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Raspberry Pi Grundkurs

USB-Stick oder Festplatte einbinden

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USB-Sticks müssen auf dem "Raspi" jedes Mal von Hand eingebunden werden. Eine wesentlich komfortablere Methode zur festen Einbindung erlernen Sie, wenn Sie der Anleitung des Trainers in diesem Video folgen.
02:19

Transkript

In diesem Video möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie einen Webserver auf dem Raspberry installieren. Ein Webserver ist immer eine gute Sache, vor allem wenn Sie Software installieren, die Sie beispielsweise mit Ihrem Smartphone oder mit Ihrem Laptop bedienen möchten und dabei eine Weboberfläche brauchen, weil diese Oberfläche ja über einen Server auf dem Raspberry gesteuert wird. Ich logge mich zunächst einmal ein, auf meinem raspberrypi.local Weil ich das nicht immer eintippen möchte und weil ich nicht immer die Schriftgröße hier per Hand größer machen möchte, stelle ich das einmal ein, und sage: das Ganze soll als "raspberrypi" in meinem PuTTy gespeichert werden. Ich gehe auf "Save". Und wenn ich jetzt hier direkt auf "Open" gehe, dann habe ich automatisch meine Verbindung zum Raspberry. Logge mich mit "pi" und "raspberry" ein. Zunächst einmal sollte ich mit "sudo apt-get update" und "sudo apt-get upgrade" schauen, dass ich die neusten Paketquellen habe. Wenn Sie dieses Training Video für Video durcharbeiten, dann haben Sie das wahrscheinlich gerade gemacht und wir können auf "sudo apt-get update" und "apt-get upgrade" verzichten, weil das haben wir ja vor wenigen Minuten gemacht. Wir möchten neue Software installieren. Das machen wir mit "sudo apt-get install" und dann schreiben wir einfach ein Apache2. Das ist der Name unseres Webservers, den wir verwenden. Apache ist sehr weit verbreitet. Es gibt für viele Systeme auch vorgefertigte Bundles von XAMPP- oder LAMP-Umgebung, spricht man in dem Fall. Das ganze gibt's bei Apache Friends. Allerdings gibt es derzeit kein passendes Paket für den Raspberry. Deswegen müssen wir den Apache2 zuerst installieren, dann PHP, und dann MySQL. Das müssen wir alles Schritt für Schritt machen, dauert aber auch nicht besonders lange. Der Apache installiert sich hier im Hintergrund, und wir gehen uns am besten mal einen Kaffee holen. Jetzt habe ich hier ein außergewöhnliches Problem. Irgendwie konnte etwas nicht geholt werden. Wir haben hier einen Fehlschlag beim Holen. Also gehen wir nochmal hinein und versuchen das Ganze nochmal zu machen. Jawohl, ich möchte fortfahren, und dann schauen wir mal, ob er das im zweiten Anlauf tatsächlich schafft. Er geht jetzt hier auf einen anderen Mirror. Und jetzt arbeitet er hier auch vollkommen korrekt. Das heißt, wenn Sie beim ersten Mal eine Software nicht installieren können - keine Sorge, versuchen Sie es einfach ein zweites Mal, und dann stehen die Chancen schon um einiges besser. Beim zweiten Versuch hat's jetzt hier geklappt. Überprüfen wir mal, ob ein Webserver tatsächlich auf unserem Raspberry installiert ist. Ich gehe hier in meinen ganz normalen Browser. Und jetzt gebe ich einfach als Adresse raspberrypi.local ein. Und wir haben hier "It works". Das ist die Default Webpage meines Servers, meines Raspberrys. Es kann sein, dass Sie den Namen noch nicht in Ihrem Netzwerk angemeldet haben, dann versuchen wir es mal mit der IP-Adresse: 10.0.0.122 in meinem Fall hier. Und auch das hier funktioniert. Wunderbar! Wir haben den ersten Schritt getan. Wir möchten als nächstes jetzt PHP5 installieren. Das machen wir mit dem Befehl "sudo apt-get install" und dann sagen wir "php5". Auch das dauert wieder 'ne Weile. Wir müssen gleich zu Beginn das Ganze nochmal mit einem "Ja" bestätigen bzw. nur mit einem J. So, das hat jetzt eine Weile gedauert, aber wir haben jetzt PHP5 installiert und auch konfiguriert. Auch das möchte ich jetzt mal testen. Dazu gehe ich mal in das Verzeichnis meines Apaches. Und dieses Apache-Verzeichnis - das finden wir unter "var/www" Und mit "cd" kann ich das Directory wechseln, also "change directory" nach "var/www" Ich fang immer mit einem Backslash an. Das ist so viel, wie in der Windows-Welt dieses "C:" Dann bin ich immer auf der obersten Ebene. Mit "ls - l" schaue ich mir mal an, welche Dateien hier momentan enthalten sind. Das ist nur eine Datei, die heißt "index.html". Und da möchten wir jetzt eine Datei erzeugen. Die soll heißen "index.php" Das mache ich jetzt mit "sudo nano index.php" Ich