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After Effects CS6 Grundkurs

Übersicht über verschiedene Effekte

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After Effects verfügt über ein Vielzahl an verschiedenen Effekten, welche teilweise nur wenige, oftmals aber auch Hunderte Parameter beinhalten. Die Effekte sind übersichtlich in Kategorien unterteilt.
10:05

Transkript

Eine der großen Herausforderungen in After Effects ist es, Herr über die ganzen verschiedenen Effekte zu werden, und ich gebe zu, selbst ich kenne nicht jeden einzelnen Effekt, ich habe sicherlich jeden schon mal angewendet, aber jeden Parameter, jede Eigenschaft - jeder hat da so sein Set aus Lieblingseffekten, mit denen er oft rumspielt und experimentiert und von Zeit zu Zeit, erweitert man dieses Wissen mal, und probiert mal einen neuen Effekt aus. Es gibt manche einfache Effekte, mit ein oder zwei Parametern, es gibt komplexe Effekte mit manchmal hunderten von Parametern, und man kann ja auch noch viele Effekte dazu kaufen, die dann eben manchmal ganze Partikelsimulationen oder Ähnliches abbilden. Hier oben in der Effekteliste, da haben wir mal einen guten Überblick, über die verschiedenen Kategorien. Und damit man einen Effekt anwenden kann, sollte man vielleicht erst mal überhaupt eine Ebene, beziehungsweise noch weiter zurück, eine Komposition erstellen. Wir erzeugen mal hier, im Kompositionsmenü eine neue, leere Komposition, bestätigen das mal mit OK, und gehen jetzt hier ins Ebenenmenü, und erzeugen hier auch mal unter Ebene Neu eine Farbfläche, Farbe spielt keine Rolle, mit OK bestätigen wir das einfach, und jetzt, wo diese Farbfläche angewählt ist, kann man hier eben auch verschiedenste Effekte anwählen. Und wenn wir hier mal rübergehen, sieht man hier 3D-Kanal-Effekte, Audio-Effekte, verschiedene Konvertierungs-Effekte und so weiter. Vielleicht mal einen ganz kurzen Überblick über die Kategorien. 3D-Kanal, das bezieht sich häufig auf die Zusammenarbeit mit 3D-Sequenzen, wenn ich aus 3D-Programmen, wie Cinema 4D, Maya oder - was haben wir noch - 3D-Studio Max beispielsweise, solche Sequenzen ausgebe, dann kann ich denen zusätzliche Informationen hinzufügen, und die kann ich über diese Informations - also über diese Filter auch wieder extrahieren, das können Tiefeninformationen oder Ähnliches sein. Audioinformationen sind Basiseigenschaften mit denen sich Töne mischen lassen, aber sehr rudimentär, das sind alles sehr alte Effekte, nicht auf einem hohen Niveau, aber wenn es mal darum geht, ein bisschen Bass aus einem Musikstück rauszunehmen, kann man das zur Not hier machen. Dienstprogramme, das sind Effekte, die größtenteils irgendwas mit Farbkorrektur zu tun haben, zum Beispiel Lookup Tables anwenden, oder Farbprofile zu konvertieren, eine High Dynamic Range Komprimierung durchzuführen, das sind so Dinge, die man dann eben brauchen kann. Einstellungen für Expressions, das sind einfach nur so Schieberegler-Kontrollkästchen, auf die man Expressions, das sind Java-Script Befehle legen kann, und dann lässt sich zum Beispiel die Position eines oder mehrerer Elemente über einen Schieberegler steuern. Natürlich gibt es sehr, sehr viele verschiedene Farbkorrektur-Effekte man sieht, das ist eine sehr lange Liste, und es ist eine große Mischung aus, zum Beispiel Dingen, die man vielleicht aus Photoshop kennt, wie Farbbalance, Fotofilter, Kanalmixer, Schatten und Glanzlicht, Tonwertkorrektur, aber hier eben auch so ein paar CC-Effekte, das steht im übrigen für Cycore, das ist ein Effekt-Bundel, was After Effects schon sehr lange mitliefert, das ist zum