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VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Überblick über die Umgebung verschaffen

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Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über Ihre aktuelle Systemumgebung, bei der Sie die Leistung verbessern möchten.
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Transkript

In diesem Video erfahren Sie, wie Sie mit dem Webclient und dem vSphere Client, einen Überblick über ihre Umgebung erhalten, um darauf basierend Leistungsverbesserungen durchzuführen. Wenn Sie sich mit dem Webclient verbinden, sehen Sie bereits bei der Anmeldung unterhalb der angebundenen Datencenter und der Cluster, ob es für einzelne Hosts Konfigurationsprobleme gibt. Denn in diesem Fall werden auf den Hosts, gelbe, bzw. sogar rote Symbole angezeigt, wenn vSphere Fehler findet. Wichtig ist in diesem Fall, dass Sie auf den jeweiligen Hosteintrag klicken, und auf der Registerkarte "Übersicht" überprüfen: Ist hier alles korrekt eingestellt, oder gibt es eventuelle Probleme? Denn auch der vSphere Client, und der Webclient bieten interessante Informationen, die für die Leistungsverbesserung von vSphere eine Rolle spielen. Wichtig ist auf der Registerkarte "Übersicht" zum Beispiel, zum einen das Model des Servers. Denn Sie erkennen dadurch, ist ein Server grundsätzlich in der Lage vSphere korrekt und performant auszuführen, oder handelt es sich um ein älteres Model. Sie sehen darüber hinaus, wie viele CPU-Kerne in dem Server verfügbar sind. Sie sehen den Typ der CPU's. Denn selbstverständlich entwickelt Intel mit jeder Generation die Prozessortypen weiter, und erhalten schon dadurch sehr schnell Informationen, auch hier im unteren Bereich, über die Kerne und Sockel im Server. Das heißt hier sind zwei CPU's eingebaut, mit jeweils vier Kernen. Das heißt es gibt hier acht CPU-Kerne auf dem Server. So erkennen Sie recht schnell, ist ein Server generell überhaupt in der Lage, vSphere leistungsstark auszuführen. Über den Bereich "Ressourcen", hier auf der rechten Seite, sehen darüber hinaus, wie stark ist denn dieser Host ausgelastet. Wenn der Host hier mit dieser Auslastung bereits am oberen Bereich der angegebenen Ressourcen ist, ist es klar, dass die einzelnen VM's Probleme haben. Sie können sich, wenn Sie sich durch die einzelnen Hosts im Netzwerk durchklicken, unterschiedliche Informationen anzeigen. Das heißt Sie sehen jetzt hier für diese Hosts, wie ist denn die aktuelle Auslastung dieser Hosts, und erkennen so schon mit sehr wenigen Klicks, auch wenn Sie zahlreiche Hosts hier betreiben, gibt es hier Leistungsprobleme? Zusätzlich sollten Sie bei "Alarme" überprüfen, gibt es auf den Servern Probleme, das heißt, gibt es hier Alarme? Oder hat vSphere Fehlkonfigurationen erkannt, die Sie beheben müssen. Für die einzelnen Hosts besonders wichtig bezüglich der Leistung ist natürlich auch die Registerkarte "Leistung", denn hier sehen Sie einen Verlauf. Sie können sich hier anzeigen: CPU, Datenspeicher, Festplatte, alle verschiedenen Ressourcen auf dem Server. Und erkennen dadurch relativ schnell, gibt es hier Lastspitzen. Wenn beim Start eines Servers natürlich ein Server hier entsprechend stark ausgelastet ist, spielt das keine Rolle, und stellt auch kein Problem dar. Wichtig ist aber, dass Sie überprüfen, ob ein Host längere Zeit hier zu stark ausgelastet ist. Das heißt Sie benötigen für die Leistungsverbesserungen von vSphere zunächst keine zusätzlichen Tools. Sondern der erste Schritt besteht immer darin, dass Sie sich im vSphere Client anzeigen lassen, sind die Server hier problemlos integriert, gibt es bezüglich