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FileMaker Pro 12 Grundkurs

Typen und Besonderheiten

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Durch die Definition von Beziehungen kann aus einer Tabelle auf Felder einer anderen zugegriffen werden. Dieses Video listet verschiedene Typen auf und erläutert einige Besonderheiten.
08:00

Transkript

Wegen der zentralen Bedeutung des Themas Tabellen und Beziehungen und wegen einiger Besonderheiten ihrer Realisierungen in FileMaker greife ich dieses Thema noch mal auf. Als Beispiel nehme ich ein kleines Abrechnungssystem. Sie sehen hier eine Datenbank mit 3 Tabellen. Hier "Patienten" enthält sämtliche Patientendaten, hier sind die Informationen zu den Rechnungen und hier Informationen zu den Konstellationen abgelegt. Als Erstes stelle ich eine Beziehung zwischen den Tabellen "Patienten" und "Rechnungen" her. Ich klicke hier auf "ID Patient" und ziehe eine Linie zum gleichen Feldnamen hier bei "Rechnungen". Diese beiden Felder dienen jetzt als Abgleichfelder. Sie basieren auf gleichen Inhalten; hier jeweils in diesem Feld. Aus Sicht von Rechnungen besteht eine Eins-zu-eins-Beziehung, d.h., jede Rechnung ist genau einem Patienten zugewiesen. Ich schließe diesen Dialog. Wenn ich jetzt hier einen neuen Datensatz erzeuge, dann brauche ich hier nur eine Patienten-ID einzutragen, bspw. "P001" und nach Betätigung der Eingabe-Taste erscheint sofort hier, aus der anderen Tabelle, aus der Patienten-Tabelle Nachname und Vorname. Ich trage jetzt hier noch eine Rechnungs-ID ein, bspw. 130005. Beziehungen wirken in FileMaker in beide Richtungen. Aus Sicht von Patienten handelt es sich um eine Eins-zu-n-Beziehung.  Ich wechsle hier einmal in das Patientenlayout. Jedem Patienten können mehrere Rechnungen zugewiesen sein. Ohne Erfordernis einer zusätzlichen Maßnahme lassen sich hier mit Hilfe eines Ausschnittes über diese Beziehung im Layout Patientendetails, Informationen zu allen Rechnungen eines Patienten anzeigen. Ich zeige das jetzt noch einmal im Layoutmodus. Sie sehen hier das Portal "Rechnungen", zeigt eben Bezugsdatensätze aus Rechnungen an. Und wechsle wieder in den Blätternmodus. Ich kann für den Herrn Meier jetzt noch eine weitere Rechnung erstellen. Da gebe ich wieder erst die Patienten-ID ein und dann eine Rechnungsnummer. Und wenn ich dann hier wieder die in das Patientenlayout wechsle, dann sehen Sie, sind hier jetzt beide Rechnungen aufgeführt. Was ich für die Rechnungsstellung jetzt noch benötige, ist eine Verknüpfung zwischen Rechnungen und Konsultationen. Rechnungen werden, wie gesagt, für einen bestimmten Abrechnungszeitraum gestellt, in dem mehrere Konsultationen stattfinden können. Als Abgleichfelder wähle ich hier jetzt ID, Rechnung. Darüber stelle ich jetzt die zweite Beziehung her. Aus Sicht von Konsultationen besteht Eins-zu-eins-Beziehung. Jeder Konsultation ist genau eine Rechnung zugeordnet. Ich will jetzt eine neue Konsultation erzeugen. Dazu kopiere ich erstmal hier die Rechnungs-ID und wechsle dann hier in das Layout "Konsultation" bzw. "Rechnung - Eingabe" und hier erzeuge ich einen neuen Datensatz. Hier gebe ich die Rechnungs-ID ein und noch ein Konsultationsdatum, bspw. 05.06.13, und noch eine Konsultationsziffer und einen Konsultationsbetrag. Und dann wechsle ich hier wieder in das Rechnungslayout. Und Sie sehen, die Konsultation ist hier eingetragen. Das hatte ich natürlich auch schon vorbereitet, diesen Ausschnitt. Hier werden Bezugsdatensätze aus der Tabelle "Konsultationen" angezeigt. Ich kann dann jetzt hier noch eine weitere  Konsultation erzeugen - in den neuen Datensatz rein -und hier füge ich die Rechnungs-ID ein, das war jetzt der 24.6.13, ID-Ziffer 5 und als Konsultationsbetrag die 10. Und Sie sehen, jetzt sind hier beide Konsultationen im Ausschnitt aufgeführt. Was hier noch fehlt, ist die Rechnungssumme, das könnte ich natürlich jetzt hier im Kopf ausrechnen, aber das mache ich natürlich hier automatisiert. Ich gehe hier in "Felder" und den Rechnungsbetrag habe ich bereits definiert, allerdings als Zahl. Da wechsle ich jetzt den Typ und ändere das und da wähle ich jetzt  einfach hier die Summe. Ergebnistyp "Zahl" ist schon eingestellt und die Einzelbeträge stehen in den Konsultationen. Dann nehme ich hier Konsultationsbetrag "Einzel". Das gebe ich jetzt hier an. Dann brauche ich nur noch die Fenster zu schließen und Sie sehen: FileMaker errechnet jetzt automatisch die Summe aus den Einzelbeträgen hier. Aus Sicht von Rechnungen handelt es sich also um eine Eins-zu-n-Beziehung. Jeder Rechnung können also mehrere Konsultationen hier zugeordnet sein. Jetzt kommt noch eine weitere Besonderheit von FileMaker: Bei ihm sind Beziehungen durchgängig. Wenn ich jetzt hier in das Patienten-Layout wechsele, dann sehen Sie, sind hier schon auch Konsultationen eingetragen. Ich habe also hier, wenn ich das im Layout-Modus zeige, für diesen Ausschnitt gewählt: "Bezugsdatensätze anzeigen aus Konsultationen". Und wenn ich hier noch mal in "Datenbank verwalten" gehe, dann sehen Sie: Patienten ist nur mit Rechnung und Rechnung mit Konsultation verbunden. Zwischen Patienten und Konsultationen besteht nur eine indirekte Verbindung hier über Rechnungen. Bei Filemaker werden also Beziehungen in beide Richtungen, je nachdem, von welcher Tabelle man es betrachtet, kann es sich um eine Eins-zu-eins- oder um eine Eins-zu-n-Beziehung handeln. Außerdem sind Beziehungen im Filemaker durchgängig. Ist eine Tabelle jeweils mit einer Beziehung zu zwei anderen Tabellen definiert, so besteht auch zwischen den beiden anderen Tabellen eine Beziehung.

FileMaker Pro 12 Grundkurs

Lernen Sie Schritt für Schritt den Umgang mit dem Datenbanksystem FileMaker Pro kennen und erfahren Sie, wie Sie einfache Tabellen bis hin zu komplexen Datensammlungen anlegen.

7 Std. 15 min (96 Videos)
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Software:
FileMaker Pro FileMaker 12
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Erscheinungsdatum:17.01.2014

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