mach das Ganze noch als "sudo", weil dieses Verzeichnis auch dem "root" gehört. Und jetzt bin ich hier in einem Editor. Und gehe in den PHP-Modus und schreibe mal ein "hphinfo" Ich könnte auch ein "Hallo Welt" schreiben, wie auch immer. Hier unten sehen Sie, mit Steuerung + O kann ich das Ganze abspeichern, und mit Steuerung + X komme ich raus. Und wenn ich jetzt noch mal meinen Browser aufmache und hier hinten dran einfach ein "/index.php" eintippe, dann sehen Sie, habe ich hier eine richtige PHP-Datei: sämtliche Informationen, die ich brauche. Und Sie sehen, wir sind hier auf unserem Raspberry Pi. Zu einem kompletten Web-Paket gehört neben einem Server und PHP auch eine MySQL-Datenbank. Wenn Sie die brauchen (das ist nicht immer notwendig, je nachdem welches System Sie verwenden), ich zeige Ihnen hier mal, wie Sie MySQL und phpMyAdmin installieren. Dazu habe ich hier diesen Befehl eingegeben: "sudo apt-get install", und dann "mysql-server mysql-client php5-mysql" Ich bestätige das Ganze mit "Ja" und die Installation fängt an, Ihre Arbeit zu verrichten. Nach kurzer Zeit werde schon aufgefordert, für den "root"-Benutzer von MySQL ein Passwort zu vergeben. Das mache ich. In dem Fall ist es auch "raspberry" Wichtig ist, dass Sie hier ein Passwort verwenden, das angepasst ist an Ihre Sicherheitsumgebung. Das heißt, wenn Sie sich in einem Umfeld befinden, in dem Sie allen Computern und allen Benutzern in diesem Netzwerk vertrauen, zu Hause zum Beispiel, dann brauchen Sie ja kein Passwort zu vergeben. Ansonsten geben Sie hier bitte ein starkes Passwort ein. Ich muss das zweimal eingeben. Und dann geht der Installationsprozess weiter. So, der MySQL-Server ist installiert. Wir können jetzt auch mit MySQL-Server arbeiten. In den meisten Fällen macht man das über eine komfortable Weboberfläche, die heißt phpMyAdmin. Und die möchte ich jetzt hier auch noch mal gleich installieren. Und das mache ich mit dem Befehl "sudo apt-get install" und dann "libapache2-mod-auth-mysql php5-mysql phpmyadmin" Und dann geht auch dieser Installationsprozess seinen gewohnten Gang. Auch das dauert wieder 'ne Weile. Schon nach kurzer Zeit werde ich hier gefragt, ob phpMyAdmin für den Apache2 oder für Lighttpd verwendet werden soll. Ich nehme hier Apache2, weil den haben wir ja eben installiert. Und geh auf "Weiter". So, ich werde hier aufgefordert phpMyAdmin zu konfigurieren. Ich kann das standardmäßig machen, oder wenn ich sehr erfahren bin, dann kann ich hier auch auf "Nein" gehen. Aber ich möchte ja die Standardinstallation haben, also gehe ich auf "Ja". Und dann habe ich hier das "Passwort des administrativen Datenbank-Benutzers", und hier gebe ich jetzt einfach mal "raspberry" ein, als Passwort. Das muss ich zweimal angeben. Auch hier können Sie je nachdem, wie Ihre Sicherheitsarchitektur ist, ein anderes Passwort vergeben. So, ich habe jetzt phpMyAdmin installiert und konfiguriert. Jetzt müssen wir das nur noch testen. Dazu gehe ich mal in einen Browser. Bin hier auf meinem Raspberry noch eingeloggt. Und jetzt gebe ich hier einfach mal phpMyAdmin an, geh auf "Return". Und jetzt verbindet sich mein Browser mit dem Raspberry. Als Benutzernamen gebe ich "root" an. Das ist nicht "pi", sondern das ist der "root"-Benutzer. "raspberry" - das Passwort, das ich vorhin vergeben habe. Ich möchte das Passwort nicht speichern. Und Sie sehen, ich hab hier schon einen "tooken" bekommen. Also, scheine ich hier auch tatsächlich auf meinen Raspberry zu kommen. Dauert eine Weile. Das liegt daran, dass der Raspberry - er ist ja so billig. Er trödelt da schon ordentlich. Aber Sie sehen, ich hab hier verschiedene Datenbanken. Ich kann eine neue Datenbank jetzt anlegen, indem ich jetzt hier einfach mal eine "hallowelt" Datenbank mache. Ich lege diese Datenbank an. Die Datenbank wurde erzeugt. Wir haben also mit Apache2, mit PHP5 und mit MySQL und phpMyAdmin jetzt einen vollwertigen Server, mit dem wir Anwendungen benutzen können, die eine Weboberfläche haben. Und das auf unserem kleinen Raspberry.

Raspberry Pi Grundkurs

Wecken Sie den "Bastler" in sich und lassen Sie sich zeigen, wie Sie den Minicomputer Raspberry Pi für den praktischen Einsatz zuhause oder für mobile Zwecke nutzen können.

2 Std. 2 min (29 Videos)
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Software:
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Erscheinungsdatum:12.03.2014
Aktualisiert am:06.02.2017

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