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High-End-Retusche mit Photoshop: Beauty-Porträt

Unreine Haut

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Der hier vorgestellte Workflow funktioniert auch bei unreinerer Haut bzw. in Fällen, in denen keine Visagistin am Set eingreifen konnte.

Transkript

Dieser Workflow, der funktioniert natürlich auch bei unreinerer Haut, auch wenn da vielleicht jetzt kein Visagist dran war, der alles schon im Voraus glattgebügelt hat, vielleicht wenn ihr auch eine etwas geringere Auflösung habt. Also, dieser Workflow, der funktioniert wirklich auch auf jedem Bild. Und dazu baue ich mir jetzt erst mal rasch die Datei auf. Als allererstes der Hochpass, so. In dem Fall möchte ich ja primär Unreinheiten und Pickel beseitigen, deswegen stelle ich hier den Hochpass so ein, dass ich nur die Hautporen habe und diese Unreinheiten hier verlorengehen. Das heißt, diesen Wert von 3, der hier zufällig eingestellt war, der passt eigentlich schon perfekt. Ich habe nur die Poren, diese Unreinheiten sind so gut wie verschwunden. So, bestätige ich das mal. Wandele mir das jetzt in ein Smartobjekt um, kopiere das Smartobjekt, dass der Inhalt dann wieder der gleiche ist, und wende mir hier noch einen Hochpass drauf an, in dem ich die Hautporen verkleinern möchte. Das scheint mir eine gute Größe zu sein. In dem Fall sind es nur 1,5 Pixel. So, ich weiß ja auch, dass die immer weicher wirken, obwohl sie nur kleiner sind, deswegen hier Helligkeit/Kontrast und mache es mal auf 30. Diese Helligkeit/Kontrast, der sorgt natürlich dafür, dass die Poren, die kleinen Poren, dann deutlich schärfer werden und nicht mehr so flau wirken. Und nennen wir den hier mal Feine Details. Der hier unten heißt dann nur Details. Kommen wir jetzt nun zu diesem unteren Part hier. Den wandele ich hier in ein Smartobjekt um und beziehe den. Hier wird er Basis heißen und hier wird er heißen Soft Skin. So, packen wir die beiden hier schon mal in eine Gruppe und nennen sie Low Frequenz. Und diese beiden hier werden dann High Frequenz heißen. So, hier muss ich dann den Helligkeits/Kontrast-Regler auf Früheren Wert verwenden und auf -50 stellen, damit das Kontrastverhältnis passt von diesem Hochpass-Inhalt, den ich hier habe. So, jetzt blende ich das mal aus und kümmere mich hier um den Soft Skin jetzt zuerst mal. Gehe hier auf Matter machen und möchte erreichen, dass ich hier ein glattes Hautbild bekomme. Ich probiere mal 80-80 aus. Das könnte ganz gut funktionieren. Zoome mal raus, nee, funktioniert noch nicht so ganz. Der Schwellenwert muss hier vielleicht noch höher, ja. So. Zeichne den jetzt auch noch weich dazu mit dem Gaußschen Weichzeichner, dass ich diese Feindetails hier noch verliere. Gucke, ab wann das der Fall ist; ab 10, das sah doch ganz gut aus. So, jetzt habe ich diesen Soft Skin und maskiere den hier mal weg. Jetzt auf der Basis, die muss ich ja weichzeichnen, wie wir wissen. Und da muss ich denselben Wert verwenden wie den Hochpass, den ich hier angewendet habe. Und der Hochpass hatte einen Wert von 3, deshalb -- huch, die 0 sollte nicht da dran -- gehe ich hier auch auf 3. So, maskiere mir den Feine Details hier weg, weil ich den ja noch gar nicht haben möchte, und setze mir den ganzen Ordner auf Lineares Licht. Und so habe ich jetzt erst mal das vorherige Ergebnis und kann jetzt die Retuschen darauf machen. Hier kann ich zum einen in diesem Hochpass mit einer leeren Ebene dadrauf retuschieren, so wie gehabt kann ich hier... So leichte Unreinheiten bekomme ich hier raus damit, aber weil dieser Hochpass so fein eingestellt ist, ist da eigentlich auch kaum was zu sehen. Deswegen schließe ich den jetzt mal und speichere ihn. Viel mehr zum Tragen kommt da nämlich jetzt dieser Skin Soft. Jetzt zeige ich mal, was da