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Grundlagen der Fotografie: Filter

Überlegungen zur Foto-Ausrüstung

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Lernen Sie in diesem Video die Grundausstattung kennen, die sich in der Praxis des Trainers über die Jahre als unverzichtbar erwiesen hat – auch wenn die einzelnen Komponenten eher unscheinbar und wenig spektakulär wirken. Dazu gehören Stativ, Rucksack, Rollwagen, Wasserwaage und Fernauslöser.
12:36

Transkript

in diesem Video möchte ich Ihnen einige meiner Werkzeuge zeigen, die sich zum Teil aus jahrelanger Erfahrung für mich als unentbehrlich erwiesen haben. Auch, wenn sie auf den ersten Blick unscheinbar aussehen, so sind sie doch wichtig. Das Erste ist ein Stativ. Stativ ist besonders bei der Filterfotografie sehr wichtig. Es lässt Sie nicht nur ein Bild ohne Verwacklungsunschärfen aufnehmen. Es kann auch darüber entscheiden, wie angenehm Sie ein Bild aufnehmen. Kaufen Sie ein Stativ nicht nach dem Grundprinzip: Es darf nichts wiegen, darf nichts kosten, und es darf auch nicht groß sein. Damit werden Sie wahrscheinlich unglücklich werden und kaufen dann später vielleicht doppelt oder mehrfach sozusagen. Bei den meisten Stativen kann man die Beine immer nur in einer gewissen Raststellung ausspreizen, und das sind meistens drei. Das kann ich kurz mal demonstrieren. Das ist die erste Stellung, zweite, dritte Stellung. Jetzt kann es aber im Gelände... oder es gibt ein Gelände, das besonders schroff ist und scharfkantig. Für die Landschaftsfotografie kann es da ganz toll sein, wenn das Stativ anders aufgestellt werden kann ohne diese Raststellung, weil die vielleicht in dem Augenblick nicht so toll passen, oder man kann es einfach nicht ideal aufstellen. Deshalb gibt es da auch Stative, die hier flexibel sind, sozusagen, die keine Raststellung haben, die so flexibel angepasst werden können, dem Gelände angepasst. Das ist etwas, wo ich mich besonders darauf verlassen möchte, verlassen muss: die Stabilität und dass es auch in der harten Brandung einfach stehen bleibt. Es ist vollkommen klar, dass man so etwas nicht tragen will, ganz klar, aber es ist einfach so, dass das extrem wichtig ist, und je angenehmer ich mit diesen Stativen arbeiten kann -- Ich selbst benutze Manfrotto- und Gitzo-Stative, die unterschiedliche Bauweisen haben, und die mir wirklich mehr Spaß am Fotografieren und mehr Exaktheit garantieren. Das ist etwas, was ganz wichtig ist. Ich mache sehr, sehr viele Workshops, bin fast jedes Wochenende unterwegs. Sie glauben nicht, was ich da schon an Stativen gesehen habe. Meines Erachtens sollten sie den Namen nicht tragen dürfen, weil die Kamera nicht statisch da drauf ist, auf so einem Wackel-Zitter-Dings. Ich meine, man hat dann da einfach am falschen Ende gespart. Ein weiteres Werkzeug sind für mich, wodrauf ich unheimlich stehe - nicht dass ich jetzt ein Taschen-Fetischist wäre -, sind Rucksäcke. Rucksäcke, Taschen, die mein Fotoleben, sozusagen, beinhalten müssen. Das können große Sachen sein, es können kleine Sachen sein, die da drin Platz haben müssen. Was da ganz wichtig ist, dass es eben viele Taschen hat, dass es auch sehr stabil ist, wenn es mal umkippt. Mir sind schon Taschen den Hang herunter gerollt, und das Innenleben, also, was da noch drin war, war genauso intakt wie vorher. Das ist etwas, was ich wichtig finde. Viele Taschen sind wichtig; es muss einen guten Zugang haben, die Reißverschlüsse, wenn welche dran sind, sollten auch nach mehreren Jahren noch genauso funktionieren. Hier ist es so platziert, dass ich, wenn ich im Dunklen fotografiere, alles blind finde, und das ist etwas, was für mich wichtig ist. Es ist ja jetzt nicht per se so, dass ein Rucksack tolle Bilder macht, aber er lässt sie mich vielleicht angenehmer aufnehmen, und dann ist es etwas, was für mich sehr wichtig ist. Jetzt kommen wir zu dem unangenehmen Teil des Ganzen: Das ist ja das Tragen. Deshalb benutze ich gerne Rucksäcke, wenn ich lange Strecken gehe, was ich für die Landschaftsfotografie sehr oft mache. Da bin ich vielleicht Stunden oder halbe Tage unterwegs, nur um an Punkte zu kommen. Glauben Sie mir, es macht mir keinen Spaß, den Rucksack zu schleppen. Ich möchte ihn wenigstens tragen, und das ist etwas, was wichtig ist. Ich vergleiche das immer mit einem Fahrradsattel. Das ist sehr individuell, deshalb immer in ein Geschäft gehen, wenn Sie sich so was zulegen. Das Ding richtig schwer machen. Leicht lässt sich immer alles sehr locker tragen, weil es eben nicht so aufträgt. Heute ist er komischerweise sehr leicht, heute könnte ich Tage gehen, sozusagen, weil die schweren Sachen nicht drin sind. Deshalb im Geschäft mal das Ding beschweren, etwas reinlegen, was schwer ist, und dann merken Sie nach kurzer Zeit, wie angenehm so etwas ist, und es muss einfach relativ angenehm sein. Das ist etwas, was mir eine größere Freude am Fotografieren bereitet, und das kann zum Beispiel