüfen dort, ob der SQL-Server-Agent gestartet ist. Nun können wir auf Weiter klicken. Hier befindet sich die IP-Adresse unseres vCenter Servers, die wir nicht verändern. In Produktivumgebungen wird normalerweise ein FQDN verwendet. Wir haben hier aber eine statische IP-Adresse, somit können wir diese Warnung mit OK bestätigen und gelangen somit zur Portkonfiguration. Diese Ports werden wir nicht ändern und klicken auf Weiter. Und da unsere Umgebung relativ klein ist, werden wir auch hier die Bestandliste nicht vergrößern. Das Programm ist nun bereit zur Installation. Wir klicken auf Installieren, und da beginnt dieser Vorgang. Hier handelt es sich wieder um ein SSL SHA1 Fingerabdruck, der durch Klicken auf Yes bestätigt wird. Die Installation des vCenters ist somit abgeschlossen. Fassen wir das Gesehene zusammen. Im ersten Schritt wurde ein SQL-Server installiert. Darauf wurde eine Datenbank für das vCenter konfiguriert und bereitgestellt. Auf dem Windows Server, wo das vCenter installiert werden sollte, haben wir kurz zuvor eine ODPC-Verbindung eingerichtet. Mit dieser ODPC-Verbindung wurde eine Verbindung zu der SQL-Server-Datenbank hergestellt. Als diese Voraussetzungen erfüllt waren, wurde die Installation des vCenter Servers begonnen. Das vCenter ist somit betriebsbereit und kann verwendet werden.

VMware vSphere 5.5 Grundkurs

Lernen Sie, eine VMware vSphere-Infrastruktur aufzubauen und die zahlreichen Komponenten (z.B. ESXi-Server, vCenter, Storage) zu installieren, zu konfigurieren und zu betreiben.

4 Std. 5 min (51 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.02.2015

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