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Composing mit Photoshop: Lady in Black

Umwandlung von 2D zu 3D-Schrift

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Die 2D-Schrift wird in eine 3D-Schrift umgewandelt. Der Einsatz der orthogonalen Kamera und eines speziellen Materials macht die Vorderseite der Schrift chromglänzend. Über ein IBL blenden Sie die Umgebungsdatei ein.
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Transkript

Natürlich sieht diese rote Schrift noch nicht wirklich sexy aus. Aber, wir wollen die ja auch nicht auf Rot belassen, sondern diese Schrift soll ja durchaus eine 3D-Schrift werden, die hinterher chromglänzend über dem ganzen Poster drüber schwebt. Und diese Schrift, die versuchen wir jetzt mal folgendermaßen herzustellen. Erst mal braucht man natürlich eine 3D-Schrift. Das ist bei Schrift normalerweise nicht wirklich schwierig, so lange die Schriftebene angeklickt ist, und das Textwerkzeug angeklickt ist, bekommen Sie hier oben die Möglichkeit, 3D-Schrift einfach per Klick herzustellen. Wenn ich das mache, kann Ihnen das hier passieren, kann einfach sein, dass Sie sehen, der Vorgang ist einfach zu komplex, weil der Pfad zu komplex ist, dann funktioniert das so nicht. Manchmal, mal sehen ob wir Glück haben, funktioniert es dann, wenn Sie die Schrift vorher rastern. Zwar kann man dann keine Rechtschreibfehler mehr ausbessern, aber die Qualität ist nicht schlechter, also funktioniert eigentlich genauso gut, deswegen gehen wir mal zu Schrift, Textebene rastern, Sie sehen auch, es ist jetzt hier kein Unterschied zu sehen, und wir versuchen es noch mal, 3D, diesmal natürlich ein bisschen anders, diesmal Neue 3D-Extrusion aus ausgewählter Ebene, und dann bekommen wir die Ansage, dass das wohl funktioniert, ob wir in den 3D-Arbeitsbereich wechseln wollen? Ja, das wollen wir unbedingt, und haben damit eine 3D-Schrift erzeugt. So! Was wir wahrscheinlich nicht brauchen, ist dieses Gitter im Hintergrund, deswegen unter Ansicht, Anzeigen finden Sie hier unten die 3D-Grundebene, die können wir wieder ausschalten, die brauchen wir nicht wirklich. Und, wenn wir jetzt mal ein bisschen dichter ranzoomen, oder rangehen, dann sieht unsere Schrift so aus, und wir sehen, dass wir eine gewisse Untersicht auf die Schrift haben, das möchte ich aber auf gar keinen Fall, ich möchte wirklich nur frontal draufschauen, deswegen müssen wir jetzt ein paar Sachen hier ändern. Also, das Erste was ich gerne ändern möchte, ist natürlich die aktuelle Ansicht. Das ist die hier, wenn ich da draufklicke, dann haben wir in den Eigenschaften die Möglichkeit entweder perspektivisch oder orthogonal da drauf zu schauen, perspektivisch tun wir jetzt gerade, orthogonal sieht das Ganze so aus. Orthogonal müssen Sie sich vorstellen, wie eine unendlich lange Brennweite, aus unendlich weiter Entfernung und das Ganze lotrecht von oben, so dass wir keine Chance mehr haben, hier diese Seitenwände zu sehen. Jetzt sieht das ganze Ding wieder aus, wie vorher, also wie, als wäre es nicht 3D, Man kann höchstens vermuten an diesen Kanten, dass da vielleicht noch irgendwas später passiert. So, jetzt wo wir schon da sind, können wir uns als nächstes um die Meshes kümmern. Das 3D-Panel kennt dies vier Filter hier, und einer dieser Filter ist der hier, der zeigt uns bloß die Meshes an, also die eigentlichen 3D-Objekte. Und wenn man dann draufklickt, bekommt man wiederum in den Eigenschaften, Sie merken schon das 3D-Bedienfeld und Eigenschaften-Bedienfeld zusammengehört quasi, bekommt man hier die Möglichkeit eine Formvorgabe zu ändern für dieses erste Ding, für die Extrusion, und da können Sie eine Aufgeblasene Vorderseite verwenden. Das klingt total schräg, aber, wenn Sie hier draufklicken, dann sieht man relativ schnell, dass sich diese Vorderseite hier verändert hat. dass sie nämlich eine Tiefe bekommen hat, und diese Tiefe kann man natürlich auch noch mal ändern, ich lasse sie jetzt erst mal genau so, wie sie ist, weil sie mir eigentlich ganz gut gefällt, könnte man verändern, aber wir bleiben mal dabei, verändern könnte man es höchst wahrscheinlich hier, genau, na, wir gucken doch mal nach, vielleicht mal schauen, vielleicht wollen wir den Winkel ein bisschen ändern, nein, den wahrscheinlich nicht, eventuell aber vielleicht die Stärke doch ein bisschen erhöhen, ja doch, wird noch mal besser, aber Vorsicht, zu stark darf es nicht sein, und Sie sehen jetzt, dass wir tatsächlich hier diese, ja eine tatsächliche 3D-Oberfläche