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Moodle 3-Administration Grundkurs

Übersicht über die Standardrollen in Moodle

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Die Standardrollen in Moodle sind durchdacht und geeignet, die meisten Situationen zu bewältigen.

Transkript

In jedem Moodle-System finden wir von Beginn an Rollen. Unter "Website-Administration" - "Nutzer/innen" - "Rechte ändern" - "Rollen verwalten" finden wir eine gute Übersicht über die Rollen im System. Hier finden wir vom "Manager" bis zum "Authentifizierten Nutzer" die Standard-Rolle. Eine Rolle fehlt jedoch an dieser Stelle. Das ist die Rolle des Administrators oder der Administratoren. Diese Rolle wird hier nicht aufgelistet, da sie grundsätzlich alle Rechte hat, im System alles zu tun, und das auch nicht modifizierbar ist. Die Rollen, die hier angelegt sind, möchte ich Ihnen kurz vorstellen. Auf dieser Seite haben Sie später auch die Möglichkeit, einzusehen, was im Detail die Rechte sind, und diese gegebenenfalls auch zu modifizieren. Zu dem Zweck befindet sich das Bearbeitungszahnrädchen am Ende dieser Tabelle für jede einzelne Rolle. Schauen wir uns die Rollen an. Ich beginne unten beim "Authentifizierten Nutzer". Jeder Nutzer, der einen Account hat, hat zunächst einmal auf Systemebene das Recht, sich einzuloggen. Damit ist sein Nutzeraccount bestätigt. Er ist authentifiziert. Er hat im Grunde damit ausschließlich das Recht, die Eingangshalle zu betreten, und, da sein Account bestätigt ist, ist er dort vorhanden, also authentifizierter Nutzer. Es gibt hier eine zweite Rolle, "Authentifizierter Nutzer der Startseite". Die Startseite selber ist im Moodle-System ein Kurs. Und deswegen gibt es dafür eine separate Rollenverwaltung. Und in dem Kontext ist diese Rolle gegebenenfalls relevant. Die Rolle "Gast" ist eine ganz besondere Rolle, weil sie nicht Personen vergeben wird, sondern sie wird im System verwendet, nämlich im System verwendet, wenn man zum Beispiel möchte, dass Personen in einen Kurs Einblick nehmen ohne sich darin einzuschreiben. Also, ein Nutzer, der einen Account hat, soll in einem Kurs die Möglichkeit haben, quasi mal reinzuschnuppern, hineinzugehen, ohne damit aber in den Kurs eingeschrieben zu werden. Würde er in den Kurs eingeschrieben werden, müsste er dazu eine explizite Rolle haben. Damit er aber gar nicht erst für diesen Zweck eingeschrieben werden muss, gibt es diese sogenannte Meta-Rolle, könnte man sie bezeichnen, "Gast", die es ihm erlaubt, in den Kurs hineinzugucken, immer natürlich unter der Voraussetzung, dass der Gastzugriff für einen Kurs separat freigegeben ist. Ich vergleiche sowas immer mit den Hospitationsmöglichkeiten, die Eltern gelegentlich in der Schule haben, bei denen sie sich einfach nur hinten hineinsetzen sollen, zuhören und zugucken dürfen, aber sich nicht aktiv einmischen müssen. Diese Rolle ist im Grunde die Gastrolle. So, dann haben wir die Rolle "Teilnehmer". Die Rolle "Teilnehmer" nimmt eine Person ein, innerhalb eines Kurses. Damit hat sie die Möglichkeit, am Kurs teilzunehmen. Es gibt dann die Rolle des "Trainers". Auch diese Rolle ist eine Rolle im Kurs. Der Trainer hat die Möglichkeit, die Aktivitäten des Kurses zu bearbeiten und neue anzulegen, vorhandene zu verändern, oder aber auch Aktivitäten zu löschen. Es gibt eine zweite Trainerrolle. Das ist eine Trainerrolle ohne Bearbeitungsrecht. Die Idee dahinter ist, dass man manchmal einen Kurs hat, der von einem Fachtrainer erarbeitet wird und anschließend von einem Tutor weiter gepflegt wird, in dem Sinne, dass er die Teilnehmer betreut. Dieser soll aber nicht in der Lage sein, vorhandene Lerninhalte zu verändern, neue hinzuzufügen oder bestehende zu löschen. Er kann die Teilnehmer in dem fertigen Kurs begleiten, aber ohne die Struktur des Kurses zu verändern. Das heißt, immer dann, wenn ich rechtlich zum Beispiel einen Kurs abgenommen habe, keine Änderungen mehr erfolgen sollen, dann würde man nicht die Trainerrolle vergeben, sondern die Rolle "Trainer ohne Bearbeitungsrecht". Die drei Rollen "Teilnehmer", "Trainer ohne Bearbeitungsrecht" und "Trainer" sind Rollen, die auf der Ebene des Kurses vergeben werden. Das heißt, die können nicht auf Systemebene vergeben werden, sondern werden nur auf Ebene des Kurses vergeben. Daher finden wir sie in dem Bereich "Globale Rollen" nicht aufgelistet. Würde man zum Beispiel einem Trainer die Rolle auf Systemebene geben, oder würde man einem Nutzer die Berechtigung "Trainer" auf Systemebene geben, hätte das zur Konsequenz, dass in jedem Kurs, der existiert, und in jedem Kurs, der künftig angelegt ist, diese Person automatisch Trainer ist. Das ist in den allermeisten Situationen nicht gewünscht. Wer das tatsächlich möchte, weil es in seinem Kontext Sinn macht, kann durch eine Bearbeitung des Kontextes für diese Rolle das ändern. Aber in der Normalsituation ist das nicht benötigt. Nun haben wir zwei systemweite Rollen: die Rolle "Kursersteller" und die Rolle "Manager". "Kursersteller" erlaubt es, neue Kurse anzulegen und darin die Nutzer zu verwalten, also Teilnehmer einzutragen und Trainer einzutragen. Die Person des "Kurserstellers" hat allerdings nicht automatisch auch Zugriff, anschließend, auf den Kurs und seine Inhalte. Man könnte es hier vergleichen mit einer Sekretariatsrolle, die zwar die Raumplanung macht und auch klärt, welche Veranstaltung in welchem Raum stattfindet und wer da der Trainer ist, und das in eine Liste einträgt, aber ohne selber an dem Kurs teilzunehmen. Stattdessen gibt es die Rolle "Manager". Die Rolle "Manager" geht nochmal ein ganzes Stückchen weiter. Sie kann hinsichtlich der Kurse auch neue Kurse anlegen, Teilnehmer eintragen, kann gleichzeitig innerhalb der Kurse aber auch hingehen und sagen: Okay, ich möchte Inhalte verändern. Zudem hat die Rolle "Manager" die Berechtigung, innerhalb der Nutzerverwaltung tätig zu werden und auch neue Nutzerkonten anzulegen. Wir schauen uns das gleich mal beim Zugriff auf den Block "Einstellungen" für diese beiden Rollen im Vergleich zum Administrator an. Wir sehen nun auf dieser Bildschirmdarstellung zwei verschiedene Browser. Ganz rechts im Block "Einstellungen" sehen Sie die Darstellung für einen Nutzer mit der Berechtigung "Kursverwaltung". Er ist in der Lage, neue Kurse anzulegen und in dem Zusammenhang auch Nutzer, die schon im System sind, einzuschreiben. Auf der linken Seite sehen Sie einen Nutzer mit Managerrechten. Sie sehen deutlich, dass die Rechte wesentlich erweitert sind. Er hat also hier Zugriffsrechte auf den gesamten Bereich der Nutzerverwaltung und auch weitere Funktionen der Kursverwaltung. Die Rechte und Möglichkeiten einer Person mit Managerrechten sind also wesentlich weitergehend. Sie hat die Möglichkeit, wichtige Einstellungen für Nutzer vorzunehmen, aber ohne gleichzeitig auf Systemeinstellungen in weiten Bereichen zugreifen zu können.

Moodle 3-Administration Grundkurs

Lernen Sie als Systemadministrator, Manager oder Kursersteller die Verwaltungsmöglichkeiten der Lernplattform kennen.

3 Std. 6 min (41 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.10.2016

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