Calvinize V

Umwandlung in Schwarzweiß

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Manche Motive bieten sich an, in Schwarzweiß dargestellt zu werden. Die Umwandlung eines Farbbilds in Schwarzweiß ist mit verschiedenen Techniken möglich, die Sie in diesem Video kennenlernen.

Transkript

Dann kommen wir jetzt mal an die Umwandlung in schwarz-weiß, in ein Graustufenbild.<Sample Pass Frequent, but minor issues that do not significantly impact the ability to view the subtitles Das ist etwas, was ich auch ab und zu mache, und es gibt da verdammt viele Wege, sowohl in RAW, mit Plug-Ins, als auch in Photoshop. Ich werde jetzt in diesem Film meinen Photoshop-Weg zeigen, und dazu möchte ich zuerst einmal erklären, warum ich eigentlich ein Bild in ein Graustufenbild umwandle oder in ein Schwarz-Weiß-Bild. Das hat zwei Gründe. Der weniger wichtige Grund ist der, dass wenn ich mein Bild in Farbe nicht hinbekomme, wenn es mir einfach nicht gefällt, dass ich da noch die Notlösung suche, na ja, vielleicht wirkt dieses Bild dann vielleicht doch noch in Schwarz-Weiß. Nun muss ich ganz offen zugeben, diese Gründe gibt es oft, ich möchte es jetzt mit den Worten eines Kollegen sagen, der zum Spaß oft formuliert: ein Schwarz-Weiß-Bild ist für ihn ein faules Farbbild. So weit würde ich jetzt nicht gehen, aber ich muss zugeben, dass ich ab und zu diese Probleme habe mit Farben, und dann probiere ich es einfach noch mal in schwarz-weiß, und es funktioniert oft. Der Hauptgrund ist aber meistens der, dass ich schon im Vorfeld weiß, dass dieses Bild in Graustufen gut werden könnte, emotionaler, zeitloser, ist natürlich immer eine starke Frage des Geschmacks. Ja, wie gehen wir jetzt vor? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Ich werde jetzt erst mal ein bisschen in die Theorie gehen. Ein Graustufenbild oder ein Schwarz-Weiß-Bild bedeutet, dass das Bild keine Sättigung beinhaltet. Das heißt, die ganze Farbinformation geht erst mal verloren. Was man jetzt noch im Bild sieht, sind die Helligkeitsinformationen der jeweiligen Farben. Wenn man jetzt zum Beispiel eine Einstellungsebene Schwarz-Weiß erstellt, dann hat man auch erstmals keine Farben mehr, aber der große Vorteil hier ist jetzt, wir haben zwar mehrere Regler, doch wir können erst mal überlegen, machen die überhaupt Sinn. Was bringt ein Rotregler, wenn wir kein Rot im Bild sehen. Wie bereits erwähnt, bedeutet ein Graustufenbild, dass diese Farbinformationen noch sichtbar sind, allerdings nur als Helligkeitsinformation. Wenn ich jetzt das Rot dunkler machen will, dann schiebe ich diesen Regler nach links. So kann ich das Rot auch heller machen. Das gleiche übrigens auch mit den Gelbtönen, Grüntöne, Zyantöne, und in diesem Fall auch Blautöne. Es kommt immer drauf an, welche Farben denn im Bild waren. Hier haben wir nicht viele Farben im Bild, überwiegend eigentlich nur Gelbtöne, ein bisschen in der Haut, Rottöne in den Tatoos. Wenn man jetzt ein Landschaftsbild nimmt, dann könnte man mit dieser Einstellungsebene jetzt die Schwarz-Weiß-Werte, die Graustufenwerte jetzt in der Helligkeit wunderbar und fein steuern, um sich jetzt so ein quasi ein Schwarz- Weiß-Bild nach Wunsch zu erstellen. Für mich selbst gibt es jetzt nicht nur diese Priorität der Farbanpassungen. Ein Schwarz-Weiß-Bild beinhaltet für mich starke Schwarzwerte, Kontraste sind für mich sehr wichtig, und natürlich die Stärke der Sättigung. Und diese drei Aspekte, die möchte ich auch steuern können mit verschiedenen Ebenen, separat, schön, nicht destruktiv. Und wie das in der Praxis aussieht, das zeige ich euch jetzt. Wie bereits erwähnt, möchte ich bei einer Schwarz-Weiß-Umwandlung mehrere Bereiche separat von einander kontrollieren können. Da geht es zum einen um die Schwarz-Werte, um den Kontrast und um die Sättigung. Ja, und dann kommen halt auch mal drei, vier Ebenen zusammen. Das Tolle ist ja, dass man sich das Ganze auch automatisieren kann. Quasi in eine Aktion packen, mit einem Knopfdruck sind dann diese Ebenen erstellt. Und dann macht man nur noch das Fine Tuning. Ja, ich zeige erst mal die Ebene, die wir benötigen. Das ist zum einen eine Farbtonsättigung-Einstellungsebene. Dann direkt mal noch eine zweite Farbtonsättigung-Einstellungsebene. Und dann noch mal eine selektive Farbkorrektur. Gegebenfalls kommt noch eine letzte, eine weitere Ebene dazu, für den Kontrast im