auf der Vorderseite haben. Wenn wir das gemacht haben, dann geht es eigentlich in erster Linie bloß noch darum, die richtigen Materialien zu finden, Materialien sind die Oberflächen im Prinzip, also das was im Moment das Ganze Rot färbt, und die finden Sie im dritten Filter, das ist der hier. Da wir ja verschiedene Meshes haben, also diese Buchstaben bestehen ja aus der aufgeblasenen Vorderseite, aus dem eigentlichen Korpus, der Rückseite und eben auch diesen Extrusionen, interessiert uns nur das hier, die Aufgeblasene Vorderseite, das ist das Einzige was wir sehen im Moment, und dafür möchten wir jetzt eine andere Objektfarbe verwenden. Die Objektfarbe steht hier oben, da haben wir zwar ein graues Feld, obwohl die gar nicht Grau ist, dahinter haben wir aber einen Ordner, und in diesem Ordner steht die Textur drin, das wird in diesem Fall sicherlich unsere rote Farbe sein, das heißt, die können wir ganz einfach erst mal entfernen, brauchen wir also überhaupt nicht zu verwenden. So. Und dann müsste dieses Grau hier zum Tragen kommen, und das Ganze müsste Grau aussehen. Man kann es jetzt auch ein bisschen besser erkennen. Das nächste was wir machen, ist die Glanzstärke mal nach oben zu ziehen, und jetzt sehen Sie, dass die Glanzlichter ein wenig zunehmen, dass die Glanzlichter kleiner werden, dadurch natürlich auch schärfer wirken, und mehr nach so was wie Chrom aussehen. Gehen Sie mal auf einen relativ hohen Wert, und setzen Sie als nächstes die Spiegelung ebenfalls relativ weit nach oben. Wunderbar! So, Spiegelung kann ruhig bei 100% sein, das ist so bei Chrom, Chrom spiegelt, na ja, fast 100%, vielleicht nicht ganz, aber doch annähernd 100%, und das haben wir damit jetzt eingestellt. Insofern sind wir schon fast fertig, haben die Materialien dahingehend verändert, dass sie schön spiegeln, und müssen eigentlich bloß noch auf den letzten Reiter hier drauf gehen, dort sehen Sie nämlich, dass es ein Gerichtetes Licht gibt, was die ganze Sache anleuchtet, das wollen wir aber auf keinen Fall! Wir wollen nicht, dass dieses Licht leuchtet, sondern es gibt ein sogenanntes IBL, ein image based light und das ist das, was wir gerne haben wollen. Wie wir das finden? Ist ganz einfach, wir klicken wieder auf den Gesamtfilter, dort dann auf die Umgebung und jetzt können Sie dieses IBL hier sehen. Das ist einfach nur eine Datei, mit oben ein paar weißen Pünktchen, in der Mitte drei weiße Pünktchen, und diese Pünktchen werden quasi als Kugel, diese gesamte Datei, wird als Kugel um unser Objekt herumgelegt. Das ist ganz hübsch, vor allem weil man diese Datei bewegen kann, und jetzt sehen Sie auch, dass da echte Spiegelungen entstehen. Nur, reicht sie mir, ehrlich gesagt nicht aus. Ich möchte gerne eine andere Umgebung haben, Deswegen klicke ich wieder auf diesen kleinen Ordner und sage, und sage, ich möchte diese Textur gerne ersetzen. Die muss gar nicht raus, muss gar nicht entfernt werden, die muss nur einfach ersetzt werden, also klicken wir da drauf, laden uns stattdessen lieber das hier, das IBL_ Umgebung.jpg, ich öffne das, und dann haben wir plötzlich eine vollkommen andere Schrift, und können trotzdem noch, so lange das angeklickt ist, ist es im Moment, glaube ich, gerade nicht, die Schriftspiegelung hier verändern, aber das sieht jetzt schon relativ gut nach Chrom aus, wenn wir noch mal die Umgebung anklicken, dann haben wir die Möglichkeit, hier mit spazieren zu fahren, und jetzt können Sie die genau so einstellen, wie Sie das gerne haben wollen, also, da das Licht in unserer Aufnahme eher von der rechten Seite kommt, wäre es vielleicht ganz gut, wir würden die Schrift ebenfalls von der rechten Seite uns beleuchten lassen. Wenn man ein bisschen damit rumfummelt, hat man das relativ schnell rausgefunden. Ansonsten klicke ich wieder, wenn ich damit fertig bin, auf die Szene, hier wieder doppelt auf meine Hand, und damit haben wir die 3D-Chromschrift wunderbar oben in unser Poster eingefügt. Ich hoffe, Sie hatten Spaß mit unserem Training, haben ein Ergebnis was so, oder vielleicht sogar noch besser aussieht, und haben vielleicht auch den ein oder anderen Schritt gelernt, den Sie für eigene Arbeiten selbst verwenden können.

Composing mit Photoshop: Lady in Black

Sehen Sie, wie ein Compositing entsteht - von der Fotoaufnahme des Models über das Bearbeiten der einzelnen Bilder in Photoshop bis hin zum kombinierten Ergbnis mit Texteffekt.

2 Std. 42 min (31 Videos)
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