Am 14. September 2017 haben wir eine überarbeitete Fassung unserer Datenschutzrichtlinie veröffentlicht. Wenn Sie video2brain.com weiterhin nutzen, erklären Sie sich mit diesem überarbeiteten Dokument einverstanden. Bitte lesen Sie es deshalb sorgfältig durch.

C Grundkurs

Variablen und Literale

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Dieses Video behandelt Variablen und Literale sowie die Konventionen bei der Namensgebung in Deklarationen. Außerdem werden die Begriffe Token und Parser erklärt.
07:24

Transkript

Ganz wichtig in der Programmierung sind Variablen, und in diesem Video erkläre ich Ihnen, wie Sie diese in ein C-Programm einsetzen, bzw. was Variablen überhaupt bedeuten. Ganz grob gesagt sind Variablen Stellen im Hauptspeicher wo sie, wahlfrei nennt man das, Dinge reinschreiben, aber auch wieder rauslesen können. Nehmen wir einmal an, Sie wollen das Alter von einer Person erfassen. D. h., Sie haben irgendwo eine Eingabemöglichkeit und wollen dann das Alter nehmen und darüber irgendeine Entscheidung treffen. Damit Sie diese Daten entgegennehmen können, sie speichern können in einem Programm, definiert man eine Variable. Man nennt das eine Deklaration einer Variablen. Dazu geben Sie in C einen Datentyp an. Bspw. int für eine ganze Zahl. Und dann einen Bezeichner. Einen Bezeichner, das ist der Name der Variable. Dabei müssen Sie in C gewisse Regeln einhalten. Diese Bezeichner werden normalerweise nicht mit irgendwelchen Sonderzeichen versehen, d. h. keine deutschen Umlaute, keine ß, größer, kleiner Zeichen und ähnliche Sachen. Am einfachsten ist es, wenn man sich merkt, dass man eigentlich nur die Buchstaben des normalen Alphabets benutzen kann. Unterstrich oder so geht auch. Zahlen gehen auch, sofern es nicht das erste Zeichen ist. Diese Namenskonventionen von C sind streng, d. h. wenn Sie hier einen Fehler machen und bspw. mit einer geschweiften Klammer anfangen wollen, dann geht das eben nicht. Was Sie auch beachten sollten, ist, dass Groß- und Kleinschreibung eine Rolle spielt, also wenn Sie hier ein Alter so oder so hinschreiben, dann ist das nicht das Gleiche. Nun wird der sogenannte Parser bei der Analyse des Quelltextes die verschiedenen Token in dem Quelltext zerlegen. Ein Parser ist ein Teil des Compilers oder eines Tools, das den Quelltext analysiert, und dieser Parser versucht die einzelnen Token zu finden. Das sind Sinnzusammenhänge. Sinnzusammenhänge, die eine definierte Bedeutung haben. Ein Token ist bspw. hier ein Schlüsselwort int, aber auch der Bezeichner von einer Variablen oder einer Funktion ist ein Token. Und wenn man das richtig schön zerlegt hat, kann man das auf syntaktische Korrektheit prüfen. Und kann es dann so vorbereiten, dass der Compiler es übersetzt und in Maschinencode überführt. Doch zurück zur eigentlichen Variablen. Diese Variable wird man in der Regel mit einem Wert versehen. Das macht man entweder in 2 Anweisungen. D. h., man hat jetzt hier die Deklaration und hier die sogenannte Wertzuweisung. Oder aber man fasst das zu einer Zeile zusammen, das geht auch. Das Spannende ist nun, dass man eine Variable auch wieder ändern kann. D. h., Sie können an einer anderen Stelle im Programm irgendwo einen neuen Wert zuweisen. Dabei dürfen Sie nicht wieder eine Deklaration machen, d. h. hier dieses Schlüsselwort int würde in diesem Fall nicht davor stehen. Das ist keine Deklaration, das ist nur eine Wertzuweisung. Ob Sie hier Leerzeichen dazwischen machen oder nicht, ist egal. Der Übersicht halber macht man das in der Regel, aber das Gleichheitszeichen ist ein eindeutiges Trennzeichen und deswegen kann man es auch ohne Leerzeichen hinschreiben. Nun können Sie eine Variable auch verwenden. Z. B. hier in so einer printf-Anweisung ausgeben. Das macht man z. B. so. Das hier ist ein Platzhalter für die Variable, die hier hinter steht. Und wenn man das dann ausführt, dann sehen Sie hier die 42. Das ist der Wert der Variablen, den ich hier vorgegeben habe. Und wenn ich diese Anweisung nach der neuen Wertzuweisung nochmal hier kopiere und nochmal laufen lasse, dann sehen Sie erst die 42 und dann die 43. Also, der Wert der Variable wurde geändert und das bedeutet nichts anderes, dass man den Speicher der Variablen, wahlfrei nennt man das, verändert hat. Man hat wahlfrei darauf zugegriffen, immer wieder neue Werte reingeschrieben. Sie müssen aber unbedingt darauf achten, dass der zugewiesene Wert hier, 42, das ist ein sogenanntes Literal, vom Typ her genau mit dem Typ übereinstimmt, der für die Variable deklariert wurde. Man kann also hier eine Zahl nur in eine Variable zuweisen, die auch vom Typ einer Zahl ist. Und zwar einer passenden Zahl, denn wenn Sie hier z. B. eine Gleitkommazahl zuweisen wollen, das ist ein Literal vom Typ einer Gleitkommazahl, floating point, deswegen auch ein Punkt. Und Sie lassen das laufen. Dann funktioniert das nur dann, wenn das gecastet werden kann, d. h. wenn es im Typ gewandelt werden kann. In dem Fall habe ich hier einen Nachkommateil 0, das würde funktionieren. Wenn ich hier eine 1 habe und lasse das wieder mal neu übersetzen, dann kann es nur dann funktionieren, wenn ein Nachkommateil abgeschnitten wird. Ob man das möchte oder nicht, das muss Ihnen natürlich klar sein. Und in einigen anderen Fällen geht das auch schief. D. h., da lässt sich diese Typumwandlung überhaupt nicht durchführen. Sie sollten also in jedem Fall darauf achten, dass der zugewiesene Wert bei einer Variable immer exakt dem Typ entspricht, der für die Variable deklariert wurde. Sie haben also in diesem Video gesehen, was Variablen sind und auch ergänzende Begriffe in diesem Umfeld kennengelernt, wie Literale, Token, die Funktion des Parsers, und Sie wissen auf was Sie bei den Bezeichnern zu achten haben.

C Grundkurs

Lernen Sie das Syntaxkonzept von C von Grund auf kennen vor und sehen Sie, wie mit einer geeigneten Entwicklungsumgebung Programme Schritt für Schritt entstehen.

4 Std. 36 min (70 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!