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Excel: Eigene Funktionen mit VBA erstellen

Variablen definieren

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Variablen sind das "Gedächtnis" in VBA. Sehen Sie, wie Sie solche Variablen korrekt deklarieren, und lernen Sie die wichtigsten Variablentypen wie Integer, Long, Double, String, Date und Boolean kennen.
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Transkript

Im jeder mehr bekannten Programmiersprachen muss man sich Dingen merken, müssen Informationen zwischengespeichert werden, damit wir auf sie wieder zugreifen können. Dieses Zwischenspeichern, dieses Merken wird Variablen genannt und natürlich verfügt auch VBA über sogenannte Variablen. Nun welche Variablen gibt es? Wie erstellt man Variablen? Ich mache ein kleines neues Programm, ich nenne es mal sub frage, wir fragen gleich den Anwender etwas, und jede Variable, die wir darin verwenden, sollten wir deklarieren mit dem Schlüsselwort dim. Das müssen Sie nicht unbedingt machen, aber es ist erstens guter Programmierstil, zweitens es erleichtert das Fehlerauffinden, wenn Sie alle Variablen deklarieren mit dim. Ich mache einen sehr schlampigen Namen, ich nenne einfach mal meine Variable x, nicht sehr schon, ok, as, und möchte nun die wichtigsten Variablentypen, die VBA zur Verfügung stellt, hier auflisten. Eine etwas altertümlicher, aber trotzdem verwendete Variablen von, heißt integer. Integer bedeutet Zahl, bedeutet Ganzzahl, also keinen Nachkommastellen und Achtung integer läuft nur bis zur Zahl +32000. Sie fängt an etwa bei -32000 und läuft eben bis +32000. Für viele Anwendungen genügt das, ok, aber für andere kommt man natürlich mit integer ins Schleudern, ist zu klein, 5 Stellen, das reicht nicht, deshalb stellt VBA natürlich noch eine weitere Ganzzahl-Form zur Verfügung, die heißt long. Long läuft auch wieder positiv / negativ bis zur Zahl + / - zwei Milliarden. 2.000.000.000 also zehn Stellen, das reich für die meisten Anwendungen, aber beachten Sie integer und long sind nur ganze Zahlen. Wenn Sie Kommazahlen brauchen, so wird immer ganz gerne die wichtigste Kommazahlentyp verwendet double. double Double ist das allergrößte Zahlenungetüm das VBA zur Verfügung stellt. Ich habe einige Stellen vor dem Komma, es sind sehr viele, es sind ungefähr 300 Stellen vor dem Komma, ganz genau es sind 308 Stellen, und einige Ganzkommastellen, ungefähr 15 Stellen nach dem Komma. Das reicht für die meisten Anwendungen. Beachten Sie, als Astrophysiker, als Chemiker, der mit Elementarteilchen, mit Molenmassen rechnet, der Licht Geschwindigkeit eben mit der Bereich Physik rechnet, reicht double möglicherweise auch nicht aus, da kommt man an die Grenzen, da kann ich VBA natürlich nicht verwenden. Aber in Anführungszeichen einfachen kaufmännischen Zusammenhängen, bei technischen Berechnungen, da genügt sehr wohl doble. Das ist die größte Kommazahl, die wir haben. Dann gibt es natürlich noch Text. Texte werden gespeichert unter dem Typ string. Jeder beliebige Text. Und schließlich haben wir noch Datum und Uhrzeiten, das heißt date. Beachten Sie date, obwohl date Datum heißt, speichert auch Uhrzeit-Information, wenn Sie so etwas brauchen. Schließlich haben wir noch den x AS boolean, auch den Typ brauche ich regelmäßig. Boolean heißt wahr / falsch, true / false, ja / nein oder auch einfach 0 / 1. Noch einmal ganz kurz zu meiner Eingangsinformation, jede Variable sollte gespeichert werden, x =, weil ich x vom Typ boolean deklariert habe, hilft mir VBA, indem er vorschlägt x kann die Werte True oder False annehmen, eben nichts anderes, nicht die Zahl 7, nicht irgendeinen Text, nicht das heutige Datum oder Ähnliches, x ist einfach wahr oder falsch. Damit ich für mich jede Variable deklarieren muss, damit ich es nicht vergesse, schreibe ich am Anfang des Moduls immer ganz gerne hin option explicit. Damit zwinge ich mich jede Variable, die ich verwende, zu deklarieren. Beispielsweise würde ich jetzt y = 7 schreiben, würde ich das Programm starten lassen, sagte er: Benutzer, passt auf, y hast du noch nicht deklariert. Was ist denn das? Bitte sag mir genau, was das ist. Hast du es vergessen? Oder was mir genauso oft passiert, hast du hier einen Typfehler gemacht? Deshalb deklariere ich, deshalb zwinge ich mich jede Variable zu deklarieren, option explicit. Da es ein wenig mühsam ist diesen Befehl jedes Mal in jedes Modul reinzuschreiben, habe ich mir angewöhnt über Extras Optionen die Variablendeklaration automatisch einzufordern, das heißt, ich sage Variablendeklaration ist erforderlich, dann wird mir nämlich VBA, wenn ich das nächste Modul schreibe, automatisch den Befehl option explicit hier reinschreiben, ich vergesse es nicht, bin auf der sicheren Seite, und zwinge mich somit, dass alle Variablen deklariert werden. Übrigens noch einen kleinen Hinweis hierzu: ich schalte auch noch in den Optionen die Automatische Syntaxüberprüfung aus, weil würde ich sie nicht ausschalten, würde ich hier z = 8, da oben steht ja den Variablennamen, klicke mal hoch, kommt zu ein etwas nerviges Meldungsfenster. Ja ich weiß, dass ich noch nicht fertig bin, ich wollte nur ein Teil von da oben kopieren. Damit dieses Meldungsfenster nicht kommt, schalte ich mir Extras Optionen die Automatische Syntaxüberprüfung aus, ok, und wenn ich jetzt nochmal z = hochklicke, wird die Zeile rot, aber er schimpft nicht mehr mit diesem Meldungsfenster. Zusammenfassend: Alle Variablen werden deklariert, option explicit. Die wichtigsten Variablentypen sind boolean, date, string, double, long und integer. Mit diesen Typen kommen Sie gut aus und die werden Sie auch im Internet, werden Sie auch in der Literatur überall finden.

Excel: Eigene Funktionen mit VBA erstellen

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Erscheinungsdatum:21.01.2015

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