Gestaltungsgrundlagen für Webdesigner

User Tracking

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Das "Verfolgen" der Nutzer ist das wichtigste Instrument, um Aussagen über deren Interessen zu erhalten, sowie Informationen über ihre geografische Herkunft oder die verwendeten Geräte zu ermitteln.
06:37

Transkript

Wo früher ein Google-Ranking die Qualität meiner Website geprüft und überwacht hat, kann ich heute ganz viele verschiedene Parameter aus einer Website auslesen. Dabei steht natürlich eins im Vordergrund: das User-Tracking, also das Verfolgen der Benutzer auf der Website. Was machen die eigentlich alle? Ich habe hier eine Website, die heißt ausgesprochen-digital und die werde ich hier mit Google Analytics überwachen. Dazu habe ich zuvor einen Code von Google bekommen und den auf meiner Website integriert, damit Google auch alle User tatsächlich verfolgen kann. Das geschieht anonymisiert, das heißt, dass ich zwar gucken kann, ob es einen User gibt und aus welcher Region er kommt und wohin er klickt, aber ich kann natürlich keine Rückschlüsse direkt darauf ziehen, welche Person sich dahinter befindet. Also zeige ich Ihnen mal ganz kurz, wie das hier geht. Ich habe also das Ganze jetzt eingerichtet und rufe meine Website auf. Das heißt in diesem Fall hier ausgesprochen-digital. Das ist die Website, die ich hier auch in diesem Fall überwache und wo ich mich jetzt auch gleich hier darauf hinbewege, um zum Beispiel auf Themen wie Publishing, Kommunikation oder andere Dinge zuzugreifen. So, was ich jetzt hier auf dieser Website mache, wird von Google gleichzeitig überwacht, das heißt, wir haben hier gleichzeitig die Zielgruppen-Überwachung in Google Analytics. Das gibt es nach verschiedenen Rubriken, unter anderem nach Zielgruppe, aber auch nach Echtzeit. Und diese Echtzeit-Überwachung, die ist hochspannend, wenn man wirklich aktuell guckt: Wie verhält es sich eigentlich, welche Benutzer befinden sich auf der Website, wo kommen die hier und so weiter und so weiter, besonders wenn man gerade Kampagnen startet oder über soziale Netzwerke Anzeigen schaltet. Im Moment befinde ich mich nämlich auf der Website und das hat Google Analytics auch wunderbar erkannt, das geschieht hier tatsächlich über das Web. Ich surfe mit einem Desktoprechner, das hat Google ebenso erkannt, und ich habe vor neun Minuten die Website zum ersten Mal aufgerufen und jetzt vor zwei Minuten noch einmal; befinde mich gerade auf der Startseite, deswegen ist hier die aktive Seite mit einem Slash gekennzeichnet, und die häufigsten Standorte, da ist mein Standort, das hat Google tatsächlich ziemlich eindeutig erkannt mit dem Standort Graz und das ist völlig richtig so. Was ich dort mache, welche Seiten ich aufrufe, das sieht man gleich genauer, wenn ich jetzt zum Beispiel auf einzelne Unterbereiche klicke. Zum Beispiel will ich mich jetzt hier informieren über den Bereich Interaktion und bin jetzt hier auf der Unterseite ausgesprochen-digital.de/interaktion, also wirklich eine echte Unterseite, und Google Analytics hat das auch erkannt, hat sofort diese Unterseite gehighlightet, das heißt, der User wird hier direkt eins zu eins mitverfolgt. Natürlich kann ich das jetzt hier im Eins-zu-eins-Verhältnis so simulieren, das ist tatsächlich hier auch live, also das funktioniert auch genauso, aber wenn hier zehn oder hundert Besucher gleichzeitig surfen, kann ich natürlich nicht mehr nachvollziehen, welcher Benutzer exakt wohin geklickt hat. Ich sehe aber hinterher, welche Seiten mit der größten Aktivität hier vorliegen, und das