Photoshop CC 2017 Grundkurs: Design

Überblick über die verschiedenen Überblendungsmodi

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Hier erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Ebenenmodi, die in Photoshop zur Verfügung stehen.

Transkript

Wir wollen uns jetzt mal einen Überblick über die verschiedenen Ebenenblendmodi verschaffen. Und dazu nehme ich hier als allererstes mal ein Bild, wähle mir jetzt hier mal das "Rechteck" Werkzeug im Modus "Pixel" aus, fülle mal einen Teil einer neuen Ebene darüber mit Weiß, einen zweiten Teil mit 50% Grau, dazu stelle ich mal die Brightness hier auf 50%, und einen dritten Teil mit Schwarz. Wichtig eben, dass das Ganze in einer neuen Ebene gemacht wird. Jetzt kann man auf dieser neuen Ebene mal die verschiedenen Ebenenmodi durchschalten. "Sprenkeln" habe ich tatsächlich noch nie benutzt, der sorgt dafür, dass hier die Kanten etwas aufgeraut werden. Aber interessant sind die verschiedenen Kategorien, die wir hier unten haben. Wir sehen, die sind jetzt in 5 verschiedene Kategorien unterteilt. Im ersten Bereich geht es darum, die Ebenen etwas abzudunkeln. Wir sehen jetzt hierbei, dass Schwarz immer komplett sichtbar ist, 50% Grau leicht transparent, und Weiß ist niemals zu sehen in den ersten 5 Elementen- "Abdunkeln", "Multiplizieren", "Farbig nachbelichten" und so weiter. Beim Multiplizieren, der deutlich schönere Modus, sieht man, dass das 50% Grau leicht transparent ist, Schwarz deckt das Ganze ab, Weiß wiederum ist nicht zu sehen. Und ähnlich sind auch bei "Farbig nachbelichten", wobei hier wesentlich mehr von dem Farbton des Hintergrunds noch mitzusehen ist. Beim "Linear nachbelichten" sieht das Ganze so aus. Das ist hier sehr stark abdunkelt, auch wenn es nur 50% Grau war. Und da gibt es hier noch "Dunklere Farbe", hier eine Effektmodus, denn hier das Grau immer nur dann zu sehen, wenn es jetzt dunkler ist als die Farbe im Hintergrund. Hier tauchen dann die Pixel auf aus der Hintergrundebene, da diese eben unter 50% Grau, also noch dunkler sind. Im Gegenteil zu diesen 5 Modi, werden die nächsten 5 Modi dafür sorgen, dass das ganze Bild aufgehellt wird. Also hier ist Weiß immer komplett zu sehen, Schwarz überhaupt nicht mehr, und 50% Grau, kann man hier ganz gut sehen, hellt die Ebene auf. Der Modus "Aufhellen" ist meistens nicht so schön wie "Negativ multiplizieren". Hiermit bekomme ich sehr schön abgesofteten Look, Dann gibt es eben auch hier "Farbig abwedeln", das ist ähnlich wie bei "Farbig nachbelichten", dass dadurch eben die Farbtöne wesentlich dominanter noch durchscheinen hier. Und es gibt "Linear abwedeln", wo dann 50% Grau eben immer noch sehr hell ist im Vergleich zum "Negativ multiplizieren". Und dann haben wir eben noch "Hellere Farbe", ebenfalls wie da scheint hier die Hintergrundebene durch, wenn sie heller ist. Und wenn die Vordergrundebene eben heller ist, dann sieht man die entsprechend. Also das heißt, hier sehe ich entweder ein Pixel der Hintergrund- oder Vordergundebene auch selten zu benutzen. Also man merkt sich vielleicht die beiden Modi "Negativ multiplizieren" und "Farbig abwedeln", sowie "Multiplizieren" und "Farbig nachbelichten", das sind die Interessantesten hier. In der nächsten Kategorie geht es hier um das 50% Grau, denn das ist der Bereich, der jetzt erstmal in den Modi "Ineinanderkopieren", "Weiches, hartes Licht", "Strahlendes Licht", "Lineares Licht", "Lichtpunkt" nicht zu sehen ist. Hier kommt es also mehr darauf an, wie die hellen und dunklen Bereiche, also über und unter grau ineinander kopiert werden. Da sieht man hier "Weiches Licht" softet das Weiße und das Schwarze ein bisschen ab, während der Modus "Ineinanderkopieren" ähnlich arbeitet mit Weiß und Schwarz, wie hier "Farbig abwedeln" und "Farbig nachbelichten" mit 50% Grau. "Strahlendes Licht" und "Lineares Licht" und "Lichtpunkt" kann man jetzt hier nicht sonderlich gut erkennen, die Unterschiede zumindest nicht, denn dafür bräuchte ich hier feinere Abstufung. Im Prinzip mal eine Verlaufsebene könnten wir mal kurz machen, denn wir hier sagen ein Verlauf von Schwarz zu Weiß in einer neuen Ebene, füllen wir das mal hier, und dann probieren wir das einfach mal aus mit "Strahlendem Licht", mit "Linearem Licht", und