MCSA: Windows 10 – 70-698 (Teil 4) – Verwaltung und Wartung von Windows

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WSUS (Windows Server Update Services) ist das Feature der Wahl, wenn es um das Verwalten von Updates in einem Unternehmensumfeld geht. Hier erfahren Sie, wie ein Windows 10-Client für die Verwendung von WSUS konfiguriert wird.
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Transkript

Nicht immer ist es erwünscht, dass in einer Unternehmensumgebung alle Clients alle Updates erhalten, wie es ja normalerweise der Fall ist. Um diese Problematik zu umgehen, wurde WSUS, Windows Server Update Services, entwickelt. In diesem Video erfahren Sie den Umgang mit diesem Dienst. Updates sind wichtig für alle Rechner in allen Firmen, in einem Unternehmensumfeld gibt es aber häufig die Problematik, dass nicht alle Updates für alle Rechner geeignet sind. Beispielsweise wird in manchen Abteilungen Software benutzt, die mit einem bestimmten Windows-Patch nicht funktioniert. In diesem Fall wäre es fatal, wenn der Client diesen Patch bekommen würde. In einer Unternehmensumgebung wird deswegen häufig WSUS, Windows Server Update Services, verwendet. Wenn Sie WSUS benutzen, installieren Sie auf einem Server Ihres Unternehmens die WSUS-Software. Dieser WSUS-Server verbindet sich dann mit der Microsoft Windows-Updateseite und zieht alle verfügbaren Updates auf den WSUS-Server. Der Administrator kann nun die einzelnen Patches dediziert testen und wenn sie gut funktionieren, kann er sie zur Installation freigeben. Wenn dies der Fall ist und die Clients sind korrekt konfiguriert, verbinden sich die Clients nicht direkt mit dem Windows Update-Server, sondern mit dem internen WSUS-Server. Von ihm bekommen Sie Ihre Updates und so werden nur freigegebene Updates installiert. Der WSUS-Server wird in einer Unternehmensumgebung auf einem Server installiert. Diese Vorgehensweise ist nicht Bestandteil der Client-Konfiguration. Die Clients müssen so konfiguriert werden, dass sie den WSUS-Server als Update-Server erkennen. Dies wird in einer Gruppenrichtlinie vorgenommen. In unserem Fall konfigurieren wir die lokale Gruppenrichtlinie. Dafür öffnen wir eine Managementkonsole, mmc, wählen Snap-In hinzufügen/entfernen, wählen das Gruppenrichtlinienobjekt aus, und zwar vom lokalen Computer. OK. Hier navigieren wir an folgende Stelle, Computerkonfiguration Administrative Vorlagen Windows-Komponenten Windows Update. An dieser Stelle haben Sie die Möglichkeit, das Verhalten für Updates festzulegen. Wir betrachten nun die wichtigsten Einstellungen. Als Erstes ist zu erwähnen, Automatische Updates konfigurieren. Diese Funktion müssen Sie aktivieren. Damit erhalten alle Clients das automatische Update zugewiesen. Für die Konfiguration haben Sie drei Optionen zur Verfügung. Achtung! Die Nummerierung beginnt mit zwei, nicht mit eins. Vor Download und automatischer Wenn Windows-Updates vorhanden sind, wird in der Taskleiste ein Symbol angezeigt, dass Updates installiert werden können. Durch Klicken auf das Symbol oder die Meldung können Sie Updates zum Download auswählen. Die ausgewählten Updates werden im Hintergrund übertragen. Nach dem Download wird erneut ein Symbol im Statusbereich angezeigt, das Sie darüber informiert, dass die Updates installiert werden können. Drittens, Automatisches Herunterladen, aber vor Installation benachrichtigen. Windows sucht nach anwendbaren Updates für den Computer und überträgt diese im Hintergrund automatisch. Der Benutzer wird während dieses Vorgangs nicht benachrichtigt oder gestört. Nach Abschließen des Downloads wird ein Symbol im Statusbereich mit der Benachrichtigung angezeigt, dass diese Updates installationsbereit sind. Durch Klicken auf das Symbol oder die Meldung können Sie die Updates auswählen, die Sie installieren möchten. Das ist auch die Standardeinstellung. Viertens, Automatisches Herunterladen und laut Zeitplan installieren. Legen Sie den Zeitplan mit der Option in einer Gruppenrichtlinieneinstellung fest. Standardmäßig sind Installationen für drei Uhr morgens geplant, falls kein Zeitplan angegeben wird. Falls für Updates ein Neustart erforderlich ist, startet Windows den Computer automatisch neu, falls ein Benutzer angemeldet ist, wird er benachrichtigt und kann den Neustart verzögern. Die Zeit, zu der die Updates installiert werden, kann von Ihnen angepasst werden. Dann haben wir noch Auswahl 5. Lokalen Administrator ermöglichen, Einstellung auszuwählen. Mit dieser Option wird es den lokalen Administratoren erlaubt, eine Konfiguration auszuwählen. Ich belasse hier die Standardeinstellung 3 und klicke auf OK. Die nächste Einstellung, die wichtig ist, ist Internen Pfad für den Microsoft Updatedienst angeben. Dies ist eine sehr wichtige Einstellung, denn hier wird der Pfad festgelegt, von dem aus die Clients das Update empfangen. Sie aktivieren diese Option und können dann einen Pfad angeben, auf dem der WSUS-Server zu erreichen ist. Es ist meistens die Standardwebseite des WSUS-Server, zum Beispiel http:// server1.meistertrainer.info. Eventuell muss noch ein Port angegeben werden. Auch eine Seite für den Intranetserver für die Statistiken muss angegeben werden. Damit haben Sie in den Grundzügen das Verhalten der Clients für WSUS angepasst. Die Konfiguration des WSUS-Servers ist natürlich genauso wichtig. Sie wird aber auf einem Server vorgenommen und nicht auf einem Windows 10-Client und ist deswegen nicht Bestandteil dieses Kurses.

MCSA: Windows 10 – 70-698 (Teil 4) – Verwaltung und Wartung von Windows

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1 Std. 38 min (30 Videos)
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Erscheinungsdatum:21.06.2018

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