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Videos bearbeiten mit Premiere Elements 13

Unterschiedliche Vorgabedaten

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Die Kenntnis, welche Datenformate einem Videoprojekt zugrunde liegen, ist auch bei Premiere Elements nicht uninteressant. Erfahren Sie, wie Sie weitere Informationen zu Ihren Videodaten erhalten und welche Auswirkungen das auf den Import Ihrer Daten hat.

Transkript

Importieren Sie Daten in ein Videoprojekt, dann können Sie das im Wesentlichen auf zwei Arten tun, nämlich einmal direkt mit einer Kamera, die Sie anschließen oder einem Gerät, was Sie anschließen, und in Form von Flash-Speichern oder eben Datenbeständen, die Ihnen auf einer Festplatte vorliegen. Importieren Sie die Daten im ersten Fall über eine Kamera, dann können Sie hier herausfinden, welche Datenformate die Kamera verwendet, indem Sie sich mit den Informationen Ihrer Kamera beschäftigen oder direkt in den Optionen das gewünschte Format einstellen oder auch zumindest nachschlagen können. Bekommen Sie Daten zum Beispiel auf einer Festplatte, dann haben Sie diese Informationen nicht. Und ich möchte Ihnen in diesem Video ein wenig zu Datenformaten erklären und aufzeigen, wie Sie auch an solche Informationen herankommen, wenn die Mediendaten auf einer Festplatte liegen. Hier hilft uns erneut der Elements Organizer. Ich habe mir in der Zwischenzeit ein weiteres Album angelegt, mit dem Namen Highlandgames 2014. Und dort hinein auch noch eine Reihe Videos gesetzt, die ich mit fünf Sternen bewertet habe. Das heißt, ich habe das ein bisschen gefiltert. Und wenn man sich jetzt diese Darstellung anschaut, dann fällt auf, dass die obere Reihe an Videos eher quadratischer wirken und die untere Reihe etwas breiter sind. Also gerade hier bei den ersten beiden Bildern kann man das sehr schön erkennen. Und das deutet bereits darauf hin, dass wir hier unterschiedliche Datenformate vorliegen haben. Wie kann ich mir nun die Informationen darüber besorgen? Entweder klicken Sie hier unten rechts auf Tags/Info oder einfach auf ein Videoformat Ihrer Wahl, mit der rechten Maustaste, und sagen dann Dateiinformationen anzeigen. So, zunächst einmal bekommt man dann die Information über das Seitenverhältnis, also in dieser Einstellung Allgemein unter Informationen. Und da sieht man hier, haben wir ein Seitenverhältnis 1440x1080. Ich klicke jetzt mal auf ein Breitbild. Und hier sieht man, hier gibt es ein anderes Format, nämlich 1920. Das deutet bereits darauf hin, dass wir tatsächlich unterschiedliche Datenformate haben. In den Metadaten finden Sie weitere Informationen, die nicht uninteressant sind. Ich klicke also wieder hier auf das Castle, und da sehen wir dann, dass das Ganze in einem Bildformat aufgenommen wurde: H.264. Das sehen Sie übrigens nur, wenn hier oben diese Einstellung auf Vollständig steht. Also wenn man das ausschaltet, dann findet man die Info nicht. Schalten Sie das ein, haben Sie alles an Informationen. Weiterhin 25 Bilder pro Sekunde. Dann das Fernsehdatenformat PAL und eben entsprechend weitere Infos darüber. Schauen wir uns an, was wir zum Beispiel mit dieser Aufnahme haben. Hier sehen wir in den allgemeinen Informationen, wir haben ein anderes Seitenverhältnis, 1920. Und als Metainformation zusätzlich die Information, auch das ist PAL. Und hier 25 frames per second. Also das heißt, ich bekomme schon Informationen, sehr viele Informationen eigentlich in welchem Datenformat mein Dokument vorliegt, oder mein Video, was ich importieren möchte, vorliegt. Jetzt gibt es ein paar Besonderheiten. Solange wir uns in diesen beiden Verhältnissen bewegen, vor allen Dingen wir hier ganz übliche europäische Standards haben wie PAL, eine Anzahl, eine Framerate von 25 Bilder pro Sekunde, oder eben auch hier, solange diese Werte einigermaßen so stimmen, funktioniert auch der automatische Import von Premiere Elements, also des Editors. Es gibt aber auch ein paar besondere Formate, zum Beispiel so etwas. Sie sehen, hier bekomme ich gar nichts angezeigt, außer auch wieder ein Seitenverhältnis. Das verschafft mir schonmal Klarheit. Aber ich bekomme keine Informationen