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Website-Konzeption: Mobile first und responsive Sites

Überblick über mobile Endgeräte

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Es stehen unterschiedliche Endgeräte zur Verfügung, um Websites mobil aufzurufen. Dieses Video bietet einen Überblick über die verschiedenen zur Auswahl stehenden Geräte.
08:14

Transkript

Sehen wir uns als erstes die Biester an, mit denen wir es hier überhaupt zu tun haben. Das iPhone 1 kam im Jahr 2007 in Deutschland heraus. Da war es zu kaufen mit einem Bildschirm von 320x480 Pixeln. Das ist jetzt nicht wahnsinnig groß und man kann den Hype um diese ganzen Apfelgeräte stehen, wie man möchte, Fakt ist, es hat eine Zeitenwende eingeleitet. Denn mit diesem Gerät war es zum ersten Mal möglich, Websites richtig zu benutzen. Mobil. Mein Handy davor war das hier und hatte eine schöne Funktion namens "WAP", das ist das Wireless Application Protocol und damit konnte man ins Internet gehen. Ich als technisch interessierter Mensch habe das gemacht als mein Handy neu war und habe es ausprobiert. Da konnte man also fünf Zeilen Text auf einem winzigen Display anschauen und speziell dafür aufbereitete Websites besuchen. Man musste das Ganze mit den zwei kleinen Tasten hier bedienen und das war auch schon alles. Das Schlimmste war aber, dass man ständig warten musste. Bis die Seiten geladen waren, verging eine Ewigkeit. Man hat sich letztendlich gefühlt, als würde man mit auf dem Rücken gebundenen Händen versuchen, mit der Nasenspitze ein Gerät zu bedienen. Das war einfach kein Spaß und hat kein Mensch gemacht. Ein Teil des Erfolgs des iPhones war eben, dass es jetzt nicht nur technisch möglich war, Webseiten aufzurufen, sondern auch, dass gebündelt mit diesem Gerät zwangsweise ein Vertrag kam. Das war ein Vertrag mit Datentarif. Das heißt, alle Nutzer, die das iPhone gekauft haben, mussten erst einmal einen Datenvertrag kaufen. Um also das iPhone zu kaufen, musste ich mich gleich verpflichten, mobil zu surfen. Das ist deshalb genial gewesen, da es jeder machen konnte und es auch jeder getan und ausprobiert hat. Jeder hat festgestellt, es funktioniert, es war ein Teil der Usability und ein Teil der User Experience dieses Gerätes. Diese Kombination hat sozusagen dazu geführt, dass das mobile Surfen überhaupt populär wurde. So etwas hat davor nur das Blackberry für das mobile Mailen getan. Da war es auch so, dass das Gerät zusammen mit den Datentarifen verkauft wurde, wodurch das Entstehen einer neuen Nutzungsform ermöglicht wurde. Heute sind die Dinger deutlich größer, als diese Smartphones, da die ganz am Anfang herauskamen. So etwas ist hier jetzt keine besonders spektakuläre Größe mehr. Das ist eines der größeren Geräte, für die Hosentasche auch etwas zu groß, aber dafür passt richtig was darauf. Da macht das Surfen natürlich richtig Spaß. Diese Geräte haben eine Auflösung mit so vielen Pixeln, wie auf so einem normalen Fernseher. Das heißt, dieser Fernseher und dieses Gerät haben eine ganz ähnliche Auflösung, was zunächst, wenn man eine Website betreibt und überlegt, wie das auf beiden Geräten funktionieren soll, wie eine zu meisternde Herausforderung erscheint. Die Tablets waren sozusagen die nächste Sache, die auch wieder die Firma Apple popularisiert hat. Als es herauskam, habe ich mir persönlich gedacht: Schönes Gerät, aber was will man damit eigentlich? Ich brauche das nicht. Inzwischen gebe ich es ungern wieder her, weil es einfach so bequem ist, das immer dabei zu haben. Man sitzt auf dem Sofa oder im Zug, hat genügend Platz und kann damit sehr viel machen. Die haben eine Rechenleistung, wie früher PCs, die ein zigfaches an Größe hatten, unter dem Tisch standen, Krach gemacht haben und die hat man jetzt eben in der Aktentasche, im Rucksack dabei. Hier gibt es natürlich auch welche, die gleich versuchen, diesen ganzen PC zu ersetzen. Die Windows-Geräte haben oft noch eine Menge Anschlüsse, die kann man dann auch in eine Desktop-Dockingstation ansetzen und die ersetzen dann wirklich einen vollwertigen PC. Eine weitere wichtige Geräteklasse, die wir nicht vergessen dürfen, sind die Laptops. Sie sind die ständigen Begleiter nicht nur für Hipster, die