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Moodle 3-Administration Grundkurs

Übersicht über die Plugin-Bereiche

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Der Plugin-Bereich ist über die letzten Jahren stetig gewachsen, da immer mehr Funktionen als Plugins im Programmcode verwaltet werden. Daraus ergeben sich differenzierte Einstelloptionen.

Transkript

Die Zahl der Funktionen und der Plug-Ins ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Das ist eine gute Entwicklung. Es zeigt einerseits, dass die Software-Entwickler von Moodle immer mehr der Funktionen aus dem Programm-Core herausgenommen haben und modular abwickeln. Dies erlaubt es weiteren Programmentwicklern, hinzugehen und neue Funktionen zu entwickeln und diese einzuklinken, ohne damit den Programm-Core anpassen zu müssen. Dadurch ist die Wartung und Pflege vereinfacht. Auch für die Administratoren ist das eine Vereinfachung, denn sie haben nun die Möglichkeit, einzelne Aktivitäten bewusst zu aktivieren oder zu deaktivieren und für diese Einstellungen vorzunehmen. Also ein Plus auf allen Seiten. Versuchen wir uns ein bisschen Überblick darüber zu verschaffen, welche Funktionen wir denn hier finden. Unter "Aktivitäten" finden wir, die Übersicht zeigt das sehr deutlich, die Lernaktivitäten, die in einem Kurs in der Werkzeugkiste zur Verfügung stehen. Also zum Beispiel Aufgaben, Buch, ein Chat, die Abstimmung, Datenbank, Feedback und so weiter und so fort. Weiter geht es. Auch ein wichtiger Bereich ist die "Authentifizierung". Hierbei geht es um die Authentifizierung, also die Bestätigung von Nutzer-Accounts. Welche Verfahren sollen hier aktiviert sein und für Ihr System gelten. Ein wichtiger Teil, den man in den meisten Fällen einmal einstellt und dann für lange Zeit stehen lässt und gar nicht mehr darauf zugreift. Ein Bereich, der ebenfalls sehr umfangreich ist, ist der Bereich der "Blöcke". "Blöcke" sind die Elemente in den Spalten auf der linken und der rechten Seite. Hier sehen wir eine Liste. Wahrscheinlich ist es bei den Plug-Ins die längste Liste. Die meisten dieser Blöcke können innerhalb von Kursen benutzt werden. Einige wenige sind nur auf speziellen Seiten nutzbar. Nehmen wir zum Beispiel den Block "Login". Dieser ist nur auf der Startseite verwendbar. Auf anderen Seiten würde er gar nicht erscheinen. Es gibt einige weitere Blöcke, die ausschließlich für bestimmte Nutzergruppen zur Verfügung stehen, wie zum Beispiel der Lesezeichen-Block, der auch nur Administratoren zur Verfügung steht. Es gibt ein paar Blöcke, die auch nur auf speziellen Seiten sichtbar sind, wie zum Beispiel ein Flickr-Block oder ein YouTube-Block, der ganz am Ende steht. Aus meiner Erfahrung heraus ist es sehr sinnvoll, hier nochmal den Wildwuchs etwas zu beseitigen und zu schauen, dass man eine übersichtliche Zahl von Blöcken im Einsatz hat. Ebenfalls sehr wichtig ist die Einschreibung. "Einschreibung" meint, unter welchen Bedingungen beziehungsweise auf welchen Wegen kommen Teilnehmer in Kurse. Auch hier haben wir eine große Anzahl von Möglichkeiten, insbesondere weil auch die Option besteht, dass ich externe Systeme dazu benutze, um Teilnehmer in Kurse einzuschreiben. Auch hier wird man einmal Festlegungen machen die dann eine ziemlich lange Zeit benutzt werden. Schließen wir den Bereich "Einschreibung". Der Bereich "Filter" ist eine spannende Funktion, die standardmäßig im Moodle- System erstmal deaktiviert ist. Also, keiner dieser Filter ist von Beginn an schon funktionsbereit. Die Filter haben die Funktion, wenn eine Seite aufgerufen wird, bestimmte Anpassungen zu