Beispiel ein Farb Neutralizer mit dabei. Also, für Farbe lässt es kaum Wünsche übrig. Im Generieren-Bereich finde ich hier, zum Beispiel Dinge, um so ein Schachbrettmuster oder Radiowellen, ein Zellmuster, oder auch Fraktale zu erzeugen. Hier sind aber auch ein paar Licht-Effekte, wie so Light Burst oder Light Rays, Light Sweep, die muss man auf jeden Fall mal ausprobieren, die findet man ganz oft, gerade so auf Textanimationen kann das ein paar ganz nette Effekte erzeugen. Also hier geht es darum, irgendetwas zu erzeugen. Im Bereich Kanäle, dort finde ich eine ganze Menge Möglichkeiten, die ebenfalls meistens für Farbkorrektur oder ähnliche Aufgaben, um zum Beispiel RGB-Kanäle zu vertauschen, oder den Alpha-Kanal auszulesen, oder Ähnliches, braucht man sicherlich nicht so oft. Dann gibt es hier natürlich umfangreiche Effekte, um zu keyn, also ein Element freizustellen auf Basis einer Green- oder Bluescreen, der wahrscheinlich wichtigste Effekt hier ist der Keylight-Effekt, damit kann man also auf sehr hohem Niveau ein Keying durchführen, das ist kein Farbkeyer, sondern ein sogenannter Difference Matte Keyer, also noch eine etwas bessere Qualität, als hier so ein einfacher Farbdifferenz-Key oder hier so ein noch einfacherer Color-Key, also Keylight ist schon wirklich keyen auf sehr hohem Niveau, aber hat viele Einstellmöglichkeiten. Hier habe ich ein bisschen was, womit ich Masken verbessern kann, gerade beim Freisteller-Bereich könnte man hier zum Beispiel die Maske, die aus dem Freisteller resultiert, noch ein wenig verbessern oder weichzeichnen. Hier gibt es so ein paar perspektivische Sachen, Alpha abschrägen soll so einen leichten 3D Eindruck vermitteln, aber auch eben ein klassischer Schlagschatten, den ich hier dann finde, wir haben die Möglichkeit Korn und Rauschen hinzuzufügen, wenn ich gerade unterschiedliches Filmmaterial habe, dass ich das Korn anpasse oder entsprechend reduziere. Im Simulationsbereich geht es darum, hier so ein paar verschiedene Partikelsysteme hinzuzufügen, oder auch mal Regen und Schnee zu erzeugen, aber eben auch so tanzende Karten, ein Zertrümmern-Filter, der so eine Wand durchbricht oder Ähnliches. Dann gibt es verschiedene Stilisieren-Effekte. Hier habe ich zum Beispiel einen Effekt, den ich sehr häufig bei Text einsetze, Kanten aufrauen, das erzeugt sozusagen wie Papier gerissene Kanten, ich kann aber auch hier Konturen finden, oder über einen Zeichentrick-Filter mein Bild sozusagen in einen Zeichentrick-Comic, oder einen Film in einen Zeichentrick-Comic umwandeln. Synthetic Aperture ist ein Hersteller, und in dem Fall, bietet der hier Color Finesse 3, das wird mit After Effects mitinstalliert, und das ist wirklich ein ganz tolles Farbkorrektur Plugin, wo ich viele Einstellungsmöglichkeiten habe, für die Farbkorrektur. Es gibt die Möglichkeit direkt Timecode oder einfache Zahlen in Form von Text zu einem Clip oder einer Farbfläche hinzuzufügen, es gibt ja auch einige veraltete Effekte, die man nicht mehr benutzen sollte, weil sie wurden mittlerweile durch andere ersetzt, und sie sind in After Effects noch drin, wenn man alte Animationen öffnet, also wenn man jetzt mal eine Komposition öffnet, die ist meinetwegen mit After Effects CS3 gemacht, und die verwenden noch den Blitzeffekt, deswegen gibt es die noch, aber man sollte eher Abstand davon nehmen, sie zu benutzen, vielleicht baut Adobe sie irgendwann auch ganz aus. Ja, natürlich kann man auf unterschiedlichste Arten und Weisen, Elemente verzerren, dieser Bereich ist fast genauso groß, wie der der Farbkorrektur, da gibt es unglaublich Vieles, was