zu den Metadaten, weder wie viele frames per second noch sonst was. Ich sehe höchstens hier an der Dateiendung, das ist eine .mts-Dateieendung, dass es sich hier um ein spezielles Format handelt, was aus dem Bereich der digitalen Spiegelreflexkamera rauskommt. Also ich habe hier mit einer digitalen Spiegelreflex Videodaten aufgenommen. Und hier sind eben keine weiteren Informationen in dieser Datei gespeichert als Metainformationen. Das kann auch passieren. Dann haben wir noch einen weiteren Kandidaten. Wenn ich hier draufklicke, da sieht man, da passt auch erstmal alles einigermaßen zusammen. Ich habe ein 1920x1080 Seitenverhältnis und ich habe bei den Metadaten auch meine weiteren Informationen zur Framerate, aber die beläuft sich auf 23,98 frames per second. Hier stimmt irgendwas nicht. Das heißt, hier habe ich eine besondere Einstellung in der Kamera vorgenommen und das ist im Übrigen eine GoPro, wo das mit aufgenommen wurde. Oder es ist was bei einer Kompressionsrate schiefgelaufen. Und das ist etwas, was ich ganz grob bei Premiere Elements wissen sollte. Denn solange ich in einem normalen Bereich bin, also zum Beispiel so etwas oder so etwas, funktionieren die Automatismen beim Import. Importiere ich das hier, mit solch einer nicht standardmäßigen Framerate; und je nachdem welche Einstellungen ich habe, welche Voreinstellungen ich habe; dann wird er nämlich nicht das aktuelle Projekt auf die importierten Daten anpassen. Und das kann eben dann dazu führen, dass ich hier eine andere Einstellung hinterher und ein anderes Aussehen in meinem Premiere Elements Projekt habe wie beabsichtigt. Ich importiere jetzt einfach mal die Datei in Premiere Elements. So, das mache ich jetzt. Und Sie erinnern sich, das war das flache Seitenverhältnis 1440. Schauen wir mal nach in Bearbeiten Projekteinstellungen, was er jetzt genommen hat. Und hier sieht man, er hat tatsächlich 1440x1080 übernommen und auch die 25 frames per second. Das hat funktioniert. Und ich lösche diese Datei einfach mal, wechsle wieder zum Organizer. Und jetzt nehme ich dieses Bild mit der etwas schrägen Framerate und importiere auch das. Und hier kann man jetzt schon erkennen, irgendwas sieht komisch aus. Ich rufe das nochmal auf. Und hier sehen wir, da hat er 1440 einfach so belassen und auch 25 frames per second. Und wir wissen genau, dass das nicht stimmt. Und infolgedessen haben wir hier ein Problem, dass also dieses Videomaterial; und das kann man auch so ein bisschen schon erkennen, das sieht einfach nicht in Ordnung aus; dass mit diesem Videomaterial für dieses Projekt etwas nicht in Ordnung ist. Versuchen Sie es, probieren Sie es, ob es Ihnen in der Qualität dann hinterher zusagt. Das müssen Sie entscheiden. Fakt ist aber, man merkt das nur dann, wenn Sie also Standardwerte haben. Ich lösche nochmal und zeige es Ihnen nochmal. Jetzt importiere ich mal das von der digitalen Kamera, von der Spiegelreflex. So. Das nimmt er. Das mit der Hintergrundfarbe, das können wir mal überspringen. Und jetzt schauen wir uns nochmal über was er hat. Und Sie sehen, jetzt hat er auch wieder das neue übernommen, 25 frames per second, aber jetzt 1920. Und genau das wollen wir ja eigentlich. Aber nur bei Standardwerten und vollständigen Werten, die in der Datei enthalten sind, kann Premiere Elements Editor etwas bei der automatischen Konvertierung verändern. Sobald Sie aus dem Standard herausbrechende Werte haben oder Informationen einfach auch nicht vorhanden sind, gibt es Schwierigkeiten. Und da muss man dann wirklich aufpassen bei einer wahllosen Auswahl von zur Verfügung stehenden Medien. Kontrollieren Sie das. Wie Sie das kontrollieren können, habe ich Ihnen in diesem Video gezeigt.

Videos bearbeiten mit Premiere Elements 13

Erleben Sie Videoschnitt und -produktion mit Premiere Elements 13 anhand eines Praxisbeispiels. Lernen Sie Organizer und Editor kennen und einen kompletten Videoclip zu erstellen.

4 Std. 57 min (49 Videos)
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Premiere Elements Premiere Elements 13
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:14.11.2014

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