machen, zum Beispiel wenn dort ein Link auf eine Webseite steht, also mit "http" anfängt, automatisch einen Link zum Anklicken zu erzeugen, oder Videos einzubinden und Ähnliches. Gehen Sie diese Dinge durch, da sie den Trainern und den Teilnehmern im Kurs das Leben wirklich erleichtern können. Schließen wir den Bereich "Filter" nochmal. Moodle hat ein Testmodul. Im Test werden Fragen benutzt. Es ist eine große Vielzahl von Test-Fragetypen zur Verfügung. Auch hier sehen wir wieder eine ziemlich lange Liste. Nicht alle werden gleichermaßen bedeutsam sein für jede Bildungseinrichtung. Von daher macht es hier durchaus Sinn, diejenigen, die nicht gebraucht werden, zu deaktivieren und vielleicht auch die Anzeigereihenfolge zu gestalten. Hierauf habe ich Einfluss mit Hilfe der Pfeiltasten. Schließen wir den Bereich der Fragetypen und schauen wir an der Stelle nochmal auf den Texteditor. Der Texteditor ist auch ein Werkzeug, das ja sehr viele Nutzer zu sehen bekommen. Hier finden wir zwei verschiedene Texteditoren. Moodle hat einen älteren Texteditor, TinyMCE, der weiterhin im System ist, und hat eine Eigenentwicklung, Atto. Atto ist heute die Standard- Texteditor-Option, die gegeben ist. Sie ist insbesondere unter Barriere-Gesichtspunkten optimiert. Und hier haben wir ganz interessante Möglichkeiten, Einstellungen vorzunehmen. Zunächst zeigt uns die Seite "Einstellungen", welche eigenen Plug-Ins für den Editor schon zur Verfügung stehen. Das verweist uns auch nochmal darauf, dass auch innerhalb dieses Plug- In-Bereichs der Texteditoren nochmal Plug-Ins benutzt werden können. So gibt es mittlerweile für Plug-Ins auch noch weitere, zusätzliche Funktionen, die separat installiert werden können. Schauen wir auch nochmal in die Menüzeilen-Gestaltung. Hier haben wir einen ersten Bereich, in dem wir sagen können: Wieviele Teilelemente und Gruppierungen sollen in der ersten Menüzeile angezeigt werden? Der Bereich der Einstellungen des Atto-Editors zeigt uns, dass auch dieser aus einzelnen Teilfunktionen, die wiederum als Plug-Ins organisiert sind, hinterlegt sind. Es gibt mittlerweile zusätzliche Plug-Ins, die in der Plug-In-Datenbank verfügbar sind, die man ergänzend installieren kann. Sehr entscheidend ist, dass man die Menüzeilen definieren kann. Wir haben hier die Möglichkeit, festzulegen, welche der obigen Elemente zusammen gruppiert werden und dann im Texteditor angezeigt werden. In einer zweiten Einstellung der ersten Menüzeile definiert man, welche Elemente sichtbar sein sollen, nachdem der Teilnehmer eine Seite aufruft, wo der Texteditor benutzt wird. Dadurch kann man die Zahl der angezeigten Elemente im Editor wunderschön reduzieren, dass man dort vielleicht nur fünf oder sechs Elemente zur Verfügung hat und die anderen erst durch den Aufruf der weiteren Menüzeilen sichtbar macht. All dies lässt sich hier bereits definieren. Die Welt der Plug-Ins in Moodle ist sehr weitgehend. Wir können hier auch Repositories aktivieren, sodass wir zum Beispiel auf externe Dateiverwaltungsfunktionen wie Dropbox, wie Flickr, wie Google Drive und andere zugreifen. Diese müssen jedoch immer erst aktiviert werden, und in vielen Fällen müssen hier auch spezielle Einstellungen gemacht werden, damit ein Zugriff von Moodle auf diese externen Anwendungen möglich ist.

Moodle 3-Administration Grundkurs

Lernen Sie als Systemadministrator, Manager oder Kursersteller die Verwaltungsmöglichkeiten der Lernplattform kennen.

3 Std. 6 min (41 Videos)
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Erscheinungsdatum:19.10.2016

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