er Übersicht schon zu erwartende Leistungsprobleme, also zu hohe CPU-Auslastungen, oder hier zu starke Auslastungen der Ressourcen. Denn selbst wenn ein Host stark ausgelastet ist, heißt es nicht, dass er überlastet ist. Auf der anderen Seite kann ein Host, der nur über wenig aktuelle Ressourcen verfügt, so wie in diesem Beispiel hier, ein HP ProLiant aus der Generation 5, trotzdem nicht überlastet sein, wenn er nicht zu viele VM's bereitstellen muss. Wir können dazu im Übrigen auch über die Registerkarte "Virtuelle Maschinen" überprüfen, welche virtuelle Maschinen sind denn jetzt hier auf dem Host gestartet. Dadurch erkennen Sie auch relativ schnell, gibt es jetzt hier Probleme mit einzelnen Hosts. Hier sehen Sie gibt es eine VM, deren CPU schon relativ stark ausgelastet ist, der Gast-Arbeitsspeicher aber nur zu 33 Prozent. Sie können also im vSphere Client nicht nur feststellen, sind die Hosts überlastet, sondern auch, sind die VM's auf den einzelnen Hosts überlastet, und überlastet vielleicht eine einzelne VM sogar den kompletten Host? Sie überprüfen jetzt also im vSphere Client oder im Webclient - das ist schlussendlich Geschmackssache - die Auslastung der Hosts. Sie überprüfen, liegen Fehler vor. Sie überprüfen, welche VM's sind denn auf den einzelnen Hosts gestartet, und liegen hier Leistungsprobleme vor? Wenn Sie so, wie hier in diesem Beispiel, sehen eine Maschine ist recht stark ausgelastet, können Sie sich auch genauere Informationen zu der Maschine anzeigen lassen. Auch hier haben Sie auf der Registerkarte "Übersicht" Informationen, zum zugeordneten Arbeitsspeicher, zu den zugeordneten virtuellen CPU's. Und teilweise kann es schon helfen, wenn Sie dann einer VM mehr Ressourcen zuweisen. So wie es für die Hosts eine Registerkarte "Leistung" gibt, gibt es das Ganze natürlich auch für die einzelnen VM's. Und so können Sie auch überprüfen, ist eine VM denn generell überlastet? Sie sehen auch die Details zur jeweiligen Auslastung, wenn Sie den Mauszeiger über das Schaubild bewegen. Dadurch können Sie schon Probleme auf Hosts sehr gut eingrenzen, meistens auf einzelne Hosts, und bei einzelnen Hosts sogar teilweise auf einzelne VM's, oder mehrere VM's. Teilweise kann es also schon zu Leistungsverbesserungen kommen, wenn Sie einfach einzelne VM's auf andere Hosts auslagern. Sie sehen hier im Webclient jetzt ebenfalls Informationen zur Auslastung eines Hosts. Hier ist zum Beispiel ebenfalls die Generation zu erkennen. Sie sehen hier welche CPU's eingebaut sind. Sie sehen die Auslastung der CPU's. Sie sehen hier an diesem Beispiel, es gibt Warnungen für den Server. Wir können die Warnungen natürlich unterdrücken, wenn diese keine Rolle spielen. Dann wird das Ganze hier ausgeblendet. Das Gleiche gilt auch für diesen Host. Sie sehen hier auf der Übersicht Informationen. Können auf der linken Seite hier, zwischen den einzelnen Hosts, hin- und herschalten, und erhalten auf der Registerkarte "Übersicht" zentral, alle wichtigen Informationen zu einem Host. Das Ganze geht natürlich auch problemlos im vSphere Client. Und hier sehen Sie dann parallel auf der Registerkarte "Leistung", wenn Sie den Host geöffnet haben, wie ist denn die aktuelle Leistung des Hosts? Sie können hier verschiedene Informationen anzeigen, können durch die Informationen durchscrollen, für die einzelnen Hosts auf der linken Seite. Das heißt zusammen mit dem Webclient und dem vSphere Client erhalten Sie relativ umfassende Informationen, auch für die Leistungsverbesserung von vSphere. Zusätzlich spielt natürlich auch die Anzeige der Arbeitsspeicher eine Rolle. Sie können sich im vSphere Client die einzelnen angebundenen Speicher von