Eine Datenbank mit Access 2013 richtig entwickeln

Überblick

LinkedIn Learning kostenlos und unverbindlich testen!

Jetzt testen Alle Abonnements anzeigen
Ein Überblick zeigt Ihnen die wichtigsten Themen, die in diesem Video-Training vorgestellt werden.

Transkript

Ich darf Sie herzlich begrüßen zu diesem Access 2013 Workshop, bei dem es u.a. darum geht, eine komplette Datenbank zu erstellen vielleicht sollte ich noch deutlicher sagen eine komplette gute Datenbank zu erstellen. Irgend eine Datenbank können viele, aber ich möchte Ihnen zeigen, wie Sie diese Datenbank besonders effektiv organisieren. Sodass sowohl Sie, als Entwickler, als auch die Benutzer nachher den Vorteil haben, dass es aufgeräumt ist. Und sich damit sowohl schnell pflegen und entwickeln lässt, als auch effektiv und schnell benutzen. Die typische Datenbank beginnt normalerweise klein und bescheiden. Sie haben zwei, drei Aufgaben zu erledigen und das spiegelt sich auf dem Startbildschirm auch wieder. Ich werde Ihnen ein paar Startbildschirme von echten Datenbanken zeigen, wo Sie verfolgen können, wie aus einem kleinen Problem ein Großes wird. Dies ist der Startbildschirm für die kleine Datenbank, die 3 Schaltplächen sind darauf, es gibt eine Möglichkeit sie zu verlassen und alle sind zufrieden. Vielleicht nicht mit der Optik, aber zumindest mit der Funktion. Dann kommen neue Ideen, Sie bauen noch mehr ein und das heißt erstmal vorbildlich diese Schaltplächen erhalten jeweils eine Hilfeschaltfläche, die übergeordneten Themen sind ein bisschen ausgelagert das ganze ist gut aufgeräumt, Sie haben auch noch Platz. Wenn noch mehr Themen dazu kommen, haben Sie zwar immer noch Platz, aber es wird schon ein bisschen ungleichmäßiger, immerhin noch thematisch zusammengefasst. Auch wenn manche Schaltflächen größer werden müssen, weil die Texte so lang sind, aber das kann man noch, als strukturiert bezeichnen. Aber Sie ahnen schon das Problem, mehr und mehr Funktionen heißen mehr und mehr Schaltflächen. Und wenn es zu eng wird wandern die eben an den Rand. Nur ist zwar der größte Teil ungenutzt und hier gibt es sogar Schaltflächen, die ihrerseits gar keine Bedeutung haben, die einfach frei sind, aber es schleichen sich auf dem Startbildschirm, auser der eigendlichen Bedienung, auch schon Informationen ein. Hier der Name des Bearbeiters z.B. Über die Uhrzeit, die muss man sicherlich nicht unbedingt in der Datenbank haben, da kann man streiten. Aber es wird voller, nicht nur mit Bedienung, sondern auch mit Informationen. Hier Termine, da Anzahl von Datensätzen letzten Endes und die Schaltflächen sind hier leider nicht so schön aufgeräumt, das kann nicht immer klappen, aber man kann die wenigstens Versuchsweise doch in Reih und Glied schreiben. Und hier, spätestens ist zu sehen, es wird zu voll. Das kann keiner mehr überschauen, dann gibt es da Schaltflächen, die sind eigentlich nur für den Administrator, die sollten die anderen gar nicht sehen. Das bedeutet letzten Endes: aus einer kleinen Datenbank ist eine große Datenbank geworden und aus einem kleinen Problem, wie gestalte ich das Startformular, ist ein Großes geworden. Und das bedeutet wir müssen an der Stelle irgend eine Lösung finden. So kann es nicht weiter gehen! Wir müssen aufräumen. Das betriffte letzten Endes nicht nur das Startformular, aber da kann man es am deutlichsten sehen. Es geht genau so, um die Qualität des Codes, aber auf dem Startformular ist es am deutlichsten optisch zu erkennen. Ich möchte Ihnen also mit dem Projekt Rank&Schlank die optimale Datenbank vorstellen, die beliebig skalierbar ist, wo also auch,wenn dann nur wenig Tabellen darin sind, diese doch so organisiert werden, dass es auch mit vielen funktioniert. Der Überblick zeigt, dass es eigentlich so um vier Bereiche geht. 1. die Daten, 2. Formulare und Berichte, 3. Die Bedeienerführung, die Bedienung und dann so ein bisschen Sonstiges, was da in diese Themen nicht einzusortieren ist. Lassen Sie uns mit den Daten anfangen. Bei den Daten gibt es z.B. eine Tabelle, wie diese, die aus einer Microsoft eigenen Vorlage kommt, die schon mal eklatant, die Normalform, die Regeln für die Normalisierung verletzt. Da werden bspw. Firma und Person in einer Tabelle genannt. Wenn also mehrere Personen, als Kontakt in einer Firma vorkommen, dann müssen Sie mehrfach den Firmennamen schreiben. Und ich hoffe gleich! Auch dies ist eine Verletzug der Normalform Telefon, Telefon privat, Mobiltelefon. Es kann ja sein, dass jemand vier Telefonnummern hat oder fünf, dann werden Feldnamen benutzt, die nicht besonders viel Freude machen, wenn sie denen eine Abfrage eintragen, weil das Minuszeichen dazu führt, dass es für 3 Feldbezeichnungen gehalten wird u.