Scrum-Grundlagen: Der Product Owner

Überblick über Scrum

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Hier erfahren Sie, wie ein Scrum-Prozess im Großen und Ganzen aussieht.

Transkript

In diesem Video beschäftigen wir uns mit den wesentlichen Elementen von "Scrum". "Scrum" unterteilt seine Elemente in Events, Rollen und Artefakten, die in ihrer Gesamtheit das Framework bilden. In dieser Grafik sehen wir das Framework einmal im Überblick. Jetzt schauen wir uns die wesentlichen Elemente genauer an. Beginnen wir mit den Events. Die Events im "Scrum" sind der Sprint, der Sprint Planning, das Daily Scrum, das Sprint Review und die Sprint Retrospektive. Der Sprint bildet das Herzstück von "Scrum". Der Sprint beschreibt eine Iteration, in der potentiell auslieferbare Anforderungen umgesetzt werden. Alle anderen Events finden innerhalb eines Sprint statt. Ganz wichtig ist dabei die Tatsache, dass während eines Sprints auf keinen Fall Änderungen passieren, die das Sprintziel, also das, was sich das Team vorgenommen hat, gefährden und der Qualitätsanspruch sinkt. Jeder Sprint beginnt mit dem Sprint Planning. In dem Sprint Planning macht der Product Owner dem gesamten Team seine Vision klar und stellt anhand des sogenannten Product Backlogs die wichtigsten Anforderungen des Produktes in ihrer priorisierten Reihenfolge vor. Danach wählt das Team, der Priorisierung entsprechend, so viele Anforderungen aus, wie es in einem Sprint umsetzen kann. Jeden Tag, zur selben Zeit innerhalb des Sprints, findet das Daily Scrum statt. In einem Daily Scrum schaut das Team zurück, was es seit dem letzten Daily Scrum erreicht hat, was es bis zum nächsten Daily Scrum wahrscheinlich erreichen wird und ob es irgendwelche impediments als Blocker oder Hindernisse gibt. Dieses Event dient der täglichen Synchronisierung und der Förderung der Transparenz. Am Ende eines Sprints findet die Sprint Review statt. In der Sprint Review stellt das Team die umgesetzten Anforderungen vor, und der Product Owner nimmt dieser, anhand gemeinsam festgelegter Kriterien, sogenannten Akzeptanzkriterien ab. Zu diesem Event haben zudem alle Stakeholder die Chance, als Gast teilzunehmen, um den Fortschritt des Produktes zu sehen und gegebenenfalls anschließend dem Product Owner wertvolles Feedback zu geben. Abgeschlossen wird jeder Sprint von der Sprint Retrospektive. Bei der Retrospektive schaut das Team gemeinsam auf den letzten Sprint zurück und reflektiert sich selbst. Dabei findet es heraus, was bereits gut läuft und wo es Verbesserungspotential gibt. Resultat sind konkrete Handlungen zur Weiterentwicklung und Verbesserung. Damit bildet die Retrospektive einen entscheidenden Teil zur kontinuierlichen Verbesserung. Neben den Events gibt es in "Scrum" drei verschiedene Rollen: den Product Owner, den Scrum Master und das Entwicklungsteam. Der Product Owner ist verantwortlich für den Erfolg und den Business Value, also die Werthaltigkeit des Produktes. Dabei ist der Product Owner, Experte für das Produkt seine Nutzer und den Markt. Auf Basis dieses Wissens und dieser Erfahrung trifft er eigenverantwortliche Entscheidungen, die den Business Value des Produktes entscheidend nach vorne bringen. Der Scrum Master wacht über den Scrum Prozess und ist Begleiter des Teams auf dem Weg zur Selbstorganisation. Er selbst, ist Experte der Scrum Methode und gibt dieses Wissen an das gesamte Unternehmen weiter. Als Servant Leader weiß er, was moderne Führung auszeichnet und Schaft ohne große disziplinarische Maßnahmen dem gesamten Scrum Team die besten Voraussetzungen zu schaffen. Das Entwicklungsteam ist eigenverantwortlich für die Umsetzung der von Product Owner gestellten Anforderungen. Dabei ist es ein cross-funktionales Team. Das bedeutet, es besitzt für die Umsetzung auch alle notwendigen Kompetenzen. Es zeichnet sich neben dem hohen Grad der Selbstorganisation auch durch hohes Kommitment und einer großen intrinsischen Motivation aus. Die dritte Gruppe sind die Artefakte von Scrum. Diese sind, das Product Backlog, das Sprint Backlog und das Inkrement. Das Product Backlog ist das Hauptinstrument des Product Owners. Es ist die priorisierte Liste von Anforderungen an das Produkt. Der Product Owner erstellt, pflegt, und priorisiert dieses dynamische Artefakt ständig. Das Sprint Backlog beinhaltet die Auswahl an den im nächsten Sprint umzusetzenden Anforderungen. Dementsprechend gehört es dem Entwicklungsteam und wird während eines Sprints immer weiter verfeinert. Das letzte Artefakt, das Inkrement ist am Ende eines Sprint das Resultat aller in einem Sprint umzusetzenden Produktanforderungen.

Scrum-Grundlagen: Der Product Owner

Lernen Sie die Aufgaben des Product Owner im Scrum-Prozess kennen und profitieren Sie von den Tipps und Tricks für den Praxiseinsatz.

1 Std. 23 min (19 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!