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Umgang mit Datentypen in Python

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Eine Variable braucht einen Datentyp. Python verfolgt bei Variablen das Konzept der sogenannten losen Typisierung. Dadurch bekommt eine Variable erst dann einen Datentyp zugewiesen, wenn ihr der Wert eines bestimmten Typs zugewiesen wurde.
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Transkript

Ein Datentyp bezeichnet die Art einer Information. Beispielsweise hat ein Literal einen Datentyp. Hier der Wert 1 ist eine Zahl oder wenn Sie so etwas in doppelte Hochkomma hinschreiben, das ist ein Text, nennt man auch String oder es gibt auch noch andere Datentypen, die man in Python benutzen kann. Wenn Sie einer Variable in Python einen Wert zuweisen, wird nicht nur der wird zugewiesen, sondern gleichzeitig auch der Datentyp festgelegt. Nun kann man eine Variable verwenden, indem man den Bezeichner der Variable in irgendeinem Kontext benutzt, beispielsweise mit der Built-in-Funktion "print". Sie sehen, die Variable wird benutzt, der Wert wird hier ausgegeben. Da Python lose typisiert ist, kann man nun in der Folge des Programms oder Skriptes, auch einen anderen Wert zuweisen, der von einem ganz anderen Typ ist. Ganz offensichtlich weise ich hier eine Zahl zu. Es ist nicht bemerkenswert, dass jetzt hier die 42 ausgegeben wird, aber bemerkenswert ist, dass sich der Typ, der Variable geändert hat. Man nennt das wie gesagt, lose Typisierung und das macht den Umgang mit verschiedenen Arten von Information natürlich einfach, aber man verliert auch eine gewisse Kontrolle über diesen Datentyp. Viele Programmiersprachen so, Sescha oder Java oder C++, lassen so eine Änderung des Datentyps einer Variable deshalb nicht zu, zumindest nicht ohne, dass sie es explizit machen. Eine Typumwandlung nennt man Casting, aber dieses automatische Ändern eines Datentyps weitgehend unkontrolliert, lassen diese nicht zu. Python befindet sich hier mit dieser losen Typisierung aber auch in guter Gesellschaft. JavaScript oder PHP gestatten auch so eine Änderung des Datentyps einer Variablen, zu jeder Zeit. Im Gegensatz zu den letztgenannten Sprachen PHP und JavaScript ist aber Python dennoch typsicher, denn wenn man eine Variable einmal explizit festgelegt hat, also nicht hier über diese Duck-Typing-Geschichte, also implizit durch zuweisen eines Wertes. Wenn man sie explizit festgelegt hat, dann kann sie nicht mehr geändert werden. Zumindest nicht auf diese Art und Weise hier und diese Typsicherheit bringt sehr oft Vorteile. Und auch sonst ist ein Skript wie dieses hier, eigentlich schlechter Programmierstil. Man sollte den Typ einer Variable eigentlich nicht ändern. Für diesen Fall wäre es sauberer, wenn Sie mit zwei Variablen arbeiten würden. Eine ist dann vom Typ dieses Strings und die andere vom Typ dieser Zahl. Aber was ich Ihnen jetzt als letztes gesagt habe, ist eine reine Empfehlung bezüglich des Programmierstils.

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3 Std. 41 min (64 Videos)
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Erscheinungsdatum:08.06.2018

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