ä. Besser wäre es Tabellen so zu organisieren, dass Sie mit ungarischen Notationen arbeiten, also so ein Präfix, dass sie standartisierte Elemente enthalten u.ä. Also bei den Daten sollten sie auf einheitliche Benennungen achten am besten nach dem Konzept der ungarischen Notation. Abfragen soweit standartisiert zu haben, dass sie fast im Blindflug wissen welche es geben muss. Das zweite Thema sind Formulare und Berichte. Ein typisches Formular sieht so aus. Mit dem Assistenten erstellt, da ist nichts falsch, aber wirklich übersichtlich ist es nicht. Die ID ist hier viel zu groß und es ist nicht zu erkennen, dass die gar nicht änderbar ist nur, weil die Adresse daneben so groß ist. Entsprechend die Telefonnumern, da ist also nicht aufgeräumt. Besser wäre es ein Formular, was deutlich sagt, was hier dargestellt meinetwegen in einem Filter auch namentlich nennt wer hier gefiltert ist. Und möglicherweise mit Unterformularen, platzsparend, aber übersichtlich zeigt, welche abhängigen Daten es gibt. Entsprechend bei den Berichten das ist so ein Standartbericht, wie er in den Beispielen vorkommt. Nichts falsch, aber nichts überzeugend alles zur Fuß gemacht. Stattdessen könnten Sie auch hier einheitliche Kopfzeilen mit übersichtlichen Überschrifften, die nicht in jedem Bericht zur Fuß erstellt werden anlegen. Das bedeutet nach Konsequenz, dass Sie sowas wie Zentrale: Kopf und eventuell auch Fußzeilen haben. Dass sie Formulare und Berichte auf weniger und dann möglichst standardisierte Typen beschränken. Und diese, dann mehrfach nutzen mit jeweiligen Parametern: gefiltert, anders sortiert oder irgendetwas ausgeblendet. Die Bedienerführung sollten sich natürlich inzwischen an Menüband Ribbon orienrieren, aber nicht so lieblos, wie das hier gemacht wird mit identischen Symbolen, wenig aussagekräftig, mehr so zufällig benannten Schaltflächen und ähnlichem. Stattdessen könnten sie auch ein Menü einbauen, welches für einen Gast ohne Rechte kaum Inhalte erlaubt. Wenn der Benutzer erkannt worden ist das steht dann hier oben auch, kann der mehr machen. Wenn er seine entsprechenden Filter ausgewählt hat, hier steht noch, dass er das noch nicht gemacht hat, dann steht dort auch, welchen Filter er gesetzt hat und was er mit diesem Wissen in diesem Menü nun anlegen kann. Dann weiß ein Benutzer direkt, was zu tun und zu lassen ist. Daraus folgt, dass es ist in irgend einer Form ein Login, eine Anmeldung geben muss. Und dass sie darauf basierend, Aktionen deaktivieren oder, wenn Sie wollen ausblenden können. Und natürlich, dass sie auf Schaltflächen möglichst verzichten, weil die immer eine konkrete Position haben. Und dafür lieber im Ribben bzw. im Menüband, Menüs, diese dinamischen Menüs, wie eben gezeigt, einsetzen sollten. Als sonstige Aktionen, sind vor allem zu nennen, sowas wie Nachrichtensystem an die Benutzer d.h., dass diese schon direkt beim Starten der Daten spezielle Informationen kriegen können, ob irgendwas Neues geändert wird ähnliches. Und natürlich dass Sie eine einzelne Datenbank immer aufteilen in ein Backend und beliebig viele Frontends, sodass der mehr Benutzer Zugriff und ihre Datenpflege auch vernünftig funktioniert. Also zum Themenbereich Sonstiges werden wir uns mit Nachrichten und der Aufteilung in Front- und Backend beschäftigen. Und das alles führt, dann dazu, dass Sie hoffentlich eine optimale Datenbank erzeugen. Sie werden feststellen, dass das im Grunde viel weniger Arbeit macht, als alles einzeln zurechtzubasteln.

Eine Datenbank mit Access 2013 richtig entwickeln

Sehen Sie einem erfahrenen Datenbankentwickler über die Schulter und lernen Sie dabei, wie Sie in Access 2013 optimale und perfekt skalierbare Datenbank anlegen und pflegen.

5 Std. 18 min (53 Videos)
Derzeit sind keine Feedbacks vorhanden...

Dieser Online-Kurs ist als Download und als Streaming-Video verfügbar. Die gute Nachricht: Sie müssen sich nicht entscheiden - sobald Sie das Training erwerben, erhalten Sie Zugang zu beiden Optionen!

Der Download ermöglicht Ihnen die Offline-Nutzung des Trainings und bietet die Vorteile einer benutzerfreundlichen Abspielumgebung. Wenn Sie an verschiedenen Computern arbeiten, oder nicht den ganzen Kurs auf einmal herunterladen möchten, loggen Sie sich auf dieser Seite ein, um alle Videos des Trainings als Streaming-Video anzusehen.

Wir hoffen, dass Sie viel Freude und Erfolg mit diesem Video-Training haben werden. Falls Sie irgendwelche Fragen haben, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren!