Netzwerkgrundlagen

Übertragungsszenarien in der Praxis

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Dieses Video zeigt den Einsatz der verschiedenen Übertragungsszenarien innerhalb der Übungsumgebung am laufenden System.

Transkript

So, das war ja schon einiges an Theorie. Und wir möchten uns jetzt den Unicast, den Broadcast und den Multicast in der Übungsumgebung am laufenden System anschauen. Zunächst wollen wir uns um den klassischen Unicast kümmern. Dazu springen wir hier direkt rein in Deployment, das ich hier bereits angeleiert habe und zwar bediene ich gerade vier Clients mit Windows 8.1 Entreprise und ja ich habe die Clients zeitversetzt gestartet, die ersten zwei Clients fast parallel und dann etwas gewartet und die nächsten zwei Clients dann gleich anschließend. Weiterhin habe ich hier einen Netzwerkmonitor ausgesetzt. Das ist jetzt nicht der Wireshark, aber es gibt ja unterschiedliche Netzwerkmonitore und ja ...Er schneidet gerade den Traffic mit und ich Wechsel mal hier in den IPN-Point rein und sortiere die Bits. Und hier können wir ziemlich deutlich sehen, wie die Unicast Verbindung abläuft. Die 192.168.100.6, das ist hier mein Deployment-Server, der im Augenblick läuft und der hat derzeit knapp 3 Gigabit Traffic abgegeben. Hier unten die 150 und 151, das sind die ersten beiden Clients, die ich sozusagen parallel angeleiert habe. Und hinten rein laufen, die 152 und die 154, die alle sozusagen getrennt oder gesondert voneinander das Deployment abbekommen per Unicast. Ja also die Summe dieser vier Clients ergibt insgesamt den abgegebenen Traffic vom Deployment-Server. Ja und das ist auch gleichzeitig der Vorteil vom Unicast. Ich kann also zu unterschiedlichen Zeiten hier einspringen. Allerdings liegt halt am Hauptserver, am Deployment-Server der komplette Traffic von allen vier Clients an. So, dann wechseln wir mal zum Broadcasting. Dazu schließe ich den Netzwerkmonitor. Und wir sehen uns den Broadcast an. Dazu öffne ich einen weiteren Netzwerkmonitor. Wireshark So, da ist er. Und da wir jetzt gerade ordentlich Traffic auf der Leitung haben, schreibe ich am Besten einen sogenannten Capturefilter im Vorfeld, sodass wir wirklich nur die Broadcasts aufzeichnen. Dazu gehe ich hier in die Optionen. Und schreibe hier meinen Capturefilter direkt rein, das heißt, er schneidet nur die Pakete mit, die ich hier angebe. Das wäre folgende Syntax. (Tippen auf dem Keyboard) (Tippen auf dem Keyboard) (Tippen auf dem Keyboard) Ich sage ihm also jetzt: Bitte nehme nur die Pakete auf oder schneide nur die Pakete mit, die also vom Quellhost 192.168.100.6 kommen und das Zielnetzwerk 192.168.100.255 mit der Subnetzmaske 255, 255, 255, 255 haben. Das entspricht praktisch der Broadcast-Adresse. So, dann schauen wir uns das mal an. Hier erstmal groß machen und starten. Dann geht es auch schon los. Jetzt müssen wir nur irgendwo einen Broadcast generieren und dazu öffne ich eine Kommandozeile und stoppe den Arbeitsstationsdienst. Ja... Da hängt... da hängt der Computerbrowser von ab und wie wir im Hintergrund schon sehen, werden hier jetzt einige Broadcasts geschickt. Der Computer meldet diesen Dienst also aus dem Netzwerk ab und wir starten den Dienst auch gleich wieder. Und dann sollte er sich wieder im Netzwerk melden. Und das macht er hier mit Netbios und das macht er hier mit einem Broadcast. Im letzten Schritt möchte ich Ihnen noch kurz die Multicast-Umgebung demonstrieren und Multicast-Adressen zeigen. Ich habe zwischenzeitliche eine Multicast- Datenübertragung vorbereitet. Und wir wechseln jetzt zum Deployment-Server. Aktualisieren Und sehen, dass insgesamt vier Clients auf ihr Deployment warten. Selbstverständlich haben alle Clients eine Unicast-IP-Adresse mit der sie sich im Netz bewegen. Aber dennoch bekommen sie beim Deployment eine Multicast-IP-Adresse zugewiesen, an die der Traffic gesendet wird. Und der Punkt ist der, alle vier Clients haben dann die gleiche Multicast-Adresse. Ich starte mal das Multicast-Deployment. Go! Und parallel dazu, werden wir wieder den Netzwerkanalyser aufrufen. So, wir starten wieder eine neue Analyse. Und wir sehen, dass hier einiger Traffic bereits durchläuft. Wir begeben uns zum IP-Explorer. Schauen mal kurz in die Unicast-Adressen rein. Wir sehen durchaus, dass trotz allem Unicast-Adressen aktiv sind. Allerdings ist hier nicht sehr viel los. Wir befinden uns hier noch im Kilobyte-Bereich und wir wechseln mal runter zu den Multicast-Adressen. So und hier sieht es schon wesentlich besser aus. Wir haben hier bereits auf der 239.192.0.88 einigen Traffic drauf und das beobachten wir mal kurz weiter. Ja und hier geht es auch schon langsam los. Und alle vier Clients bekommen den Datenstrom gleichzeitig an ihre Multicast-IP geliefert. Während dessen, der Deployment-Server den Datenstrom nur einmal, von seiner Netzwerkkarte, an das Multicastnetzwerk-fähige Gerät schickt. Ja und das ist Multicasting. Allerdings, wenn jetzt einer dieser vier Clients aussteigt, dann kann er nicht mehr später, in diesen Datenstrom, einfach mit eingreifen. Zumindest nicht in dieser Multicast-Session, mit dieser Multicast-IP-Adresse. Ja und das ist der Vorteil und Nachteil von Multicasting.

Netzwerkgrundlagen

Lassen Sie sich die grundlegenden Netzwerktechniken erklären und erfahren Sie anhand vieler Beispiele, wie Netzwerke in der Praxis aufgebaut werden und wie sie funktionieren.

6 Std. 38 min (63 Videos)
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