vSphere anzeigen lassen, also die Speicher in denen die VM's und ihre Daten gespeichert sind. Auch diese müssen natürlich leistungsstark zur Verfügung stehen, da ansonsten die einzelnen VM's natürlich nicht gerade schnell reagieren, und teilweise auch die Hosts entsprechend eingeschränkt sein können. Wenn Sie einen Speicher bearbeiten, sehen Sie zum einen wie viel Hosts verbunden sind; Sie sehen die Kapazität, Sie sehen wie viel Speicherplatz auf dem Host noch frei ist, also auf dem Datenspeicher, der mit dem Host verbunden ist. Sie können auch auf der Registerkarte "Übersicht" für die verschiedenen Hosts anzeigen lassen, ob noch genügend Speicherplatz zur Verfügung steht. So dass zum Beispiel auch die Auslagerungsdatei, in der VM's erstellt werden können, oder dass VM ohne Probleme ausgeführt werden kann, dann noch genügend Datenspeicher zur Verfügung steht. Auch die Konfiguration der einzelnen Hosts spielt eine wichtige Rolle, denn hier erkennen Sie, wie viel Netzwerkadapter sind denn mit den einzelnen Hosts verbunden. Denn neben den Ressourcen des Hosts und des Datenspeichers, spielen die vorhandenen Netzwerkadapter für die Leistung im Netzwerk eine wichtige Rolle. Das heißt, Sie sollten überprüfen, welche Netzwerkadapter sind denn überhaupt eingebaut? Sind die neuesten Treiber in der aktuellen vSphere-Version integriert? Überprüfen Sie, ob die Adapter generell in der Lage sind vSphere effizient zur Verfügung zu stellen. Also auch über genügend Leistung verfügen. Achten Sie auch darauf, an welchem Port die Netzwerkkarte mit dem Server verbunden ist, also hier entweder PCI-E x8 oder x16. Das Ganze können Sie für jeden einzelnen Host überprüfen. Sie sehen hier in diesem Host ist jetzt eine kleinere Netzwerkkarte verbaut, da es sich um einen Testserver handelt. Und so erkennen Sie also auch über den vSphere Client, gibt es Probleme mit den einzelnen Netzwerkadaptern, die sich auf die Leistung des Servers auswirken können? Setzen Sie ihre vSphere Host in ein 10GBit Netzwerk ein, empfiehlt VMware, dass Sie die Netzwerkadapter mit einem PCI-E x8 Steckplatz verbinden, bei einer Dualkarte natürlich möglichst x16. Das Ganze ist besonders wichtig, damit die Hosts im Netzwerk effizient miteinander kommunizieren können. Vor allem dann, wenn die einzelnen Hosts mit verschiedenen Datenspeichern im Netzwerk kommunizieren müssen. Oder eben für Aufgaben wie vMotion, wenn VM's übertragen werden müssen. Ebenfalls wichtig ist hier, dass Sie möglichst keine verschiedenen Chips verwenden. Sogenannte Bridge-Chips oder Brückenchips, die PCI-X mit PCI-E, oder andere Emulationen, beziehungsweise Überbrückungen durchführen, sind von VMware nicht empfohlen, da bei diesen Vorgängen einiges an Leistung verloren gehen kann. PCI-X mit PCI-E sollten Sie also niemals überbrücken, auch nicht umgekehrt, denn dadurch können Sie einiges an Leistung verlieren. Wichtig ist auch bei der Konfiguration der Netzwerkadapter, die Netzwerke, die Sie einsetzen. Hier spielt es eine Rolle, mit welchen virtuellen Netzwerken sind die einzelnen physischen Netzwerkadapter verbunden. Denn auch hier ist relativ schnell zu erkennen, gibt es zum Beispiel Probleme, weil auch das Verwaltungsnetzwerk zum Beispiel mit einem Netzwerk der virtuellen Maschine verbunden ist. Oder Portgruppen, die zum Beispiel für vSAN oder vMotion verwendet werden. Hier spielen natürlich auch Tools wie ILO eine Rolle, zum Beispiel jetzt hier auf einem HP Server. Denn hier erkennen Sie ebenfalls wichtige Informationen zu ihrer vSphere Umgebung. Sie sehen hier nicht nur die Netzwerkadapter, Sie erhalten hier auch eine Zusammenfassung, welche Systeminformationen gibt es für das