Bild, doch wir fangen erst mal mit den drei Ebenen an. Mit der ersten Ebene hier, da möchte ich den Kontrast im Bild steuern. Beziehungsweise es ist nicht nur der Kontrast alleine, sondern der Kontrast der Farben. Und das zeige ich jetzt, wie das aussieht. Ich werde also jetzt bei dieser Ebene die Sättigung erst einmal erhöhen, damit man es besser sehen kann, und kann jetzt die Farbigkeit des Bildes ändern. Zum Beispiel hier in so eine Avatar-Richtung. Dann hier vielleicht, der weibliche Hulk oder auch der weibliche Shrek. Okay. Aber wir wissen, so sieht es natürlich nicht so toll aus, wobei es könnte so in die Fantasy-Richtung gehen. Ich möchte aber die Farben nicht sehen. Ich möchte eigentlich nur die Helligkeitsinformation sehen. Und deswegen ändere ich die Füllmethode dieser Farbe von Normal auf Luminanz. Das heißt, ich sage dieser Ebene: "Bitte wirke dich nur auf die Helligkeit aus und nicht auf die Farbinformation". Und jetzt sehen wir schon, dass die Haut etwas kontrastreicher geworden ist, wir haben viel mehr Details im Bild. Und jetzt kann ich mit diesem Farbton die Art des Kontrastes der einzelnen Farben steuern. Ich könnte auch noch weiter reingehen in die einzelnen Farbtöne, also da gibt es viel viel Spielraum. Und ich lasse jetzt einfach mal den Regler irgendwo hier stehen, denn ich muss erst einmal noch die Aufnahme entsättigen, um zu sehen, wir wirkt denn dieses Schwarz-Weiß-Bild. Und das mache ich auf der zweiten Ebene. Die zweite Ebene, die steht wirklich nur für die Farbe des Bildes, also wie viel Farbe haben wir da drin. Und ich möchte keine Farbe haben, und um sicher zu gehen, dass sich diese Ebene auch wirklich nur auf die Farben auswirkt und nicht auf die Helligkeitsinformation, ändere ich jetzt die Füllmethode von dieser Ebene auf "Farbe". Und jetzt kann ich quasi mit der unteren Einstellungsebene den Kontrast des Bildes ändern, quasi die Art der Schwarz-Weiß-Umwandlung. Und da gehe ich in diesen Geschmack hier. Ja, das gefällt mir ganz gut. Und mit dieser Ebene ändere ich die Stärke der Sättigung, also da kann man mal auch teilentsättigen oder vielleicht ganz entsättigen. Ja, und da gibt es nun eine dritte Ebene, und die nennen wir einfach mal "Schwarz", denn hier will ich die Schwarzwerte ganz allein stehend verändern. Wenn ich einfach nur eine Gradationskurve anbringe, oder eine Tonwertkorrektur, und dann den Schwarz-Wert ändere, dann gehen manchmal so ein wenig auch die Mitteltöne mit. Hier habe ich wirklich die Möglichkeit, das reine Schwarz des Bildes noch schwärzer zu machen. Ich aktiviere die Ebene mal, geh dann bei den Farben hier auf Schwarz und nehme dann den letzten Regler und schiebe den langsam nach rechts, und dann wird nur das abgedunkelt, was schon eh dunkel ist im Bild. Und da erhält man meistens ein sehr intensives Schwarz-Weiß-Bild. Was ihr gegebenenfalls noch machen könntet, vielleicht bei diesem Bild nicht unbedingt notwendig, aber bei manchen Bildern kann es schon mal sein, dass man den generellen Kontrast im Bild ein bisschen ändern möchte. Dann könnt ihr euch natürlich jederzeit noch eine Tonwertkorrektur erstellen und könnt hier quasi noch ein Finetuning durchführen. Und denkt dran, das Ganze ist absolut nicht destruktiv, ihr könnt das Ganze automatisieren, ihr könnt jederzeit noch in die Ebenen reingehen und zum Beispiel wieder ein bisschen Schwarzwert rausnehmen. Ihr könnt auch die Farben jederzeit noch ändern. Oder vielleicht sogar noch den Kontrast, die Art der Schwarz-Weiß-Umwandlung, dass man hier ein bisschen experimentieren möchte. Also da solltet ihr auch ein klein wenig experimentieren, bis es euch gefällt. Mir gefällt es so jetzt eigentlich ganz gut, ich würde aber den Schwarzwert noch ein bisschen abdunkeln. Ich wollte es wirklich so dunkel, düster haben. Und dann bin ich fertig mit meiner Schwarz-Weiß-Umwandlung. Drei bis vier Einstellungsebenen, wie gesagt, könnt ihr auch automatisieren und quasi in eine Aktion packen, und mit einem Knopfdruck habt ihr dann eine Schwarz-Weiß-Umwandlung und könnt dann noch das Finetuning in den einzelnen Einstellungsebenen durchführen.

Calvinize V

Lassen Sie sich die 50 besten Tipps und Photoshop-Techniken von Calvin Hollywood rund um die Themen Body- und Porträtretusche, Looks, Lichteffekte, Farbspiele uvm. erklären.

6 Std. 57 min (50 Videos)
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