ständig in Cafés sitzen, sondern auch für Leute, die einfach auf dem Sofa sitzen, ihr Home-Banking machen, surfen und E-Mails beantworten. Man muss aber sagen, dass sie langsam auf dem Rückzug sind, denn die Tablets laufen ihnen einfach den Rang ab. Die sind mittlerweile fast genauso leistungsfähig und nur noch Leute, die auch mobil sehr anspruchsvolle Dinge machen oder eine echte Tastatur haben möchten, da sie viel schreiben, benutzen diese Laptops langfristig gesehen. Bei den Computermonitoren und Desktoprechnern war es bis vor zehn Jahren völlig normal, 800x600 Pixel als Auflösung zu haben. Das war einfach die verbreitetste Größe. Bis 2008 war die Breite bis 1024x768 und heute kann man davon ausgehen, dass selbst Laptops eine Auflösung von 1280x1600 haben. Was Sie vielleicht auch noch auf dem Tisch gesehen haben: Wir haben auch noch solche Geräte, wie E-Book-Reader, mit denen ich auch in das Internet gehen kann. Ich sehe hier jetzt die Wikipedia-Seite. Das Ganze funktioniert, ich kann sie vollwertig benutzen, wie eine andere Website auch. Es ist nur so, dass die Bedienung ein bisschen seltsam ist, da das Ding wirklich zum Lesen ausgelegt ist und nicht dazu viel zu suchen, weshalb die Ladezeiten lange sind. Dieser Bildschirm ist optimal von der Kontraststärke her und zum Lesen wunderbar, ich kann auch in der prallen Sonne lesen, aber beim Surfen macht es keinen Spaß, da er sehr träge ist und langsam auf Klicks reagiert. Es gibt auch weitere Geräte, die etwas aus der Reihe fallen, zum Beispiel in Fitnessstudiogeräten, auf dem Crosstrainer, auf dem Laufband, da gibt es auch Fernseher, die zusätzlich Surffunktionen ähnlich der E-Book-Reader haben, es gibt Spielkonsolen, mit denen man ins Internet kann und viele weitere Geräte mehr. Teilweise ist die Usability durch die Bedienung mangelhaft, aber im Großen und Ganzen müssen Sie davon ausgehen, dass es am Gerät geht und verwendet wird, um ins Web zu gehen. wenn dieses Gerät gerade zur Hand ist. Sie sollten auf jeden Fall dafür sorgen, dass Ihre Website auf solchen Geräten irgendwie bedienbar ist, die Texte gelesen werden können, man navigieren kann und es muss nicht alles perfekt gehen, aber auch auf diesen ungewöhnlichen Geräten sollten sie irgendwie funktionieren. denn Sie können davon ausgehen, dass die Leute das Gerät benutzen, was aktuell gerade zur Hand ist. Hinzu kommt natürlich noch weiterer "neumodischer Kram", sagen manche, wie Smartwatches, also intelligente Uhren von verschiedenen Herstellern. Auch hier kommt von Apple etwas Neues. wir werden sehen, wie erfolgreich dieses Gerät langfristig ist. Wir werden außerdem noch weitere spannende Geräte sehen, wie zum Beispiel Google Glass. Google Glass ist ein Gerät, das in der Brille sitzt, also der Computer in der Brille, der mir hier in meine Realität weitere Informationen einblendet. Man spricht auch von Augmented Realtiy, also von "angereicherter Realität". Da sind viele Ideen im Umlauf und es gibt viele kreative Leute, die tolle Ideen haben oder Dinge ausprobieren. Man kann mit den Brillen auch im Internet surfen, das ist wahrscheinlich gewöhnungsbedürftig, ich habe es bisher nicht ausprobiert. Es gibt auch eine Funktion, bei der man mit dem Kopf nicken muss, um die Scrollbewegung zu machen. Man wählt aus, indem man seitlich antippt, das klingt also alles noch sehr schwierig, aber wir müssen das als Konzept im Auge behalten, schauen, was sich da tut und welche Geräte da auf den Markt kommen, auf denen unsere Webseiten vielleicht laufen sollen. Sie sehen also, wir haben es mit einer sehr schwer überschaubaren Vielfalt von Geräten zu tun. Dafür zu sorgen, dass Ihre Site auf allen nach etwas aussieht, klingt nach einer großen Aufgabe, aber die ist gar nicht so schwierig, wie Sie nachher sehen werden.

Website-Konzeption: Mobile first und responsive Sites

Konzipieren Sie Websites, die für unterschiedlichste Geräte – vom Smartphone bis zum Fernseher – geeignet sind und lernen Sie die Werkzeuge und Programme kennen, die hier zum Einsatz kommen.

1 Std. 32 min (18 Videos)
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Erscheinungsdatum:17.12.2014
Aktualisiert am:14.07.2017

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