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Videos bearbeiten mit Premiere Elements 15

Unterschiede der Videoformate bei der Projektanlage

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Zur Anlage eines neuen Videoprojekts im Elements Editor ist die Auswahl des Videoformats von großer Bedeutung. Das Video zeigt unterschiedliche Vorgehen bei der Anlage mit unterschiedlichen Formaten.

Transkript

Die Frage "Welches ist das beste Videoformat?" hat sich ganz bestimmt schon jeder gestellt, der in irgendeiner Form ein Videoprojekt erstellen beziehungsweise schneiden und speichern wollte. Das Dumme ist, man kann es gar nicht pauschal beantworten. Das Gute wiederum, Premiere Elements hilft Ihnen auf eine ja doch sehr übersichtliche Art und Weise. Dennoch möchte ich etwas genauer einmal auf die Formate eingehen. Und da beginne ich mal mit drei Begriffen, die Sie gehört haben sollten, und zwar ist die Rede von Containern, Audio und Video. Die Bedeutung von Audio- und Videoformaten, die erklärt sich weitestgehend selbst, es ist halt einfach die Art und Weise, wie Ihr Audio- und Videomaterial komprimiert und gesichert werden. Container wiederum kommen in Form einer Art Verpackung für die Audio- Videodateien ins Spiel. Und hier gibt es zum Beispiel Containerformate, die Sie kennen sollten. Die Rede ist von 3GP zum Beispiel, QuickTime, also mit der Endung .mov oder .qt. Dann auch Formate wie Microsoft Audio, Video, Interleave, also das avi-Format, vielleicht auch schon mal gehört. Dann MPEG 1, 2, oder 4 und gerade das letztere mit dem Standard H.264 ist ein Format, ein Container, der sehr sehr häufg verwendet wird Die Frage ist nun, welches Audio- Videoformat und welcher Container eignen sich am besten. Und die Frage können Sie sich selbst nur beantworten, indem sie sich überlegen, was Sie mit dem exportierten Film machen möchten. Es ist ein Unterschied, ob Sie diesen Film auf einer DVD anzeigen wollen und dann kommt es noch drauf an, auf welchen Fernsehgerät, und es ist ein Unterschied, ob Sie zum Beispiel diesen Film in YouTube oder ganz normal auf Ihrem Rechner anzeigen möchten. Pauschal kann man nun sagen, ist das keine schlechte Idee, mit einem sehr guten hochauflösenden Format zu beginnen, also diese Daten zu importieren, damit zu arbeiten und dann natürlich beim Export eine Konvertierung durchzuführen. Und die Frage mit welchem Format Sie einsteigen sollten, die übernimmt in weitestgehenden Fällen Premiere Elements für Sie und das zeige ich Ihnen einfach mal. Ich habe Premiere Elements Editor gestartet, und um jetzt mal zu gucken, was für eine Voreinstellung da überhaupt existiert, können Sie über den Menüpunkt Bearbeiten Projekteistellungen das Ganze mal aufrufen. Dann sieht man, man kann zwar hier ganz wenig einstellen, aber der Hinweis auf HD 1080i, "i" steht für Interlaced, und einer Timebase von 20,97 Frames per Seconds. Das deutet darauf hin, dass das kein europäisches Format ist, sondern eher amerikanisches Format ist. Allerdings ist das auch nicht sonderlich wichtig in dem Sinne, weil nämlich Premiere Elements standardmäßig beim Import Ihrer Videodaten sowieso die Einstellungen nimmt, die das erste File in der Timeline, also hier in den Spuren, besitzt. Das demonstriere ich Ihnen, indem ich mal im Expertenmodus, da darf ich Sie bitten, wenn Sie das mitmachen möchten, klicken Sie den Exertenmodus an, gehen dann auf Projektelemente, rechte Maustaste, sagen dann zum Beispiel Medien abrufen aus dem Organizer. So und hier wähle ich jetzt mal zwei unterschiedliche Daten. Nehmen wir einfach mal wieder den Wasserfall, das ist eine MP4 Datei, und wie man sieht, direkt die nächste Datei ist hier eine MTS Datei. Das kommt von einer DSLR-Kamera, von einer Sony. Und das wähle ich mir ebenfalls aus. Die beiden, die füge ich nun hinzu, einfach hier unten auf den Button klicken, und schließe den Dialog wieder. Damit wir gleich keine tonmäßige böse Überraschung erleben, lösche ich einfach jedes mal dieses Audiofile aus diesen Bereichen. Und jetzt können wir folgendes erkennen, wir haben also hier vorne die .mp4 Datei. Und schauen uns jetzt einfach nochmal über Bearbeiten Projekteinstellungen an, was Premiere hier draus gemacht hat. Und dann