mit "Lichtpunkt". Also man sieht hier in diesem Modi keinen Unterschied, wenn man wirklich mit Weiß und Schwarz arbeitet, aber wenn man so eine Graustufen-Ebene hat, dann kann man hier ganz gut sehen, wie das Ganze zusammengemischt wird. Wofür man schlussendlich den Modus "Hart mischen" braucht, habe ich auch noch nicht herausgefunden, das sind sehr seltsame Effekte, die sich da oft ergeben. Jetzt gibt es noch eine Kategorie hier unten, so verschiedene Effekte wie "Differenz", "Ausschluss" und "Subtrahieren". Kann ganz interessant sein zum Beispiel der Modus "Differenz": kehrt hier das Bild um, oder erzeugt bei 50% Grau ein Solarisationseffekt, und klar die Differenz von Schwarz, da tut sich dann natürlich gar nichts. Dann gibt's den Modus "Ausschluss", 50% Grau ist hier volldeckend, Schwarz schließt wieder nichts aus, und Weiß kehrt das Ganze um. "Subtrahieren" ist ähnlich, hier wird das so zu sagen voneinander abgezogen, das heißt, wenn ich Weiß von meinem Farbton abziehe, dann bekomme ich natürlich Schwarz. Bei Schwarz wird ja "0" abgezogen, also gar nichts, über 50% Grau wird die Hälfte abgezogen. "Dividieren", ganz umgekehrt, hier ist dann eben wieder Weiß nicht zu sehen und Schwarz wird dann sozusagen Weiß. Dann gibt es noch Modi, wo man jetzt hier nicht so viel sehen kann weil der Farbton, so hier ist ja keine Farbe drin, das sind Graustufen, das heißt mein ganzes Bild wird jetzt in ein Schwarzweißbild umgewandelt. Bei "Sättigung", wird die Sättigung übernommen, auch bei "Farbe" kann ich hier nicht viel erkennen, klar. Und "Luminanz", da ist natürlich meine Ebene hier wieder interessant, weil dann werden weiße und schwarze Bildbereiche übernommen. Das ist jetzt hier keine sinnvolle Anwendung gewesen für die unteren 8 Modi, aber wir können uns mal was Anderes anschauen was man damit machen kann. Dazu erzeuge ich mal ganz schnell ein neues Dokument, denn ich habe mir ein kleines Bild in die Zwischenablage eingefügt, und das fügen wir hier einfach mal ein. Wir sehen, das ist so ein typisches Vergleichsbild-Rätsel. Und als erstes wähle ich mir mal diese Ebene hier "kopieren und einfügen", das ganze Bild verschieben, und jetzt die Ebene hier etwas zuschneiden, außerhalb der Pixel wollen wir löschen, "OK". Und jetzt lassen wir die beiden Ebenen ineinander ausrichten. Dafür wähle ich mit Umschalttaste "Weiter" aus, gehe in das "Verschiebenwerkzeug" und wähle hier den Modus "Ebenen automatisch ausrichten" an, beschließe das mit "OK", die beiden Ebenen sind deckungsgleich. Jetzt ist auf der einen Seite das hier schon langweilig, weil man kann natürlich jetzt schon die Unterschiede erkennen beim Hin- und Herschalten. Noch genauer erkennt man sie im Modus "Differenz", denn hier wird mir jetzt ganz klar angezeigt, wo die Unterschiede in dieser Datei liegen, einfacher kann man es nicht erkennen. Und das zeigt ganz gut, dass wenn die Pixel gleich sind, und mit dem Modus "Differenz" das Ganze schwarz einfärben, und da, wo sie unterschiedlich sind, wird sozusagen eine Differenz jetzt berechnet. Also das ist etwas, was man hier mit dem Modus "Differenz" machen kann. Und es kommt insofern sehr darauf an, was für Effekte ich erreichen will, dann kann ich hier ausprobieren, welche Modi interessant sind. Und zu guter Letzt löschen wir noch mal diese Ebene hier. Wenn mir ein Element viel zu bunt erscheint, dann können eben auch solche Modi wie hier unten interessant sein, wo ich "Farbe" und "Farbton" durchreichen kann. Das heißt ich könnte hier jetzt einfach sagen ich möchte eine Farbfläche benutzen, nehmen wir hier mal eine Farbe, und dann kann ich jetzt sagen, wir möchten hier zum Beispiel den Farbton dieser Ebene verwenden, oder aber auch den Farbemodus. Die beiden rechnen dann sehr ähnlich, aber man sieht doch hier Unterschiede gerade in den Graustufen, die vorher im Bild drin waren, auch die nehme ich in Modusfarbe miteingefärbt werden oder nicht. Das ist mal so ein grober Überblick über verschiedenen Ebenenmodi, bevor wir dann dazu kommen, wie man sie dann tatsächlich praktisch sinnvoll einsetzen kann.

Photoshop CC 2017 Grundkurs: Design

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Erscheinungsdatum:21.03.2017

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