Premiere Pro CC 2017 Grundkurs 3: Videos schneiden

Trimmen-Workshop

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Die verschiedenen Schnittwerkzeuge lassen sich sehr gut miteinander kombinieren. Lernen Sie in diesem Workshop, wie das gelingt.
13:38

Transkript

In einem kleinen Schnittbeispiel möchte ich die gezeigten Techniken jetzt nochmal wiederholen und zeigen, wie es auch im Zusammenspiel funktionieren kann. Gehen mal hier ein bisschen dichter ran, wir waren jetzt zuletzt bei Szene 1, Clip 4. Das heißt, wahrscheinlich gehts da mit dem fünfer weiter. [Filmszene] Sehr schön, wir sehen hier auch unser Schnittbildende, denn ich habe ja hier die Überlagerung aktiviert und jetzt kann man gleich gucken, welcher Clip passt als nächstes. Moment. Okay. Hier In, [Filmszene] Out und wir schieben den Clip jetzt ins Schnittfenster durch Überlagern. Gehen wir in den nächsten Clip. Ist hier nochmal ein Gegenschuss dazu. [Filmszene] Hier In [Filmszene] [Filmszene] Out und Einfügen. Passt soweit. Jetzt schauen wir uns die beiden Schnitte mal an im Detail, ob das gelungen ist oder nicht. [Filmszene] Ja, ist noch irgendwas was mir nicht so gut gefällt. Da muss ich hier nochmal bisschen was machen. Mache ich ein bisschen größer, dass man das besser erkennen kann, insbesondere hier den Ton. Können hier vielleicht auch dieses Schnittfenster ein bisschen höher machen und ich brauche jetzt hier erstmal die Namen nicht. Das heißt, ich sage hier Videonamen weg, so dass ich die Bilder habe. Auch die fx-Batches brauche ich hier im Rohschnitt noch nicht. Die blende ich auch erstmal aus. So kann man ganz gut damit arbeiten. Als erstes möchte ich hier zwei, drei Frames wegschneiden. Dafür nehme ich jetzt das Werkzeug Schnittkante verschieben, wähle die Schnittkante aus, kann das jetzt hier entweder durch Schieben machen oder Steuerung+Pfeiltaste nach rechts schneidet das einfach weg. [Filmszene] Das sieht doch schon soweit ganz gut aus. Nächster Schnitt. [Filmszene] Ja, haben wir es auch noch nicht so ganz getroffen. Da müssen wir auch nochmal ein bisschen Trimmen. Ich klicke einmal ins Leere. Alternativ kann man hier auch sagen BearbeitenAuswahl aufheben mit Steuerung+Umschalt+A. Der Player steht in der Nähe des Schnittes und ich drücke jetzt die Taste "T". Pardon, "T" war immer schon in Premiere. Das Trimmen, das ist neuerdings das Textwerkzeug. Ich muss mich dran gewöhnen Umschalt+T zu drücken, okay. Ehrlich gesagt, für meine Konfiguration habe ich das auch längst schon wieder geändert, dass "T" nicht das Textwerkzeug ist, sondern wieder der Trimm-Modus. Aber hier im Videotraining lasse ich es mal so, wie es eigentlich gehört neuerdings. So, wir sind im Rollen-Modus, das heißt, wenn ich den Schnitt hier verschiebe, verschieben sich beide. Ich spiele nochmal ab, [Filmszene] Okay, das war mit der Leertaste. Jetzt muss ich natürlich von dem zweiten Clip ein bisschen was wegnehmen, also klicke ich hier ins rechte Bild und gehe damit auf das Werkzeug Schnittkante verschieben, kann jetzt hier einzelnd was wegschneiden. Nochmal Leertaste zum Abspielen. [Filmszene] Wir haben zumindest nicht mehr das doppelte "ja" dein. Also auch das passt jetzt hier mit dem Umschnitt. Verlassen wir den Trimm-Modus, indem ich hier einfach in das Leere klicke. [Filmszene] Sehr schön. Zoomen wir wieder ein bisschen raus. Ich drücke auf der Tastatur mal die Taste Ende und springe damit ans Ende. Jetzt passiert es einem häufig als Editor, dass wenn man hier auf Play drückt und dann eigentlich stoppt man am Ende nochmal auf Play drückt, spielt Premiere von vorne, ja. Das kann man abschalten. Unter BearbeitenVoreinstellungen Schnittfenster, kann ich hier sagen Bei