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Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Überspielen der Bilder auf den Rechner

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Nach der Aufnahme spielen Sie die Bilder in Ihren Rechner ein. Hierbei sind einige Tipps speziell im Zusammenhang mit der Panoramafotografie hilfreich.

Transkript

Ich bin nun von unserem Shooting zurück und sitze wieder im Studio und möchte nun die Post-Production beginnen. Zunächst einmal werden wir uns die Speicherkarte anschauen, die ich jetzt mal hier reingegeben habe, hier sind die Bilder von dem Shooting drin, und ich habe jetzt auf meiner Festplatte eine Ordnerstruktur liegen, das ist jetzt im Prinzip mal mein persönlicher Geschmack, aber ich möchte ein paar Tipps geben, die speziell für die Panoramafotografie nicht ganz verkehrt sind, wenn man sich daran hält. Ich bin generell immer der Meinung, dass man ein bisschen Sicherheit walten lassen sollte, wenn es um das Handling von Bilddaten geht, die repräsentieren ja doch einen gewissen Wert, auch vom Aufwand her, der Wiederholbarkeit her, dass muss jetzt nicht unbedingt der Verkaufspreis oder der Lizenzpreis eines Bildes sein, aber Letzten Endes geht es darum, dass wir diese Sache mit Sorgfalt behandeln, und entsprechende Sicherheit walten lassen. Ich kopiere normalerweise die Speicherkarten immer manuell in eine Struktur, die ich im Finder beziehungsweise Explorer anlege, Das hängt ein bisschen von dem persönlichen Geschmack ab, und vom Datenaufkommen, ich mache es so, dass ich Jahresordner habe, in diesen Jahresordnern gibt es Ordner, die beginnen mit Jahreszahl-Unterstrich-Monat. Manche, die viel zu tun haben unterteilen das hier auch noch mit einer dritten Zahl für die Tage, ich mache dann aber meistens einfach hinten noch einen Unterstrich, und zumindest ein kurzes Stichwort rein um was es geht, also hier das Kraftwerk Arnstein, und in diesem Ordner lege ich dann oft noch welche Unterordner an, zum Beispiel wenn ich hier an dieser Location verschiedene Shootings gemacht habe für verschiedene Panoramen, dann habe ich hier zum Beispiel, da das jetzt für unser Training eher Kameraobjektiv abhängig ist, habe ich hier jetzt mal die Canon 600D als Kennzeichnung und das 10 bis 22mm, also die verwendete Brennweite einfach als Name genommen, das kann man aber genauso andersrum machen wie hier, zum Beispiel hier einfach die einzelnen Räumlichkeiten einer Location angeben, und so weiter. Das ist eine Geschmackssache, wichtig ist mir aber bei der Geschichte, dass man das Ganze in eine Finder- oder Explorerstruktur ablegt, die man auch ohne Katalogprogramm verstehen kann, nicht dass man alles nur noch nach Daten sortiert hat und dann einfach nur noch Dateien findet, die eben mit den Originalnummern daherkommen, da ist dann eigentlich auf den ersten Blick nur noch kaum festzustellen bei großen Datenbeständen, wo bin ich da überhaupt, deswegen mache ich immer eine Geschichte, die auch ohne jede Hilfsmittel, wie später das Lightroom, was wir verwenden werden, meine Datenbestände irgendwie mal so durchschaubar machen, dass ich auch mal schnell auf der Platte was finde ohne irgendein Extraprogramm. So, und ich kopiere dann normalerweise die Daten auch immer manuell im Finder, beziehungsweise Explorer, auf die Festplatte. Ich lasse das normalerweise nicht Programme wie Lightroom machen, sondern ich möchte da immer praktisch meine Oberherrschaft über die Daten behalten, und zumal geht es auch im Finder normalerweise einfach schneller, weil Lightroom natürlich nebenbei noch ein paar Sachen macht, und statt nebenbei mach ich die Sachen lieber hinterher, also das heißt, erst auf die Platte spielen und dann die ganzen Geschichten erst katalogisieren, ich spiele es mal hier auf die Platte, einfach mal hierher, lasse das mal kopieren, geht sogar relativ flott, und jetzt habe ich hier die Daten in meiner Ordnerstruktur liegen. Also wie gesagt, betrachten Sie das bitte nur als Empfehlung. Für mich hat sich dieses System recht bewährt, manche gliedern das, wie gesagt, noch etwas feiner auf, und das hängt dann immer ein bisschen vom Datenaufkommen ab oder wie Jobs konfiguriert sind oder wie auch immer. Das also einfach nur mal ein paar Bemerkungen zur Datenstruktur die man anlegt. Vielleicht noch ein paar Hinweise zur Sicherheit. Also ich habe ein Verfahren, ich arbeite kommerziell, das heißt, für mich repräsentieren solche Bilddaten immer einen Wert, und ich habe eigentlich folgendes Verfahren, das eigentlich relativ sicher ist. Also zunächst einmal werden von der Speicherkarte die Daten auf die Festplatte kopiert, dann werfe ich die Speicherkarte normalerweise aus und lösche da noch gar nichts, die bleibt erst mal einfach völlig unangetastet, die wird nur gelesen, dann katalogisiere ich die Daten im Lightroom, beschlagworte die, mache also diesen ganzen üblichen Kram, den man einfach für die Datenakquise von Bilddaten so macht, und wenn das passt, dann habe ich auch alle Bilder mal kurz durchgeguckt, ich sehe, dass alle Vorschauen generiert, keine Bilder kaputt sind, dass eventuell irgendwelche Schreib- oder Lesefehler auf der Karte waren, und das alles wirklich gepasst hat. Wenn diese Kontrolle positiv ist, dann mache ich von meiner Fotofestplatte, das ist normalerweise eine externe Festplatte, und von dieser Fotofestplatte wird ein Backup gezogen, auch mit einer entsprechenden Backup-Applikation, nicht einfach nur kopiert, sondern die überprüft auch, ob wirklich alles was ich da rüberkopiert habe, dass das auch wirklich angekommen ist, und arbeitet also mit Prüfsummen und solchen Geschichten, also ich verwende einen Mac Carbon Copy Cloner, in Windows gibt es auch jede Menge Auswahl an solchen wirklich dedizierten Backup-Programmen, die eben mehr machen als nur einfach was zu kopieren, sondern die dann wirklich auch nach dem Kopiervorgang Original und Kopie vergleichen. Und erst wenn das passiert ist, dann lösche ich die Speicherkarte, vorher nicht. Also das ist so ein bisschen ein Sicherheitstipp, der mich schon vor ein paar etwas gröberen Malheurs bewahrt hat, den kann ich also nur allen ans Herz legen. Also soweit einfach mal die Einspielung der Daten und ein paar Überlegungen zu Datenstruktur und Sicherheitsaspekten.

Panoramafotografie: Sphärische Panoramen mit PTGui

Lernen Sie, wie Sie von einem einfachen Panorama zu einer kompletten Rundumsicht von 360 x 180° kommen. Sehen Sie die Vorbereitung, Aufnahme und Nachbearbeitung in PTGui.

5 Std. 54 min (46 Videos)
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