auch was sein, was jetzt auch mit Tragen zusammenhängt, aber nicht auf dem Rücken, sondern es wird gerollt. Ich habe vor einem Jahr die Bekanntschaft mit einem Eckla Rolly gemacht. Das ist was, was fürs Fotografieren im Grundprinzip gar nicht so erfunden wurde. Gemacht wurde es für den Strand, ist für den Strandaufenthalt gedacht. Er hat sehr dicke Reifen, die sollen eben nicht in den Sand einsinken. Dieses Teil sieht auch aus wie ein Sitz, man kann ihn auch als Sitz benutzen. Er hat sehr große Luftrollen, und dadurch kann man auch in unwegsamem Gelände super gut vorwärts kommen. Man muss sich nicht so abmühen, und das ist etwas, was ich ganz wichtig finde. Bei vielen Workshops haben da mehrere Rucksäcke Platz, und ich habe das ganze Ding noch umfunktioniert. Ich habe Bretter, die man unten reinschieben kann, die dann intern befestigt werden, die man dann später herausnimmt und auf einen Walk-Stool legt. Das finde ich auch etwas, das per se kein gutes Bild macht - vielleicht ein gutes Bild von demjenigen, der drauf sitzt -, aber eher wiederum die Arbeit erleichtert; und dann hat das einen Beweggrund, warum ich mir so etwas zulege. Weil, diese Bretter kann ich auf diesen Dreibeinhocker draufmontieren mit einem Ratschgurt und habe sofort kleine Tische, die mir das Arbeiten erleichtern, weil ich da meine Sachen nicht in den Schlamm, in den Dreck, in das Salzwasser oder sonstwohin legen muss, sondern sie stehen schön gerade. Dadurch kann ich wiederum viel einfacher fotografieren. Dadurch, dass es angenehmer ist, ist es vielleicht schöner zu fotografieren; vielleicht werden die Aufnahmen dadurch auch besser. Das sind jetzt Sachen, wo man denkt, das finde ich nicht ganz so wichtig. Für mich ist es schon wichtig, weil es mehr Spaßfaktor garantiert, mehr Einfachheit garantiert. Wenn ich jetzt zum Beispiel fotografiere mit langen oder mit extremen Brennweiten, nehmen wir mal Extrem-Weitwinkel, dann muss ich mich bei diesen Aufnahmen sehr stark auf ganz viele Sachen konzentrieren. Unter anderem auch auf den Horizont, und der ist oft, wenn er so weit weg ist, wenn ich mit 14 oder 15, 16mm fotografiere, manchmal kaum zu erkennen. Ist das jetzt gerade oder ist das schief? Auch in hellen Lichtsituation ist es ganz schwierig, das richtig in die Waage zu bringen. Da sind wir jetzt schon beim Stichwort, weil, ich kann mit einem kleinen Utensil, hier, eine Wasserwaage, viel besser den Horizont in den Griff bekommen. Diese Wasserwaage habe ich mir gekauft, da ich früher vor 15 Jahren viele Panoramen aufgenommen habe. Da muss die Kamera stringent im Wasser stehen, und dieses Teil wurde auf dem Blitzschuh befestigt, also hier oben drauf. Jetzt haben aber Kameras, die neuzeitlichen Kameras wie hier diese und auch diese, interne Wasserwaagen, also digitale Wasserwaagen eingebaut. Deshalb brauche ich diesen ganz wenig oder überhaupt nicht mehr, weil ich mir zum Beispiel bei der Nikon auf eine Taste die Wasserwaage draufgelegt habe im Menü "Tastenbelegung". Somit kann ich intern auch sofort mit einem Klick, mit einem Druck auf diese Taste sehen, ob der Horizont gerade ist. Dadurch sind es auch wiederum unscheinbare Hilfsmittel, die sehr wichtig sind für gute Bilder. Ein weiteres Teil ist auch erst einmal unscheinbar. Vielleicht fragt man sich, für was braucht man das überhaupt? Das ist die Okularabdeckung. Wenn man Langzeitbelichtungen aufnimmt bei sehr, sehr hellem Tageslicht, ist es wichtig, dass man die Lichtmenge kontrolliert durch den ND-Filter. Aber das ist das Licht, was hier vorne auf den Sensor gelangt. Jetzt kann aber auch bei der Spiegelreflex Licht durch das Okular, durch den Sucher auf den Sensor gelangen. Das ist meistens so ein Streulicht, und das sieht sehr, sehr unschön aus. Meistens am Rand blau und rot, sehr sehr hell. Es sieht sehr irritierend aus und macht einem einfach das Bild zunichte. Deshalb ist es auch wichtig, dass man dieses abdeckt, schließen kann. Hier bei mir ist eine Taste dran, die ich gerade hoch mache, und schon ist das Okular geschlossen mit diesem Hebel und es ist schön abgedunkelt. Wenn man dieses jetzt nicht hat, gibt es manchmal Sachen, die zu Kameras mitgeliefert werden. Sachen, die man da drauf drückt oder drauf klipst, damit kein Licht mehr einfällt. Man kann sich aber ganz einfach etwas selbst machen, und zwar ist es dieses Gaffa-Tape zum Beispiel, ein Klebeband, das verhindert zum Beispiel, dass Licht reinkommt. Es kann aber auch einfach nur ein Hut sein. Wichtig ist: Da soll kein Licht rein. Das sind alles kleine Werkzeuge. Die erste Vorstellung der kleinen Werkzeuge, die zu besseren Bildern oder zum angenehmeren Fotografieren führen können.

Grundlagen der Fotografie: Filter

Lernen Sie, dynamische und statische Motive mit Filtern abzubilden. ND- und Polfilter kommen zum Einsatz, um satte Farben, fließendes Wasser und ziehende Wolken festzuhalten.

3 Std. 43 min (39 Videos)
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