kann ich auch tun, indem ich mir hinterher das Verhalten anschaue. Hier gibt es noch verschiedenartigste Rubriken. Akquisition heißt zum Beispiel, woher kommen die Benutzer, und Verhalten, was machen Sie eigentlich auf meiner Website. Das heißt, hier kann ich genau gucken, wie ist der Verhaltensfluss oder auch die Übersicht, welche Informationen werden hier tatsächlich am häufigsten angeklickt. Man sieht dann tatsächlich an einzelnen Punkten, wir haben hier 191 Seitenaufrufe am 20. Juni gehabt und wir haben hier diverse Seiten, die halt zu unterschiedlichen Zeiten hier besucht wurden und natürlich auch nach unterschiedlicher Häufigkeit. Attraktiv war natürlich die Startseite mit allen kompletten Aufrufen und da darunter dann jeweils die Unterseiten. Das Ganze kann ich hier also genau nachschauen und ich kann natürlich auch über die Zielgruppe einige Dinge herauslesen, zum Beispiel: Wie verhält es sich eigentlich mit der Mobilität? Also sprich, surfen die Nutzer überhaupt mit mobilen oder mit Tablet-Geräten, und da kann ich mir tatsächlich die Geräte, so fern möglich, auch darstellen lassen und dann sehe ich, dass zum Beispiel 34 User hier mit dem Apple iPhone unterwegs waren, dann fünf Leute mit dem Apple iPad, iPhone 6s et cetera und dann kommen erst die ersten Androids mit Sony, Samsung und Co. Das bedeutet also, jede Nutzergruppe hat auch ein anderes Geräteverhalten, also jeder hat ein anderes Gerät, und selbstverständlich kann ich dann nicht nach den deutschlandweiten oder österreich- und schweizweiten Statistiken mich hier erkundigen, sondern es ist natürlich wichtig, welche Geräte nutzen die Leute wirklich und kann ich das auch wirklich definitiv hier auslesen. Das ist wirklich das Spannende an der Stelle und das verändert sich natürlich immer wieder, sodass ich das auch nutzen kann. Was brauche ich, um diese Google Analytics an dieser Stelle einzusetzen? Ich muss natürlich zunächst ein Konto einrichten, das mache ich hier mit meinem Google-Konto, und dann werde ich mich unter analytics.google.com einloggen, ein neues Konto eröffnen, eine neue Website in dem Fall aufrufen und dann bekomme ich hier einen UA-Code und wenn ich hier in die weiteren Einstellungen reinklicke, sehe ich das dann auch, welcher UA-Code das ist, und kann dementsprechend diesen Codebaustein, das ist ein kleines Skript, in meinen Headerbereich integrieren. Der Headerbereich innerhalb der HTML-Struktur ist das, was als Erstes geladen wird, bevor die Inhalte, der Body sozusagen der Website geladen wird und das bedeutet, dass natürlich Google auch gleich weiß, was der Nutzer dann dadrauf treibt. Schön für mich an dieser Stelle, dass ich weiß, wie kann ich hinterher auswerten, ob Seiten wirklich attraktiv waren. Dazu muss ich kein Geld ausgeben, natürlich sammelt Google auch gerne Daten mit, allerdings, an dieser Stelle muss man das mal betonen, ist das Ganze selbstverständlich insofern anonymisiert, was ich in meinen Datenschutzerklärungen auf der Website auch erklären muss. Sie sehen also, Google Analytics ist gar kein Zauberwerk und bietet doch ziemlich geniale Funktionen, zumal ich tatsächlich auch diese Echtzeit-Überwachung hier jederzeit aufrufen kann, um zu gucken, wie viele Nutzer sich auf meiner Website befinden.

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Lassen Sie sich die Grundlagen guten Webdesigns anhand eines Praxisbeispiels näherbringen.

2 Std. 30 min (20 Videos)
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Erscheinungsdatum:27.07.2017

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