genau passiert. Da geht quasi alles flöten an Unreinheiten, was ich hier sehen kann. So, klicke ich mal drauf, nehme einen Wert von 20 und reduziere mir hier genau diese Unreinheiten, die ich nicht hier drin haben möchte. So was kann man nun auch ein bisschen großflächiger machen. Ich mache es jetzt einfach mal sehr stark, damit ihr seht, was hier genau passiert. So kriege ich hier eine sehr schön glatte, ebene Haut mit hin. So, hier drüber kann ich die feinen Details wieder steuern. Da kann ich hier die Hautporen auf der Wange zum Beispiel verkleinern, auf der Nase verkleinern, halt da, wo ich kleinere Details haben möchte, wo es mir noch zu grob ist. Ein kleiner Trick noch: Wenn ich jetzt die Sachen hier angepasst habe -- natürlich habe ich das hier relativ grob gemacht und das sieht jetzt nicht so richtig schön aus. Also, man sieht schon, dass es sehr weich ist und wirklich nur diese Poren, diese kleinen Poren, übrig geblieben sind. Also, eine Haut hat ja auch immer etwas Unruhiges. So, und dieses Unruhige, was ich ja hier rausgenommen habe und auch rausnehmen wollte, kann ich aber auch global wieder reinbringen. Also, ich muss natürlich drauf achten, dass ich hier dieses Weichzeichnen nur partiell und sehr zart da anwende und gucke, wo macht es Sinn, wo macht es keinen Sinn. Das darf man jetzt auch eigentlich nicht brutal einfach über alles drüberlegen, aber es gibt noch einen kleinen Trick, wenn man vielleicht sehr unreine Haut hat, die, sag ich mal, übersät von Pickeln oder so was ist, da kann ich das schon deutlich stärker anwenden noch, und habe da noch einen kleinen Trick für euch parat. Und zwar gehe ich mit gehaltener Alt-Taste auf dieses Dialogfeld und möchte mir mit... Ich mache mal mit Ineinander kopieren. Zuerst möchte ich mir eine graue Ebene erzeugen. So, und nenne die jetzt direkt mal... Ich nenne sie einfach mal Flecken/Korn. So, und auf dieser Ebene... Die blende ich jetzt hier mal nur ein, die wandele ich erst mal in ein Smartobjekt um und mache hier jetzt ein Rauschen drauf, Rauschen hinzufügen. Und mache dieses Rauschen hier ruhig ein bisschen stärker, so mit 40 vielleicht, und zeichne es danach weich. Ich möchte nämlich eine Hautunebenheit damit kreieren. So, dann gehe ich mit Radius hier noch höher, noch höher. Ich möchte, dass es ein bisschen fleckig wird. Ja, so. So habe ich doch eine Fleckigkeit, die ich vermutlich gebrauchen kann. Das muss man sich gleich im Bild mal anschauen, ob es funktioniert, und gegebenenfalls noch anpassen. Jetzt habe ich hier eine leichte Fleckigkeit drin. Ich mache das mal stärker, damit ihr das deutlicher seht. Ich reduziere hier vielleicht auch den Wert mal des Gaußschen Weichzeichners und stelle ihn jetzt wieder auf Ineinander kopieren. So, und den darf ich natürlich jetzt auch nur auf der Haut anwenden. Ich mache ihn jetzt einfach mal ganz hier rein. So. Und man sieht, ich bekomme so eine leichte Fleckigkeitsstruktur in der Haut jetzt wieder. Natürlich muss man da auch partiell mit arbeiten und gucken, wie stark man das wo haben möchte, aber es sieht jetzt schon nicht mehr einfach so platt und glatt aus. Es sieht immer noch glatt aus, aber man hat mehr das Gefühl, da ist jetzt noch Hautstruktur dadrunter. Also, das kann einem noch helfen, diese Haut etwas zu optimieren. Da müsst ihr ein bisschen mit rumspielen, aber dieser Weg ist ein sehr guter Weg, um genau partiell mit dieser Haut gut arbeiten zu können.

High-End-Retusche mit Photoshop: Beauty-Porträt

Lernen Sie, wie Sie ein Bild professionell retuschieren, von der Frequenztrennung über die Retusche von Augen und Haaren bis hin zur richtigen Strukturierung der zahlreichen Ebenen.

2 Std. 28 min (37 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.08.2017

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