Grundlagen der Fotografie: Filter

Vario-Filter

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Stufenlos durch Drehung einstellbare ND-Filter eignen sich gut für offenblendige Aufnahmen oder fürs Filmen, sind ansonsten aber schwierig anzuwenden, weil sich die Belichtungszeit nur schwer ermitteln lässt.
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Transkript

Es gibt auch stufenlos einstellbare Neutraldichtefilter im Handel zu kaufen, so genannte Vario-Flter. Das hier ist so einer. Diese kann man durch Drehung auf den gewünschten Verdunklungsgrad einstellen. Bei diesem Filter sind zwei Scheiben verbaut, die sich gegeneinander verdrehen lassen und so eine bestimmte Verdunklung herbeiführen. Das kann von sehr schwach bis extrem stark, fast schwarz, geschehen. Aus meiner Sicht ist der Vario-Filter am besten im schwachen Abdunklungsbereich einzusetzen. Wenn Sie in einer sehr hellen Umgebung die Blende nicht weiter öffnen können, das aber gerne tun wollen, kann der Variofilter gut eingesetzt werden. Bei Langzeitbelichtungen am Tag, bei denen die Belichtungszeit exakt berechnet werden sollte, ist die Ermittlung mit dem Variofilter oft schwierig. Ganz klar -- denn es ist überhaupt nicht zu erkennen, welcher Abdunklungsgrad, bzw. welcher Verlängerungsfaktor momentan eingestellt ist. Das ist leider am Filter überhaupt nicht abzulesen. So bleibt die Ermittlung, bzw. die Einstellung der Belichtungszeit eher so ein Trial-and-Error-Spiel. Bei vielen, meist aber eher günstigen variablen ND-Filtern ist bei der dunkelsten Einstellung so ein blaues, dunkles Kreuz im Bild zu erkennen, was ich überhaupt nicht toll finde. Wenn man jetzt zwei Polfilter hat, kann man sich so einen Variofilter auch selbst bauen. Man muss eigentlich nur -- das kann man auch gut testen. Das sind jetzt zwei Polfilter, die zirkular sind. Da der Polfilter, der zirkulare, nur in eine Richtung exakt funktioniert, sozusagen als Polfilter, muss ich ihn für diesen Verwendungszweck umdrehen, und dabei kann ich jetzt supergut erkennen, dass, wenn ich den einfach nur so drüber halte, dass der absolut abdunkelt. Und so könnte ich mir den auch selbst bauen. Hierzu muss ich dann den rumgedrehten oder den einen, den ich rumdrehe -- der hat einen Sprengring drin. An dem Sprengring sind Einkerbungen, da kann ich einen kleinen Schraubenzieher sehr vorsichtig ansetzen und kann das aufdrehen, das Glas rumdrehen und wieder zuschrauben. Dann kann ich beide zusammen kombinieren, und hätte sozusagen diese beiden zu einem Vario-Filter zusammengesetzt. Genauso funktioniert auch das käufliche Produkt. Das ist der Vario-Filter. Meines Erachtens für Langzeitbelichtungen eher ungeeignet, aber für offenblendig oder zum Filmen ist er absolut topp.

Grundlagen der Fotografie: Filter

Lernen Sie, dynamische und statische Motive mit Filtern abzubilden. ND- und Polfilter kommen zum Einsatz, um satte Farben, fließendes Wasser und ziehende Wolken festzuhalten.

3 Std. 43 min (39 Videos)
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