VMware vSphere 5.5 Grundkurs

Überblick über das vCenter

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Aus welchen Programmen und Programmteilen besteht das vCenter? Sie erhalten eine Übersicht sowie Begriffserklärungen und Designvorschläge.
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Transkript

In diesem Video zeige ich Ihnen die Komponenten des vCenters. Seit der Version 5.1 hat sich die Installation des vCenters geändert. Das vCenter besteht seitdem aus mehreren Komponenten, welche entweder monolithisch auf einem Server installiert werden können, oder modular auf separate Systeme installiert und konfiguriert werden. Das vCenter System kann sowohl als Appliance, als auch als Windows System installiert werden. Das vCenter verwaltet die Zugriffssteuerung für das Data Center, die Leistungsüberwachung sowie die Konfiguration und konsolidiert die Ressourcen von einzelnen Servern so, dass sie von mehreren virtuellen Maschinen im ganzen Data Center gemeinsam genutzt werden können. Das vCenter ist die zentrale Steuereinheit Ihrer VMWare vSphere Infrastruktur. Sobald sie mehr als einen Hypervisor Server, also einen ESXi Server betreiben, ist der Einsatz des vCenters mehr als sinnvoll, wenn nicht sogar erforderlich. Die vCenter Suite wird also als eine virtuelle Maschine bzw. virtuelle Maschinen in der VMW Infrastruktur bereitgestellt. Selbstverständlich können Sie das vCenter auch als physikalischen Server installieren. Das ist nur möglich, wenn Sie das vCenter unter einem Windows Server-system installieren. Die Variante über die Appliance ist nur als virtuelle Maschine möglich. Aber die herkömmliche Betriebsart, welche empfohlen wird, ist das Installieren und Konfigurieren des vCenters in virtuellen Maschinen. Zu den Komponenten des vCenters. Bisher war es meistens so, dass das vCenter in einem virtuellen Server betrieben und mit einem separaten Datenbank-Server verbunden wird. Der vSphere Update Manager wird normalerweise ebenso in einen separaten Server installiert und betrieben, weil dieser sich vielleicht in einem anderen Netzwerk befinden könnte, eventuell einer DMZ. Vom Prinzip her ist das unverändert. Ab der Version 5.1 existieren für das vCenter selbst modulare Komponenten, die, wie hier gezeigt, in separate Server installiert und konfiguriert werden können. Was verbirgt sich nun unter diesen neu hinzugekommenen Komponenten? Diese Komponenten sind in ihrer Installationsreihenfolge verbindlich. Zu den einzelnen Komponenten. vCenters Sign Single on. vCenters Single Sign on ermöglicht autorisierten vCenter Benutzern, mit einer einzigen Anmeldung auf mehrere vCenters Server Systeme zuzugreifen. Diese Komponente wird als erste installiert. Ohne sie funktioniert keine Anmeldung und kein vCenter Dienst. Seit der Version 5.5 benötigt dieser Dienst keine eigene Datenbank mehr. Er wurde vollständig überarbeitet. vCenter Inventory speichert vCenter Server Anwendungs- und Bestandslistendaten. Z.B. wird im Web Client kein Host und keine VM angezeigt, wenn dieser Dienst nicht gestartet ist. Dieser Service überprüft vor seiner Installation die Existenz des Dienstes Single Sign on. Sei es auf gleichem Server oder auf einem anderen System. Befindet sich der Dienst Single Sign on auf einem anderen System, muss der Pfad zu diesem System bei der Installation angegeben werden. vCenter Server. Dieser Dienst verwaltet die Zugriffssteuerung für das Data Center, die Leistungsüberwachung sowie die Konfiguration und konsolidiert Ressourcen von einzelnen Servern, so dass sie von mehreren virtuellen Maschinen im ganzen Data Center gemeinsam genutzt werden können. Während der Installation wird die Existenz des Dienstes Single Sign on