Betätigung der Wiedergabe am Ende von Anfang abspielen deaktivieren. Das heißt, auch wenn ich versehentlich am Ende bin und die Leertaste drücke, es passiert nichts mehr. Genau das, was ich hier will. Also das ist wirklich schlau das abzuschalten. Hören nochmal kurz rein, was hier passiert nach München, also hier und gehen in den Winkel. Wobei ich glaube, wir sind hier schon fast auf dem letzten Clip. Wir gucken mal in dem Gegenschuss hier. [Filmszene] Da brauche ich einen In-Punkt [Filmszene] [Filmszene] Ja, das müssen wir feiern. [Filmszene] Das können wir jetzt hier über Überschreiben, ich habe diesen Part ja hier schon zum Überschreiben zugelassen, also auf Überlagern gehen. Löschen wir diesen Part. [Filmszene] [Filmszene] Vielleicht gehen wir hier erst rein. Probiere das mal. Mit der Taste "Q" kann ich diesen Part ja hier löschen, ohne dass eine Lücke entsteht. Das hat mir nicht so gut gefallen. Gehen wir jetzt einmal in mein Protokoll. Da können wir hier den letzten Schritt rückgängig machen [Filmszene] Vielleicht probieren wir, dass wir ein bisschen eher reingehen. Das heißt, ich nehme nochmal hier mein Werkzeug Schnittkante verschieben, öffne den Clip mal ein Stück nach links [Filmszene] und hier könnten wir reingehen, an der Stelle glaube ich. Oder? Gehe mal wirklich dichter ran. Da kann man nochmal den Clip, den Pfeiltasten. Schauen wir mal. Ich setze mal jetzt einfach eine Out-Marke hierhin. Ich will direkt nach dem Wort München. Also nochmal Out [Filmszene] Ja, okay. Und hier setzen wir jetzt mit der Funktion In, ein In-Punkt. Wir haben also diesen Part hier markiert. Das kann ich dann über das Extrahieren ausschneiden. Mal gucken, obs passt. [Filmszene] Ja, gar nicht schlecht, können wir vielleicht so lassen. So, jetzt gucken wir uns hier ans Ende wieder Clip an. Ich glaube er ist ein bisschen zu lang. Und dann gucken wir nochmal in den Gegenschuss. Im Scrollrad gehe ich jetzt zurück auf meine Ablage. [Filmszene] Das ist glaube ich ganz gut, weil man hier sieht, was passiert. Hatten wir das noch hier mitdrin? [Filmszene] Nein, Kuss gab es hier nicht. [Filmszene] Doch, okay. Hier ist gut. In, das müssen wir feiern. Vielleicht will ich genau hier in die Bewegung rein, wo es raus, wo der Kuss vorbei ist und hier erstmal hin zum Ende. Das schneiden wir jetzt per Überlagern da rein, schauen hier nochmal den Clip an. [Filmszene] Lassen wir das mit dem Feiern weg. Man muss ein bisschen ausprobieren manchmal. Ich wollte hier in die Bewegung rein und stelle ich fest, da wird aber noch gesprochen. [Filmszene] Zurück, genau dahin. Da ist die Bewegung auseinander. Diesen Part wegschneiden kann ich jetzt mit der Taste "W". Soll natürlich in die Schnittfenster gehen, so. [Filmszene] Wunderbar. Gut, das du ist jetzt vielleicht, naja, kann man so lassen, passt schon. Aber ich finde es schön in der Bewegung, bringst ein bisschen mehr Dynamik in den Übergang mit rein. Passt auf jeden Fall ganz gut. Und raus, so. Dann, jetzt weiter, das sieht man jetzt nicht mehr das Anstoßen. Wir kommen dann hier direkt in den nächsten Part. [Filmszene] [Filmszene] Schauen mal hier in Out [Filmszene] einen dicken er rein. Der Zuschauer muss sich jetzt neu orientieren, dass wir hier sozusagen einen Zeitsprung hatten. Schieben wir das hier mal rein. Das wäre so ein Part, wo man vielleicht auch eine Blende einsetzen könnte, um so ein bisschen diesen Zeitsprung, den wir jetzt ja hier haben zu umgehen oder man macht hier eine Abblende in schwarz. Wäre auch eine Option. Weil hier wir ja wirklich zwei Szenen aneinanderschneiden, wo tatsächlich Zeit zwischendrin vergeht. Mitten in die Bewegung ist hier nicht gut. Ich möchte ein bisschen mehr Platz haben. Und diesmal rufe ich den Trimm-Modus auf; Umschalt+T. Wer es gemerkt hat, ich habe schon wieder das Textwerkzeug aufgerufen. Klicke jetzt hier oben auf mein Bild und drücke jetzt einmal die Taste "L" zum Abspielen und "K" zum Stoppen und Leertaste, um mir den Schnitt anzusehen. Okay, gar nicht schlecht. Auch im rechten Bild möchte ich ein bisschen Vorlauf haben. Hier drücke ich "J" und "K". Jetzt ist das Ganze ein bisschen weicher im Übergang. Ja, wir haben jetzt hier ein bisschen mehr Zeit. Also nochmal abspielen. Hier gehen Sie raus. Es passiert erst mal nichts. Ich finde da kommt der, dieser zeitliche Übergang etwas besser hin, auch wenn ich jetzt keine Blende eingefügt habe. Und wir schauen vielleicht nochmal, ob wir doch noch ein paar Frames mehr geben. Mal gucken, was noch passiert. Viel mehr ist gar nicht. Wenn ich hier hingehe, sage ich es ist, ist Limit von dem Clip erreicht, mehr Bilder hat der gar nicht. Okay, das heißt, wir nehmen mal bis da, wählen hier die Schnittkante an und es gibt hier eine Funktion Sequenz Ausgewählten Schnitt bis Abspielkopf erweitern E. Wer aufgepasst hat, ich hätte auch die Taste "W" drücken können, hätte an der Stelle genau das Gleiche gemacht. Okay, jetzt ist es manchmal ganz interessant den Rollschnitt noch zu benutzen. Das heißt, wir gehen jetzt mal hier auf das Werkzeug Rollen, deaktivieren aber mal die verknüpfte Auswahl, weil hier an der Stelle möchte ich gerne, dass das Gehen noch zu hören ist, aber das Kochen schon zu sehen ist. Manchmal ist es ganz interessant so die Sachen dann hier damit zusammenschmelzen zu lassen. Das sieht doch auch ganz gut aus und das kann man häufiger mal probieren bei Schnitten. Auch hier beispielsweise, wenn Bild und Ton nicht immer ganz synchron ist. Also Bild und Ton bleibt synchron, aber der Schnitt, die Schnittkante nicht immer synchron ist, wirkt das Ganze flüssiger. [Filmszene] Ja, gar nicht schlecht. Das gefällt mir. Und hier jetzt auch nochmal- Auch ein bisschen mehr, da muss man aufpassen, weil hier habe ich ja wirklich die ganze Zeit, dass die da reden. [Filmszene] Ja, passt aber und das Ganze wirkt dann dadurch ein bisschen fließender. Und wenn man hier oft erst den Ton hört, das Bild sieht. Aber es muss nicht immer Kante, die Schnittkante parallel kommen. Ich kann da mit Bild und Ton, die Übergänge wesentlich besser verbinden, weil wir auch nicht immer das akustische und das visuelle Signal zum gleichen Zeitpunkt bekommen und dann das auch oft, dass man etwas hört und sich dann erst umdreht und das sieht. Das kann man sehr schön mit dem Rollen-Werkzeug machen. Mal an. [Filmszene] Gucken nochmal hier [Filmszene] Da geht es nicht, weil da hört man dann schon, dass es, oder sieht, dass es nicht synchron ist. [Filmszene] Das würde besser gehen. [Filmszene] Okay, also da ein bisschen ruhig mit experimentieren und ausprobieren mit den verschiedenen Trimm-Werkzeugen. Die setzt man tatsächlich oft ein, um ja, um einfach sein, seine Übergänge besser hinzubekommen. Auch in Kombination probiert man da viel aus, guckt wie wirkt das mit den Bildern und dem Ton. Und das ist dann sozusagen der Feinschnittübergang, dass das Ganze möglichst nur die Parts beinhaltet, die ich wirklich brauche, wirklich auf das Minimum reduziertes und die Übergänge halt schön rund funktionieren.

Premiere Pro CC 2017 Grundkurs 3: Videos schneiden

Erlernen Sie den Umgang mit der Timeline und den Schnittwerkzeugen von Premiere Pro und machen Sie sich mit Schnitttechniken vertraut, damit ihr Film gelingt

2 Std. 38 min (18 Videos)
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Erscheinungsdatum:11.08.2017

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