System. Das heißt sind generell alle Hardwaregeräte in Ordnung? Sind die einzelnen Lüfter in Ordnung? Wie sieht es denn mit der Temperatur auf dem Server aus? Das Ganze spielt für das Netzwerk, für die CPU und für den Arbeitsspeicher eine Rolle. Die einzelnen Prozessoren können Sie genau überwachen. Sie erhalten ausführliche Informationen zu den einzelnen Prozessoren auf den Servern und können dadurch auch Rückschlüsse daraus ziehen: Ist denn die CPU überhaupt in der Lage die Leistung des Hosts vernünftig bereitzustellen, und die einzelnen VM's optimal mit Leistung zu versorgen? Sie sehen ja auch den Zustand, Sie sehen die Geschwindigkeit des Prozessors, Sie sehen Informationen, ob dieser 64Bit-fähig ist, wie groß der einzelne Cache ist. Sie sehen Informationen zum Arbeitsspeicher, das ist vor allem in Tools wie ILO interessant, da Sie dadurch recht schnell erkennen, funktioniert alles wie es sein soll? Auch hier wieder, wichtige Informationen zu den Netzwerkadaptern: sind die Netzwerkadapter in Ordnung? Funktioniert die Zuweisung der Netzwerkadapter? Welche Geräte gibt es noch? Also, welche PCI-E oder PCI-X Slots sind von welchen Geräten belegt? Das heißt hier erkennen Sie auch, funktioniert alles? Bei ProLiant Servern können Sie darüber hinaus noch über ILO Zugriff auf das BIOS nehmen, das heißt Sie sehen hier auch beim Starten eines Hosts oder wenn der Host gestartet ist, eben mit der Verbindung über die Remoteconsole, ist auf dem Server alles in Ordnung? Sie sehen den Bootzustand, eventuelle Bootfehler, die auch auf Leistungsprobleme hinweisen können. Sie sehen wie viel Arbeitsspeicher auf dem Host verfügbar ist. Hier sind zum Beispiel nur 8 Gigabyte verfügbar, weil es sich um einen Testserver handelt. Sie sehen hier aber auch die verbauten Prozessoren, wie viele Kerne verfügbar sind, Sie sehen die einzelnen Geschwindigkeiten. Sie können über die Systemutilities auf den Server zugreifen, und können Informationen abrufen, aber auch Einstellungen ändern, welche sich direkt auf die Leistung des Hosts auswirken können. Das Ganze ist auch mit anderen Server-Marken möglich. Mit HP ILO können Sie über die Remoteconsole komplett den Server verwalten, und auch alle wichtigen BIOS-Einstellungen vornehmen, die VMware empfiehlt. VMware gibt zahlreiche Empfehlungen, die Sie im BIOS einstellen müssen, damit vSphere optimal funktioniert. Sie rufen dazu, wie jetzt hier in diesem Beispiel bei diesem HP Server die Einstellungen auf, und überprüfen, ob zum Beispiel die einzelnen Powerfunktionen für die CPU aktiviert sind. Ob der Server optimal eingerichtet ist, damit er vSphere unterstützt. Das muss nicht unbedingt bei der Installation erfolgt sein. Wenn ein Host nicht ordnungsgemäß funktioniert, ist es durchaus sinnvoll, dass Sie sich als Berater, oder auch als Administrator, der sich um die Leitungssteigerung kümmern soll, einfach mal mit ILO verbinden, oder eben mit dem Remoteverwaltungs-Werkzeug, das für ihre Servergeneration zur Verfügung steht. Überprüfen, welche Hardware ist im Server verbaut. Funktioniert alles wie es sein soll? Überprüfen Sie über das BIOS, sind die Einstellungen auf allen Hosts identisch gesetzt? Zusammen mit dem vSphere Client und dem Webclient erhalten Sie dadurch eine recht umfassende Information zur Hardware ihres Servers, und dadurch zu den versprechenden Leistungsverbesserungen.

VMware vSphere 6 und vCenter 6: Performance Tuning

Lernen Sie, wie Sie vSphere 6/ESXi 6 verbessern und die Leistung Ihrer Hosts und VMs steigern.

3 Std. 1 min (24 Videos)
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Erscheinungsdatum:29.08.2016

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