und des Dienstes Inventory Service geprüft und abgefragt. Befinden sich die Dienste auf unterschiedlichen Servern, müssen die Pfade zu diesen Servern bei der Installation im Setup angegeben werden. Der vSphere Web Client Server. Diese Web Server-Komponente ermöglicht es, dass über einen Browser eine Verbindung zu dem ESXi-Server bzw. zum vCenter Server hergestellt wird. Der Dienst Single Sign on muss vorher installiert sein. Für das Betreiben des vCenters ist die Installation des Web Client Servers nicht erforderlich. Wollen Sie aber über einen Browser auf das vCenter zugreifen, ist diese Komponente Pflicht. Weiter ist der Zugriff auf neue Features nur über den Web Client möglich. Der bisherige vSphere Client wird von VMWare nicht weiter entwickelt. Wenn Sie Features bis zur Version 5.0 konfigurieren und administrieren wollen, steht es Ihnen frei, den bisherigen Client oder den neuen Web Client zu verwenden. Ab der Version 5.1 sind neue Merkmale nur noch über den Web Client erreichbar. Mit anderen Worten, je weiter eine Programmversion voran schreitet, desto inkompatibler wird der vSphere Client. Es sei denn, dass VMWare sich von dieser Politik wieder verabschiedet. Denn der vClient setzt zwingend ein funktionierendes vCenter voraus. Das könnte bei Störungen im System hinderlich sein, falls Sie sich direkt mit dem ESXi Server verbinden müssen und der vCenter Dienst ausgefallen ist, oder der vCenter Server nicht mehr erreichbar ist. Der Update Manager. Dieser wird für den grundsätzlichen Betrieb nicht benötigt. Das Produkt ermöglicht aber eine zentrale automatisierte Patch- und Versionsverwaltung für ESXi Host, für virtuelle Maschinen und virtuelle Appliances. Das PlugIn wird im Web Client noch nicht angezeigt. Für die vollständige Konfiguration des vSphere Update Managers sind Sie nach wie vor auf den vSphere Client angewiesen. Sie können die Kernkomponenten des vCenters nach wie vor auf einen Server installieren. Sie müssen dann aber diesem Server entsprechend mehr Ressourcen wie CPU, Arbeitsspeicher oder Plattenplatz zuweisen. Die Datenbank und den Update Manager würde ich jeweils auf einen eigenen virtuellen Server installieren. Was sind jetzt die Vor- bzw. Nachteile dieser beiden gezeigten Design-Vorschläge? Die Möglichkeit 1 – alles in separate individuelle Server wie vorhin gezeigt. Es handelt sich in diesem Fall um eine Modularisierung. Sie können flexibler auf wachsende Anforderungen reagieren und in einzelnen virtuellen Systemen je nach Bedarf mehr Arbeitsspeicher, CPU oder Storage zuweisen. Oder wie hier gezeigt, vCenter Komponenten in einem Server. Es handelt sich in diesem Fall natürlich um eine vereinfachte Installation. Alles befindet sich in einem Server System. Es können somit aber nicht bei sich ändernden Anforderungen an die Komponenten diese separat berücksichtigt werden. Fassen wir folgendes zusammen. Das vCenter ist die zentrale Steuereinheit Ihrer virtuellen Infrastruktur. Weiterhin kann das vCenter sowohl auf physikalischen, als auch auf virtuellen Servern installiert werden. Wird das vCenter als Appliance installiert, kann es nur als virtuelles System betrieben werden. Und seit der Version 5.1 ist das vCenter in mehreren Komponenten modular aufgebaut, welches auf verschiedenen Server Systemen installiert und administriert werden kann.

VMware vSphere 5.5 Grundkurs

Lernen Sie, eine VMware vSphere-Infrastruktur aufzubauen und die zahlreichen Komponenten (z.B. ESXi-Server, vCenter, Storage) zu installieren, zu konfigurieren und zu betreiben.

4 Std. 5 min (51 Videos)
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Erscheinungsdatum:12.02.2015

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