man zum Beispiel aus Photoshop kennt, das Verflüssigen oder Optikkompensation, um Objektivverzeichnungen zu simulieren oder rauszurechnen, ein komplexes Wölben oder hier so Schmier-Effekte, also auf die unterschiedlichsten Arten kann man hier Verzerrungs-Effekte durchführen. Wichtig natürlich auch Weich- und Scharfzeichner, auch hier relativ umfangreiches Repertoire, beispielsweise kann ich hier über die Richtungsunschärfe alles in eine bestimmte Richtung weichzeichnen, den klassischen Gaußschen Weichzeichner findet man hier natürlich auch. Im Bereich Zeit kann ich zum Beispiel über den Echo-Effekt, bei einer Animation so Zustände aus Bildern davor, noch mal in das Bild mit reinblenden, um so eine Art Bewegungsunschärfe zu erzeugen. Es gibt auch einen eigenen Unschärfe-Filter, mit der Zeitverkrümmung bliebe auch die Möglichkeit, etwas anzuhalten und wieder laufen zu lassen, gerade in einem Video spricht man auch von einem Timewarp-Effekt, wo das Ganze plötzlich in so eine Slowmotion übergeht, und dann wieder etwas schneller. Und es gibt die Möglichkeit, verschiedene Blenden zu simulieren, von einer Karten- oder Irisblende, bis zu einem CC WarpoMatic-Filter, wo ich momentan keine Ahnung habe, was der macht, aber hier gilt es einfach mal drauflos zu experimentieren, und Filter auszuprobieren. Eine ganz gute Übersicht findet man hier noch unter Hilfe in der Effektreferenz, dort sind zumindest, die Filter aufgelistet, die direkt von Adobe kommen, und da sehe ich dann hier noch mal die einzelnen Kategorien, hier in der Programmhilfe zum Beispiel Effekte unter "Verzerren", und hier bekomme ich dann auch noch mal eine Beschreibung, zum Beispiel hier, von dem Effekt Optikkompensierung, die einzelnen Parameter, die dieser Effekt zur Verfügung stellt, was er dann tut, manchmal gibt es auch gleich ein paar Bilder. Ja, und so sieht man hier halt die einzelnen Effekte dann jeweils kurz beschrieben, wenn man sie dann anwendet. Aber nichtsdestotrotz, ich mache es einfach oft so, dass ich sage, hey, ich möchte hier fraktale Störungen haben, so ein Fraktal, und dann ziehe ich das einfach rein, und dann guckt man hier, was hat der an Parametern, und damit experimentiert man dann, bis man irgendwas hat, was einem irgendwie gut gefällt, was haben wir hier noch Schönes - hier passiert gerade gar nichts, wahrscheinlich weil ich hier oben nur die Mandelbrot-Kategorie habe, aber sowie ich hier auf Julia schalte, glaube ich, passiert hier auch irgendwas, das könnte man ja schon mal nutzen, für einen lustigen Hintergrundeffekt. Und so experimentiert man dann eben einfach mal, mit diesen verschiedenen Effekten, und probiert einfach mal ein bisschen was aus, also da gehört auch etwas Mut zum Ausprobieren mit dazu. Also ruhig mal an einem ruhigen Abend, die 180 Effekte einmal anwenden. Bei den meisten hat man oft das Gefühl, keine Ahnung, wofür soll das jemals gut sein, und eines Tage kommt dann der Anwendungsfall, wo man sagt, ach ja, Mensch da könnte ich doch jetzt unbedingt ein Mandelbrot-, oder Julia-Fraktale erzeugen, und dann stellt man das hier entsprechend ein. Na gut, das war jetzt ein bisschen nicht ganz ernst gemeint, aber oft liegt das Ganze dann so in der Kombination der verschiedenen Effekte. Wir haben jetzt auf jeden Fall mal, einen Überblick über die verschiedenen Kategorien gesehen, die After Effects so bietet, und einzelne werden wir davon dann, auch in den weiteren Filmen mal rausgreifen.

After Effects CS6 Grundkurs

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5 Std. 23 min (43 Videos)
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