Unsere Datenschutzrichtlinie wird in Kürze aktualisiert. Bitte sehen Sie sich die Vorschau an.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Überblick über die Produktion

Testen Sie unsere 2016 Kurse

10 Tage kostenlos!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Die Produktion einer virtuellen Tour gliedert sich in eine Reihe von Arbeitsschritten: von der Vorbereitung über die Aufnahme, die Sichtung der Fotos, die Strukturierung und Vorbereitung für das Stitching, den Zusammenbau der Panoramen zur Tour, die Gestaltung der Benutzeroberfläche bis hin zur Ausgabe des Projekts fürs Web.

Transkript

Bevor wir uns mit den Details der Produktion einer virtuellen Tour beschäftigen, möchte ich kurz ein Überblick geben, wie so was in etwas abläuft, wobei natürlich bei einem kommerziellen Projekt ein bissle anders ist, als bei einem Amateurprojekt. Aber beginnen wir einmal zum Beispiel mit der Vorgabe, dass wir ein kommerzielles Projekt vor der Nase hätten, dann beginnt es natürlich üblicherweise mit einer Anfrage: Können Sie das machen? Und was wir hätten gerne ... Und meistens ist es so, dass man sich immer mit dem Kunden trifft und in der Regel auch vor Angebotserstellung meistens eine Begehung und Besichtigung des Objekts, dass man einfach weiß, was kommt auf einen zu. Man verlässlich kalkulieren kann und ähnliche Dinge mehr und dann plant man zum Beispiel einfach mal: Welche Punkte sind interessant? Was soll der Besucher sehen? Was soll er nicht sehen? Das ist auch ganz interessant. Welche Punkte machen Sinn? Welche sind eher langweilig? Oder wovon verspricht sich der Kunde was? Und das ist meistens ein Wechselspiel, dass der Fotograf beziehungsweise der Produzent einer solchen virtuellen Tour dem Kunden Input liefert, oder der Kunde liefert ihm Input, also ist ein Wechselspiel. Und am Ende kommt dann meistens ein Konzept raus und wenn das mal fertig ist, dann einigt man sich auf ein Shooting Termin. Und da ist auch relativ wichtig, wie viel Zeit muss man dafür anschlagen, man kann ja nicht wahnsinnig viel produzieren an einem Tag. Und ist es wetterabhängig oder nicht, ist nur indoor, dann ist es meistens egal, aber wenn es outdoor auch ist, dann muss man streckenweise relativ viel Wartezeiten für günstigeres Wetter einplanen. Aber das ist ja nicht mit einem Foto getan, sondern man ist dann wirklich manchmal den ganzen Tag unterwegs, für einige Objekt auch länger. Die Aufnahme selber ist dann natürlich weil man sich ein bisschen großräumig bewegt, meistens also anders als bei einem Foto von einem Haus was man macht. Man stellt sich auf die Straße oder wo auch immer hin, macht ein Foto, zwei vielleicht und dann ist es vorbei. Bei einer virtuellen Tour bewegt man sich mehr oder weniger kreuz und quer durch ein ganzes Objekt, das dauert eine Zeit. Man ist bei Industrieunternehmen zum Beispiel oder auch bei irgendwelchen anderen Dingen. Ist man den Leuten im Weg und das muss natürlich abgestimmt werden mit Betriebsabläufen und ähnlichen Dingen, mehr zu welcher Zeit kann ich da überhaupt rein, um ungestört zu fotografieren, sollen da Leute drauf sein, dürfen da keine Leute drauf sein. Es ist auch immer ein Thema. Es sind so viele Kleinigkeiten, die bei solchen Sachen eine Rolle spielen. Nach der Aufnahme kommt dann Erstmal die Sichtung des Bildmaterials, was ja speziell bei virtuellen Touren oft eine Riesenmenge ist, die einfach strukturiert werden muss und die dann aufgeteilt werden muss, im Katalogprogramm üblicherweise, Lightroom das wir jetzt in diesem Training verwenden werden. Und das heißt, da ist auch eine menge Organisationsarbeit vorne weg, auch wirklich Datenmäßig. Und nach der Bildvorbereitung beginnt das Stitching und hier gibt es eben auch dann die Maßgabe, dass man eben sehr viele Dinge mehrmals macht und hier ist eigentlich alles günstig. Was die Geschichte etwas rationeller und schneller ablaufen lässt, das bezieht sich auch auf die Aufnahme und natürlich die Auswahl der Hardware für solche Projekte. Und wenn dann die Panoramen alle fertig sind, dann geht es drum, einfach diese virtuelle Tour zusammenzustellen, zusammenzubauen. Da gibt es eine ganze Reihe verschiedener Möglichkeiten. Das kann eine dezidierte Software sein, da gibt es eine knappe Hand voll an Programmen, die dafür in Frage kommen. Es können aber auch selbst programmierte Lösungen sein, die dann schon relativ heftig werden. Ist eigentlich nur für Kunden mit Sonderwünschen und entsprechendem Budget machbar. Und dann auch entsprechend schwierig und langwierig. Solche Projekte dauern dann oft mal gerne 2-3 Monate und länger. Und am Schluss natürlich das ganze Testing und für verschiedenste Geräte: Desktop, Mobildevices, Tablets, Smartphones funktioniert das mit einer VR-Brille oder nicht, oder soll das, will der Kunde das überhaupt. Und das heißt, also da gibt es eine ganze Reihe von Features, die man dann einbauen kann, oder nicht einbauen kann. Und am Schluss dann einfach natürlich das "Going-Online", das Einstellen ins Web auf einem Webserver und die Übergabe an den Kunden ist eigentlich der Schluss der ganzen Geschichte. Das heißt, die Fotografie spielt auch in diesem Teil in nur einen eher kleineren Part. Also es gibt Projekte, da ist dir Fotografie nicht einmal 10% vom Aufwand, sondern das meiste ist dann irgendwie Programmieren, Organisation und ähnliche Dinge mehr, je nachdem wie viele Leute daran beteiligt sind. Und im Idealfall, was vor allen Dingen für Amateure sehr interessant ist, sind halt Programme, mit denen man virtuelle Touren zusammenstellen kann, die eben ohne Programmiertaufwand kommen, wo man wirklich seine Sachen schön zusammen klicken kann. Das ist auch für weniger technikaffine Leute, die jetzt eher von der fotografischen Ecke herkommen, eigentlich sehr spannend und das ist eben eine Software, die ich hier bereits bei dem Projekt aus dem Regierungsviertel gezeigt habe. Das Panotour Pro, was wir hier für diese Autorenarbeit, sozusagen, der virtuellen Tour verwenden werden. Das ist relativ angenehm, weil man hat manchmal mit Codes nicht zu tun, wenn man nicht will. Und das erleichtert auch wenig Technikaffin in Fotografen, solche Projekte zu erstellen. Also das sollte mal kurz ein Überblick so von Adam bis Eva. sein, durch den ganzen Prozess, bevor wir da jetzt ein bisschen ins Detail gehen und uns um Planung und solche Dinge kümmern und was man für ein Equipment auswählt für so ein Projekt.

Panoramafotografie: Virtuelle Touren mit Panotour Pro

Lernen Sie, wie Sie aus einzelnen Panoramen eine interaktive, klickbare Besichtigungs-Tour für die Präsentation im Web erstellen.

8 Std. 49 min (75 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...
 

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!