CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 1) Systemarchitektur

USB-Geräte nutzen

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Erfahren Sie in diesem Video, wie Sie diverse USB-Geräte anschließen und innerhalb Ihres Linux-Systems verwenden können.
07:17

Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Sie mit USB-Geräten arbeiten können. Zuerst aber einmal die Frage, was ist der Unterschied zwischen Hot- und Cold-Plug? Cold Plug kann ich dann einsetzen, wenn das System ausgeschaltet ist. Zum Beispiel eine PS/2-Tastatur wird eingesteckt, wenn das System ausgeschaltet ist, weil eine PS/2 Tastatur wird während des Betrieb des Systems nicht erkannt. Bei Hot Plug kann während des Betriebs des Systems ein USB-Gerät angeschlossen werden. Da können zum Beispiel hotplugfähige SAS-Platten eingesteckt werden. Diese Geräte werden dann während des Betriebs des Systems erkannt. Damit das System die Hot Plug-Geräte erkennen kann, braucht es "Dienste", welche die Hardwareerkennung ausführen. Dies sind unter anderem in Linux der "D-Bus", und das Verzeichnis beziehungsweise der Dienst "udef". Schauen wir uns wir uns einmal auf meinem System an, welche USB-Geräte vorhanden sind. Dazu kann ich zum Beispiel den Befehl einsetzen: "ls", und "usb", die USB-Devices. Ich mache den Bildschirm mal schnell sauber -- verwende den Befehl nochmals und wir haben hier die Informationen über verschiedene USB-Hubs, USB-Treiber. Sie sehen zum Beispiel hier, ist ein VMWare virtueller USB Hub-Treiber, virtueller USB-Maus Treiber sind da vorhanden. Da wird ein Device anzeigt, Silicon Motion Flashdrive -- das ist eine SD-Karte, welche als USB-Device hier erkannt wurde. Ist wirklich ein USB-Gerät vorhanden? Ich kann das mit dem nächsten Befehl anzeigen, mit "lsblk"-Device, also mit den Blockgeräten, Speichergeräten, und Sie sehen hier, ich habe kein direktes USB-Device eingesteckt. Ich sehe da "fd0", "sda", das ist die Festplatte, "sr0" ist das CDROM-Laufwerk, "fd0" steht für Floppydisk, ich habe kein wirkliches Floppydisk enthalten, das ist ein virtuelles System. ich möchte das nochmals genauer verifizieren. Zum Beispiel, ich wechsle in das Verzeichnis "device/dev/" und möchte nun wiederum die Ausgabe erhalten über sämtliche Festplatten. Dazu verwende ich "ls sd*" und ich sehe nun die verschiedenen Festplatten. Ich sehe zwei Festplatten, beziehungsweise zwei Speichermedien. Das ist "sda" und "sdb". Wir können nun anschauen mit einem folgenden Befehl, welche Module wurden zur Kernel-Laufzeit gestartet. Dazu verwende ich "dmessage ". "dmsg" ist ein Befehl, um den Kernel-Ring-Buffer abzufragen. Da werden sehr, sehr viele Informationen angezeigt, und Sie sehen, ich muss da in der Anzeige mit der Maus nach oben gehen, um sämtliche Informationen anzuschauen. Das kann ich wiederum umleiten, dieses Resultat. Also, ich verwende nochmal "dmsg" und wähle nun das Pipe-Symbol aus und definiere einen "less" Pager, um das erste Resultat umzulenken, in den Pager "less". Nun kann ich seitenweise durchnavigieren und ich kann mir sämtliche Informationen anschauen, was wurde während der Laufzeit des Kernels geladen. Sie sehen, das sind wirklich sehr viele Informationen. Damit wir nun schauen können, wie es sich verhält, wenn ein USB-Gerät eingesteckt wird, lösche ich dieses Informationsprotokoll und werde dann später einen USB-Stick einstecken, damit wir sehen, was genau in den Kernel geladen wird. Mit dem Befehl "dmsg -C" kann ich diesen Ring-Buffer löschen. Das kann ich allerdings nur umsetzen mit erhöhten Rechten. Wenn ich jetzt diesen Befehl absetze, erhalte ich eine Fehlermeldung. Die Operation ist nicht erlaubt, weil ich nicht genügend Rechte habe. Ich verwende dazu den Befehl "su" -- das steht für "switch user", gebe das Passwort ein. Nun hat sich die Anzeige verändert. Sie sehen, ich habe nicht mehr das Dollarzeichen, sondern es ist ein Raute-Zeichen. Dieses Raute-Zeichen zeigt an, dass ich nun erhöhte Rechte habe, dass ich als "Root" angemeldet bin. Nun kann ich mit "dmsg -C" diesen Ring-Buffer löschen, dieser ist gelöscht. Ich verwende nochmals "dmsg", und Sie sehen, es ist keine Information jetzt mehr enthalten. Nun stecke ich einen USB-Stick ein. Dann schauen wir uns das Resultat gleich an, was passiert. Wie Sie sehen, hat der "D-Bus" -- das ist der Desktop-Bus -- bereits diesen USB-Stick erkannt, zeigt mir das hier im Dateimanager an und ich navigiere nun zurück in die Kommandozeile und schauen wir und nochmals mit "dmsg" den Ring-Buffer an. was wurde nun direkt geladen und wir sehen, da sind wieder sehr viele Information darin enthalten. Sie sehen hier in der ersten Linie, ich habe zuerst den USB-Stick ausgesteckt, dann wieder eingesteckt, damit dieser USB-Stick erkannt wurde. Wir sehen nun das Produkt -- das ist ein Flash Disk -- Manufacturer steht USB, die Seriennummer, sehr viele Informationen, die in den Kernel nun geladen wurden. Ich habe die Möglichkeit nun wiederum, mit "lsblk" mir die Blockgeräte anzuzeigen. Und nun sehen wir, in der Tat, wir haben nun ein weiteres Speichergerät, und wir sehen hier "sdb" und "sdb1", und wir sehen hier, handelt es sich tatsächlich um eine USB-Disk, das wird nun mit "sdb1" angezeigt. Ich kann nun auch wiederum mit "ls sd*" mir die entsprechenden Informationen anzeigen lassen, und in der Tat wir haben hier ein neues Speichergerät, den "sdb" und "sdb1". Da wurde also dieser USB-Stick bestens erkannt. In diesem Video habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie mit USB-Geräten arbeiten können, beziehungsweise, wie Sie sich die Informationen aus dem dem System auslesen können, um die USB-Geräte darstellen zu können.

CompTia Linux+ LX0-103 (Teil 1) Systemarchitektur

Lernen Sie Linux-Hardware-Einstellungen und den Bootvorgang inkl. Runlevels und Bootziele kennen und bereiten Sie sich auf die Comptia Linux+-Zertifizierungsprüfung LX0-103 vor.

1 Std. 54 min (23 Videos)
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