sieht man, wir haben immernoch HD, das ist alles gleich geblieben. Die Framegröße auf 1920 mal 1080, das ist also im Grunde so stehengeblieben. Jetzt mache ich Folgendes. Jetzt lösche ich beide Dateien aus den Spuren. Auch noch mal. So und füge jetzt die .mts Datei in das Schnittfenster ein. So, und dann kann man danach, muss man nicht, aber die MP4-Datei noch einfügen, das ist egal. Auf jeden Fall haben wir die beiden drin. So, Audio lösche ich mal. Und jetzt sieht man, wenn man in Bearbeiten Projekteinstellungen geht, hat eine Änderung stattgefunden. Ich habe immer noch die gleiche Framegröße, aber ich habe hier ein Anzeigeformat von 25 Frames per Seconds und auch hier die Timebase hat sich umgestellt. So und das zeigt auf, dass diese beiden Daten, also einmal die mts-Datei, also hier vorne die und die MP4-Datei, unterschiedliche Timebases haben. Was ist jetzt emfehlenswert? Im Grunde an der Stelle ist es relativ egal. Ihnen dürfte auffallen, dass nun hier diese erste Variante ganz einfach keinen orangenen Balken hat, und dieser zweite Film signalisiert mit diesem orangenen Balken, dass hier gerendert werden muss. Und mit Rendern meint man nun, dass einfach dieses Format von den ursprünglichen 30 fps runtergerechnet wird auf jetzt die 25 fps. Ich lösche das Ganze jetzt noch mal. Und ändere nun die Reihenfolge vom Einfügen her. Machen wir das noch mal ganz kurz, Projektelemente, jetzt gehe ich genau andersrum vor. Ich füge das ins Schnittfenster ein und danach das andere. Und dann haben wir mal wieder genau den gleichen Fall wie am Anfang. Ich gehe wieder hier hinein, Projekteinstellungen Allgemein, so und da sind wir jetzt hier bei 23,97. Jetzt gehört das Ganze im 24fps-Format angezeigt. Hier sieht man auch, hat er den DSLR-Modus erkannt. Also jetzt müssten sogar beide Dateien gerendert werden. Und die Frage ist jetzt, welches Format wählt man. Wie gesagt an der Stelle noch nicht ganz so relevant, wenn zum mindenstens die Auflösungen passen und beieinander passen. Sie sollten bei der Auswahl Ihrer Videoformate beim Import im Prinzip darauf achten, dass diese mindestens 24, besser 25, oder besser 30 Frames per Second haben. Es kann auch durchaus mehr sein, das Problem ist nur, wenn Sie mit 50 oder 60 Frames oder sogar über 100 Frames per Seconds arbeiten, desto größer wird natürlich Ihr Videomaterial und desto mehr muss Premiere Elements arbeiten. Also anders ausgedrückt, Ihr Rechner kann sehr schnell an die Grenzen stoßen. In dem speziellen Fall würde sich tatsächlich das Ganze andersherum anbieten, in Schnittfenster einfügen und dann den Wasserfall. So, und jetzt haben wir nämlich genau diesen Fall, dass nur die erste Datei konvertiert wird, die zweite wird übernommen. Und schauen wir uns dann noch mal gerade die Projekteinstellung an. Hier haben wir jetzt genau diese 25 fps. So, bis dahin. Sie können sich das nach dem Rendern auch durchaus in der Vorschau mal genauer betrachten und Sie werden feststellen, es gibt hier bei diesen Auflösungen, die wir dort haben, nicht wirklich erkennbar einen Unterschied. Wenn Sie zum Beispiel Zeitlupeneffekte mit einbringen möchten, dann bietet sich durchaus eher auch an, ein Material zu verwenden, das zum Beispiel mit 50 fps oder 60 daherkommt oder mehr. Aber wie gesagt, das Problem ist einfach die Rechenleistung auch. Und jetzt müssen wir den Schritt in die andere Richtung gehen und uns überlegen, was mache ich jetzt für den Export. Und da hilft Ihnen Premiere Elements sehr gut weiter. Denn Sie haben einmal die Möglichkeit, wie jetzt hier auf eine ganz normale Art und Weise eine MP4-Datei zu erzeugen. Das Format ist eine Standardauflösung, eignet sich vielleicht für den Schnellexport, muss man ganz klar sagen. Man sieht auch hier grob für mobile Geräte, für Desktop PCs, Round about the World und von der Seite kann man sagen okay, wenn ich jetzt mir überhaupt keine Gedanken machen möchte und ich möchte so viele Endgeräte erreichen wie möglich, mag das die gute Wahl sein. Ansonsten haben Sie die Auswahl, nämlich die Geräte hier zu bestimmen. Und da sieht man schon, hier ist es jetzt schon interessant, ob ich zum Beispiel jetzt ein 4K auswählen möchte. 4K kommt mit einer Auflösung von über 3000 und 2000 Pixeln daher und das würde bei diesem Format mit 1920 Pixeln schlicht zu einer Verschlechterung führen, also das bringt Ihnen nichts und kann auch nicht wirklich sinnvoll sein. Das Standardformat was jetzt hier vorgeschlagen wird, ist tatsächlich für Computer, der Container MP4 in H.264 und das eben mit dieser Auflösung. Hier sieht man die Bitrate, mit Angabe 15 und der Framerate 25. Das ist ein vernünftiger Wert. Möchten Sie das Ganze über TV ausgeben, dann würden Sie hier drauf klicken, die gleiche Einstellung kann man hier nehmen, aber hier dann zum Beispiel auch noch mal MPEG oder MP4 unterscheiden. Ja also je nachdem, was Sie damit machen möchten. Dann haben wir hier dieses Mobiltelefon, dann benutzerdefinierte Einstellungen, und da kann man sogar über erweiterte Einstellungen sich sämtliche präzisen Angaben machen über den Video- und Audioexport, über Audiokonvertierungen, in welchem Format das gemacht werden muss. Da würde ich aber empfehlen, es lohnt sich damit zu beschäftigen, aber in erster Linie erst einmal die ganz normalen Container verstehen, vielleicht auch mal das ein oder andere ausprobieren und den Rest übernimmt quasi Premiere Elements fur Sie. Soweit dazu, ein letzter Hinweis noch. Wenn Sie ein neues Projekt anlegen, das mache ich jetzt mal, Projekt neu, fragt jetzt, ob ich das alte speichern möchte, das kann ich erstmal verneinen. So und jetzt hat man nämlich hier auch die Information, dass ich die Einstellungen ändern kann. Standardmäßig steht hier NTSC und auch eben diese 30 oder beziehungsweise 29 fps, und dann sieht man, gibt es ein Häkchen, "ausgewählte Projekteinstellungen für dieses Projekt erzwingen". Und gemeint ist das so, dass egal was ich nun für ein Videoformat hier hinein importiere, er wird das Videoformat nicht mehr ändern. Ja da muss man natürlich genau wissen, was man tut, und wenn man auf die Einstellungen klickt, dann sieht man, gibt es hier die zwei Möglichkeiten. Hier sei auch gesagt, es handelt sich hier eigentlich um Fernsehnormen, NTSC-Format ist eine Fernsehnorm auserhalb von Europa, schwerpunktmäßig amerikanischer Raum. Und PAL-Format ist das was wir in Europa auf Fernsehgeräten verwenden. Das ist immer noch wichtig, aber es erlangt immer weniger Bedeutung, weil in der Regel ganz viele Geräte heute auch in der Lage sind beides darzustellen, sie switchen einfach intern um und man merkt es gar nicht richtig. Ich gehe einfach mal ganz kurz auf das PAL-Format ein und hier sieht man dann, kann man wählen, ob man jetzt zum Beispiel einen hochaufllösenden Film haben möchte und dann sieht man auch hier schon, für die Bearbeitung mit AVCHD Camcordern geeignet. Man hat die Auflösung, man hat die Angabe über die kHz-Zahl vom Audioformat und man hat die Timebase, nämlich 25 fps. Und wenn ich jetzt andere Werte wähle, wie zum Beispiel hier dieses Format, das würde man bei 4k zum Beispiel einsetzen, dann hat man hier auch schon wieder eine ganz andere Pixelgröße und ja, auch eine ganz andere Timebase mit 50 fps. Wie gesagt, es ist nicht ganz einfach sich für ein Format zu entscheiden und es ist auch abhängig von woher die Formate kommen, und deswegen würde ich Ihnen wirklich empfehlen, vertrauen Sie da zunächst mal standardmäßig auf die automatisierte Einstellungen von Premiere Elements beim Import der Dateien. Achten Sie nur da drauf, dass Sie vielleicht möglichst wenig Rendern müssen, weil jedes Mal beim Rendern, das sieht man am orangenen Streifen, wird das Material verändert und ja, ich sag mal besser ist immer das Originalmaterial, sofern die Qualität natürlich schon mal relativ gut ist. Mittelmäßiger Standardwert ist sicherlich so ein DSLR- Format oder eine Auflösung eben von 1920, und wenn Sie sich daran ein bisschen halten und dann sich leiten lassen, auch beim Export, für welches Gerät möchte ich exportieren, dann steht Ihnen Premiere Elements Editor da ganz sicher gut zur Seite.

Videos bearbeiten mit Premiere Elements 15

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4 Std. 50 min (37 Videos)
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Software:
Premiere Elements Premiere Elements 15
Exklusiv für Abo-Kunden
Erscheinungsdatum:30.11.2016

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